Programm

Programm vom 28.05.2020 bis 04.06.2020

Donnerstag, 28.5.20:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

20 Uhr „Musica Latina“, Lateinamerikanische Musik (in spanischer Sprache).

21 Uhr „Stadtlabor“, .

22 Uhr „Borderline“, Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „ Nachtprogramm“, A Young Person’s Guide To Popular Music.

 

Freitag, 29.5.20:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „Tatort IFS“.

18 Uhr „Themenwechsel“; Heute: Zum Todestag von Walter Lübcke – Auszüge aus der Großkundgebung „Zusammen sind wir stark“ vom Juni 2019.

20 Uhr „Borderline extra“, Musik für Grenzgänger, Thema: Pascal Comelade, Teil 1.

22 Uhr „Kabarett live“.

1 Uhr „Nachtprogramm“, Grateful-Dead-Nacht, Cornell University, Ithaka/New York 1977.

 

Samstag, 30.5.20:

8 Uhr  Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr “Musikalische Früherziehung”.

18 Uhr „Long Distance Call“, Das Blues-Magazin; Blues-Rock-Mix, mit Edgar Winter, Johnny Winter & Lil´ Ed (The Blues Imperials), Dave Weld.

19 Uhr „Seuchenfunk“, Aktuelles aus der Quarantäne.

21 Uhr „Aoxomoxoa“, Das Rock-Kaleidoskop.

0 Uhr „Nachtprogramm“; A Young Person’s Guide To The Beatles, Part 1 – 1956-1966 (bis 8 Uhr).

 

Sonntag, 31.5.20:

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Zwischenzeit extra“.

17 Uhr “Tanzparkett spezial”, Der Frühling auf Schellack.

19 Uhr „Lonesome Traveler“, Heute: Steve Earle - "The Ghosts of West Virginia".

20 Uhr “Devil’s Kitchen”, Hard Rock, Metal, Rock’n’Roll.

22 Uhr “Welcome To Hell”, Das Metalradio.

0 Uhr „Nachtprogramm“; A Young Person’s Guide To The Beatles, Part 2 – 1966-1970 (bis 8 Uhr).

 

Montag, 1.6.20:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „Musiktaxi“.

19 Uhr „Monkeymusikmovement“, Eine Stunde Rapmusik.

20 Uhr „Fangschalltung“, Neue Musik und Improvisierte Musik.

22 Uhr “Ear Catcher“, Neue Filme und CDs.

23 Uhr „Forum experimentell“.

1 Uhr „Nachtprogramm“; Frei-hoch-zwei-Nacht - wavelike-Retrospektive.

 

Dienstag, 2.6.20:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Zwischenzeit“, Gedanken, Gespräche, Geständnisse; Heute: Rassismus erkennen und benennen (Gesprächsrunde der Anne-Frank-Stiftung).

19 Uhr „Frei hoch zwei“.

20 Uhr „Liederleute“; Magazin für Musik und Politik.

21 Uhr „Kreuzweise“, Das Schweizer Musikmagazin.

22 Uhr „Only Vinyl“, Plattenspiele.

0 Uhr „Nachtprogramm“, US-Punk der 80er Jahre, u.a. mit Dead Kennedys, Replacements, Hüsker Dü, Minutemen, Black Flag.

 

Mittwoch, 3.6.20:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms von Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Platz da - Wir sind die Neuen“; Das Vier-Augen-Prinzip.

19 Uhr „Memories“, Hits aus Ost und West.

20 Uhr „Jazzcafe“, Heute: Tasteninstrumente im Jazz, Teil 3.

21 Uhr „Tanzparkett“, Heute: US-Smallband-Swing der 30er Jahre, Folge 2/ 2020.

22 Uhr „Nachtspielzeit“; Leben, Liebe, Indiepop.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Bay-City-Rollers-Nacht.

 

Donnerstag, 4.6.20:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

20 Uhr „Irie Ites“, Reggae und Dub.

22 Uhr „Borderline“; Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“, Indie-Pop, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „Nachtprogramm“, A Young Person’s Guide To Popular Music.

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Programminfos vom 24.05.2020 bis 28.05.2020

Deutsche Studenten 1918-1968

Gemeinhin wird das Bild revoltierender Studenten mit den internationalen – und linksorientierten – Studentenunruhen gegen Ende der 60er Jahre assoziiert. Doch in der deutschen Hochschulgeschichte gab es mehrere und sehr unterschiedliche studentische Bewegungen. Wenig bekannt ist z.B. die bedeutende nationalsozialistische Studentenschaft, die schon 1931 die Mehrheit an den deutschen Universitäten hatte. Der VHS-Vortrag von Dr. Peter Chroust schildert, wie sich die politische Ausrichtung der deutschen Studentenschaft zwischen 1918 und 1968 immer wieder verändert hat.

  • Sendetermin: „Themenwechsel“, Freitag, 22. Mai 2020, 18 Uhr

 

Hirn für alle

Oft hört man Sätze wie „Hätte ich nur mehr Geld!“ oder „Wäre ich nur schöner!“, aber kaum jemand wünscht sich „Ich wäre gern schlauer!“
Mein Haus! Mein Auto! Mein Boot! Das sind die Prioritäten unserer Zeit, aber wo bleibt der Traum vom Eigenhirn? Doch warum auch? Für viele Menschen ist das eigene Gehirn längst so überflüssig geworden wie das Grundgesetz für die CSU. Unser Denken haben wir outgesourct und lassen es von Fake News, von Populisten oder tausend Apps auf dem Smartphone erledigen.
Nicht nur unsere Autos, auch unsere Hirne scheinen über eine Abschaltautomatik zu verfügen. Und gibt es nicht genug ermutigende Beispiele aus Wirtschaft und Politik, die zeigen, daß überdurchschnittliche Intelligenz auf dem Weg an die Spitze eher hinderlich sein kann? Oder wie sonst läßt sich erklären, daß Insassen einer geschlossenen Abteilung im Vergleich zum amerikanischen Präsidenten erschreckend normal wirken?
Und auch im Land von Kant und Hegel fällt den meisten Menschen beim Begriff Aufklärung höchstens noch Dr. Sommer von der BRAVO ein. Dabei wäre es höchste Zeit, eine neue Ära der Vernunft einzuläuten.
„Hirn für alle“ ist ein Rundumschlag durch Politik und Gesellschaft – ein Abend für jeden, der gern selber denkt oder es einfach mal wieder ausprobieren möchte. Aber Vorsicht: Denken ist wie Sex! Wenn man mal damit anfängt, möchte man es immer wieder tun. (Der Vorteil ist: Man kann es jederzeit und überall tun und muß davor niemanden zum Essen einladen.)
Thomas Schreckenberger ist vielfach ausgezeichneter Kleinkunstpreisträger (u.a. Tuttlinger Krähe, Kleinkunstpreis Baden-Württemberg, Fränkischer Kabarettpreis, uvm.) und gern gesehener Gast in Rundfunk und Fernsehen.
Der Deutschlandfunk sagt über ihn: „Ein großartiger Kabarettist, der es wie wenige schafft, Themen aus der aktuellen Politik witzig und pointiert zu verpacken!“

  • Sendetermin: „Kabarett live“, Freitag, 22. Mai 2020, 22 Uhr

 

Zum Tod von Harold Reid

Die Statler Brothers saßen immer ein wenig zwischen den Stühlen: Für die Hardcore-Country-Fans waren sie zu sehr „Pop“, den Pop- und Rockfans hingegen ging ihr Sound zu stark in Richtung Country. Trotzdem gehörten sie in den 70er und 80er Jahren zu den beliebtesten und erfolgreichsten Gesangsgruppen der USA. Mehrere Jahre hintereinander wurden sie von der Country Music Association zur „Vocal Group Of The Year“ gekrönt, ihre Platten verkauften sich millionenfach. Zu verdanken hatten sie ihre Karriere vor allem Johnny Cash – er nahm sie Mitte der 60er in seine Show auf; auch bei seinen legendären Knast-Konzerten im Folsom Prison und in San Quentin waren die Statlers dabei. Später machten sie sich selbstständig und verbuchten reihenweise Hits in den Country-Charts – ihr mehrstimmiger Satzgesang, der sowohl vom Gospel als auch vom Close-Harmony-Stil der Western-Gesangsgruppe beeinflußt war, begeisterte nicht nur das Country-Publikum. Ihr Hang zu Nostalgie und zu einer gewissen Idealisierung der Vergangenheit kam gerade in den für die USA schwierigen 70er Jahren sehr gut an.
Besonders populär war Harold Reid, der nicht nur die markante Baß-Stimme zum Gruppensound beisteuerte, sondern mit seiner humorvollen Art viele Fans begeisterte. Im April 2020 ist Harold Reid im Alter von 80 Jahren gestorben – wir erinnern an ihn und an die Statler Brothers, die bereits vor fast 20 Jahren ihre glanzvolle Karriere beendet haben.

  • Sendetermin: „Country Classics“, Samstag, 23. Mai 2020, 18 Uhr

 

Der "Mark Twain" der amerikanischen Songwriter - John Prine (+ 7. April 2020)

In Erinnerung an einen Lifetime Friend hören wir heute Klassikeralben aus den 70ern wie "Common Sense" (1975), "Bruised Orange" (1978) und "Pink Cadillac" (1979) in voller Länge; außerdem Duett-Alben aus der Neuzeit: "In Spite of Ourselves" (1999) und die mit dem seligen Folk- und Bluegrass-Urgestein Mac Wiseman aufgenommene LP "Standard Songs for Average People" von 2007.
Zitat Grammy-Preisträger John Prine : "In meinen Songs versuche ich, durch die Augen anderer Leute zu blicken. Ich möchte den Zuhörern eher ein Gefühl als eine Botschaft übermitteln".

  • Sendetermin: „Die Lange Rille“, Samstag, 23. Mai 2020, 21 Uhr

 

Britische Herrenkleinkunstaufnahmen, Folge 1

Die Tanzmusik des 20. Jahrhunderts (und im speziellen der Jazz) wird seit etwa 80 Jahren systematisch beschrieben, eingeordnet und wissenschaftlich behandelt.
Stiefmütterlich dagegen gingen Forscher und Plattensammler lange Zeit mit der sogenannten „Kleinkunst“, also Chanson-, Humoristen-, Kabarett-und Vortragsaufnahmen u. dergl., um. Sie wurde jahrzehntelang als zweitrangig abgetan, eben als „klein“ angesehen.
Forschungen, wie sie auf dem Gebiet des Jazz z.B. von Brian Rust und Horst H. Lange seit den 50er Jahren angestellt wurden, als viele Zeitzeugen noch lebten und im Musikgeschäft tätig waren, fanden erst mit Verzögerung statt.
Viele Quellen und Berichterstatter aus erster Hand waren in den 80er Jahren nicht mehr greifbar, als eine breitere Beschäftigung mit der großen Zeit der kleinen Bühne, der Kleinkunstszene der Zwischenkriegszeit, einsetzte.
Umgekehrt tauchten auch verloren geglaubte Quellen in jener Zeit oder später wieder auf, die zuverlässiger waren als verblaßte Erinnerungen damals beteiligter Musiker -Aufnahmebücher verschiedener Plattenfirmen, die in den 50er Jahren wohl ins Altpapier hätten wandern sollen und von Plattenfans geborgen wurden.
Jedenfalls hat sich vor allem in den letzten 25 Jahren die Beschäftigung mit der Kleinkunst etabliert und ist auch aus der Schellacksammlerszene, wenn man von einer solchen sprechen mag, nicht mehr wegzudenken. Auch in den Sammlungen der Tanzparkett-Redakteure findet sich nicht nur Jazz, und auch der Anspruch unserer Sendung umfaßt die Kleinkunst von Anfang an.
Nicht nur in Deutschland gab es eine bunte Kleinkunstszene, auch im europäischen Ausland blühten die Kakteen der Brettlbühne.
Das wollen wir mit dieser und der kommenden Sendung unter Beweis stellen. Wir bringen Ihnen eine Auswahl an Kleinkunstaufnahmen von der Insel. Die Vortragenden in den ersten beiden Folgen sind Herren, britische Damen-Kleinkunstplatten wollen wir bei späterer Gelegenheit als Fortsetzung senden.
Durch das Programm begleitet Sie Thomas Sosna.

  • Sendetermin: „Tanzparkett extra“, Sonntag, 24. Mai 2020, 17 Uhr
  • Wiederholung: Montag, 25. Mai 2020, 9 Uhr

 

Still "Rough and rowdy ways"? - Bob Dylan zum 79

Corona-Maskierungen schützen auch nicht vor dem Älterwerden. His Bobness (oder DER MEISTER) Bob Dylan wird soeben 79. Happy B-day, Robert Allen Zimmerman! Ihm zu Ehren bringen wir in der heutigen Folge einen seiner frühen Album-Klassiker, "Nashville Skyline" von 1969, ein "Country-Album", das Dylan unter Mitwirkung von Johnny Cash eingespielt hat und das ein großer Erfolg wurde, nachdem sich die vielen "Dylanologen" auf den plötzlichen Schwenk des Meisters eingelassen hatten.
Mit der Produktion dieser Preziose sind Bob Dylan und Johnny Cash sich musikalisch und menschlich nahe gekommen. Ein Meilensteinalbum haben sie damals abgeliefert. Es beinhaltet zeitlos tolle Songs wie "Lay Lady Lay", "To be alone with you", "I threw it all away" und natürlich den fantastischen "Nashville Skyline Rag". Mit dabei waren großartige Mitmusiker wie Charlie Daniels, Pete Drake, Charlie McCoy u.a.
Als kleine Überraschung zu Bobs Geburtstag steuert ein weiterer exklusiver Kollege, Loudon Wainwright III, einen herrlich schrägen Talking Blues für Bob Dylan bei. Nun sind alle gespannt auf Dylans neues (39.) Studioalbum, das im Juni erscheinen soll. Titel "My rough and rowdy ways" (nach der Country-Ikone Jimmie Rodgers aus den 30er Jahren)

  • Sendetermin: „Lonesome Traveler“, Sonntag, 24. Mai 2020, 19 Uhr

Programminfos vom 28.05.2020 bis 04.06.2020

Gedenken an Walter Lübcke

Vor einem Jahr, am 2.Juni 2019, wurde der Kasseler Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke auf seiner Terrasse zu mitternächtlicher Stunde von einem mutmaßlichen Rechtsterroristen erschossen. Die juristische Aufarbeitung der Tat ist in vollem Gange, das Strafverfahren soll demnächst eröffnet werden. Eigentlich waren zum Jahrestag mehrere Gedenkveranstaltungen geplant, die nun allerdings nicht durchgeführt werden können. Das Freie Radio sendet daher nochmals Auszüge aus der Großkundgebung, die letztes Jahr wenige Wochen nach dem Mord stattfand. An die 10.000 Menschen versammelten sich damals vor dem Regierungspräsidium und gaben unter dem Motto „Zusammen sind wir stark“ ihrer Ablehnung rechtsextremer Gewalt Ausdruck. Unter anderem sprachen die Hessische Justizministerin Eva Kühne-Hörmann und Staatstheater-Intendant Thomas Bockelmann.

  • Sendetermin: „Themenwechsel“, Freitag, 29. Mai 2020, 18 Uhr

 

Der Frühling auf Schellack

„Sagt mal, wollt Ihr dieses Jahr gar nicht ... ?“
Eigentlich wollten wir nicht.
Andererseits gäbe es - an allem ist nur der Frühling schuld - ohne diese Sendung unsern Sonntagnachmittagssendeplatz „Tanzparkett extra“ gar nicht.
Deshalb bringen wir nun doch wie (fast) jedes Jahr im Frühling wieder unsere Tanzparkett-Frühlingssendung, damit Eddy Walis und Raimund Geßner die „Rosen, die uns der Mai bringt“ nun auf den letzten Drücker doch noch pünktlich abliefern können. Daß die Jahresrechnung für die Wartezeit zur Überprüfung der dreisten Behauptung „Es wird in hundert Jahren wieder so ein Frühling sein“ nun nicht mehr stimmt ... sei’s drum! Es ist ja schließlich eine Wiederholung.
Thomas Sosna läßt als Ihr Begleiter die musikalischen Frühlingssträuße erblühen.
Auf ausdrücklichen Hörerwunsch also:

  • Sendetermin: „Tanzparkett extra“, Pfingstsonntag, 31. Mai 2020, 17 Uhr
  • Wiederholung: Pfingstmontag, 1. Juni 2020, 9 Uhr

 

Steve Earle  -  "The Ghosts of West Virginia"

Ein seit Jahren streitbarer Singer/Songwriter, Steve Earle aus Virginia, hatte schon immer ein Faible auch für Theaterbühnen. Das Theaterautorenteam Jessica Blank und Erik Jensen machte Earle mit ihrem Stück über das "Upper Big Branch Mine Disaster" von 2010 bekannt, das in der Erde West Virginias 27 Minenarbeiter schlagartig ihre Leben unter Tage kostete. Steve Earle, der "leftist populist" aus den Appalachen, war genau der richtige Typ, die passende Coal Country Music dafür zu entwerfen. Herausgekommen ist ein weiteres die Hintergründe vielseitig ausleuchtendes Americana-Album, das auch die schäbige Rückseite des Goldenen Amerikanischen Dollars zeigt. America great again?! Please don´t you forget about your own struggling People, Mister.
Spannende Mischung aus Bluegrass, Country und Rock: Steve Earle mit seiner langjährigen Tourband The Dukes. Herbe Texte, herbe Mucke. Nicht allzu häufig im US Countryradio zu hören. Bei uns schon - eine brandaktuelle Scheibe.

  • Sendetermin: „Lonesome Traveler“, Sonntag, 31. Mai 2020, 19 Uhr

 

Rassismus erkennen und benennen

„Woher kommst du?“  - Beginnt mit einer solchen Frage bereits Rassismus? In der heutigen Ausgabe der Sendung „Zwischenzeit“ sprechen Expertinnen aus Kassel und Frankfurt darüber, was Rassismus ist, wie er sich im Alltag zeigt und was er auslöst. Zu Gast sind: Saba-Nur Cheema, die Leiterin des pädagogischen Teams der Bildungsstätte Anne Frank; Selvet Elevliv als Vertreterin von BENGI e.V. , einer migrantischen Selbstorganisationen aus Kassel; und Ruth Hunstock, die Initiatorin der Initiative „Afrodeutsche und schwarze Menschen in Nordhessen“. Moderiert wird die Sendung von Maria Seip, der Leiterin der Kasseler Zweigstelle der Bildungsstätte Anne Frank.

  • Sendetermin: „Zwischenzeit“, Dienstag, 2. Mai 2020, 18 Uhr

 

US-Smallband-Swing der 30er Jahre, Folge 2/ 2020

Das ist einmal mehr Thema im „Tanzparkett“.
Eine Stunde Musik aus der Zeit, in der die damals aktuelle Spielart des Jazz rund um die Welt auf fruchtbaren Boden fiel - nie wieder fand eine neue Stilrichtung des Jazz eine derartige Verbreitung und Beliebtheit beim allgemeinen Publikum.
Richtig in Fahrt kam der Swing ab 1934/ 35, aber die Richtung, in die die musikalische Entwicklung gehen sollte, wurde erkennbar schon etwas eher eingeschlagen. Anfang der 40er Jahre, nicht zuletzt durch den US-Musikerstreik und den Eintritt der USA in den II. Weltkrieg, veränderte sich der Publikumsgeschmack: Bald standen die Sänger im Vordergund des Interesses, nicht länger die Orchester.
Wir bringen in dieser Folge Platten aus der Zeit von 1933 bis 1941, also vom Beginn bis zur „Abenddämmerung“ der klassischen Swingära.
Zu hören sind in dieser Sendung das Quintett von Edgar Hayes (1937), Wingy Manone (1938), The Gotham Stompers mit der Sängerin Ivie Anderson (1937), Benny Goodman, der hier Billie Holiday auf ihrer ersten Platte begleitet (1933), Joe Marsala (1941), Red Norvo mit zwei unterschiedlichen Besetzungen in seinem „Swing Octet“ (1935), Riley-Farley and their Orchestra (1936) sowie Red McKenzie, der hier von den Six Spirits of Rhythm begleitet wird (1934). Durchs Programm führt Peter Michael.

  • Sendetermin: „Tanzparkett“, Mittwoch, 3. Juni 2020, 21 Uhr
  • Wiederholung: Donnerstag, 4. Juni 2020, 13 Uhr

 


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Das sind WIR

Da war doch noch was!?

Über uns

"Gesellschaft zur drahtlosen Belehrung und Erbauung"

 

Das Freie Radio Kassel (kurz FRK) ist ein nichtkommerzieller lokaler Hörfunksender, der im Kasseler Stadtgebiet und den angrenzenden Gemeinden zu empfangen ist.

 

Die Sendefrequenzen sind: UKW 105,8 MHz (Antenne) bzw. DAB+ über Kanal 6A (FRK) .

 

Das Sendestudio hat sich seit Gründung in der historischen, denkmalgeschützten Kulturfabrik Salzmann im Kasseler Stadtteil Bettenhausen befunden und musste Anfang 2013 in die Innenstadt umziehen (Opernstraße2 ).

Wir sind 105,8 MHz

Das Freie Radio Kassel ist weitgehend ehrenamtlich organisiert und bietet Interessierten die Möglichkeit, eigenverantwortlich Radiobeiträge zu produzieren und zu senden. Inhaltliche Schwerpunkte sind zum einen die lokale und regionale Berichterstattung, zum anderen ein Musikprogramm, das sich deutlich von dem kommerzieller oder öffentlich-rechtlicher Sender unterscheidet.

 

Das Programm wird von lokalen Vereinen, Initiativen und sonstigen Gruppen sowie von Einzelpersonen erstellt, die in der inhaltlichen und formalen Gestaltung ihrer Sendungen weitgehend autonom sind. Das Freie Radio Kassel verfügt im Gegensatz zu vielen anderen Bürgermedien über ein festes Programmschema mit periodisch wiederkehrenden Sendungen. Das FRK versteht sich als "Einschaltradio", d.h., Hörer schalten gezielt ein, um bestimmte Sendungen zu verfolgen. Zu den Aufgaben des Freien Radios gehört darüberhinaus die Vermittlung von Medienkompetenz. Dies geschieht durch vielfältige medienpädagogische Projekte, die oft in Kooperation mit Schulen, Hochschulen, Jugendzentren und anderen Bildungsträgern durchgeführt werden.

 

Die Finanzierung des Senders erfolgt größtenteils über Mittel der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und Neue Medien (LPR Hessen). Diese verwendet einen Teil des ihr zufließenden Anteils an den Rundfunkgebühren zur Förderung nichtkommerzieller Medienprojekte.