Programm

Programm vom 01.12.2022 bis 08.12.2022

Donnerstag, 1.12.22:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

20 Uhr „The Essence“; HipHop And More.

22 Uhr „Borderline“; Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“; Indie-Pop, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „Nachtprogramm“; British Underground der 80er.

 

Freitag, 2.12.22:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“,  Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Themenwechsel“; u.a. Eröffnungsveranstaltung zur Ausstellung „Kassel filmreif“ im Stadtmuseum; Feature zum documenta-Kunstwerk „People’s Justice“ von Taring Padi; Verleihung des Theaterpreises „Faust“ ans Staatstheater Kassel..

20 Uhr „Borderline extra“, Musik für Grenzgänger; Heute: Oren Ambarchi, Teil 3.

21 Uhr „Fast vorwärts“.

22 Uhr „Geschenktips für Musikfreunde“; Teil 4; u.a. mit aktuellen Veröffentlichungen von Wilco, Tom Petty, The Cure, Mandy Morton, The Band, Guns N’Roses.

1 Uhr „Nachtprogramm“, Grateful-Dead-Nacht; 50 Jahre „Europe 72“, Teil 1.

 

Samstag, 3.12.22

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung vom Vortag.

16 Uhr „FRONZ on Air“; Elektronisches.

18 Uhr „Country Classics“.

19 Uhr “Bigger Than HipHop”.

21 Uhr „Die Lange Rille“.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Velvet-Underground-Nacht 1; In The Beginning Was The World (bis 8 Uhr).

 

Sonntag, 4.12.22:

8 Uhr Wiederholung vom Vortag.

16 Uhr „Kinderradio“.

17 Uhr „Tanzparkett extra“; Henry Hall, Leiter des BBC-Tanzorchesters, Folge 2.

19 Uhr „Lonesome Traveler“.

20 Uhr “Devil’s Kitchen”, Hard Rock, Metal, Rock’n’Roll.

22 Uhr “Welcome To Hell”, Das Metalradio.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Velvet-Underground-Nacht 2; In The Beginning Was The Word (bis 8 Uhr).

 

Montag, 5.12.22:

8 Uhr  Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „Somaaliyay Toos“, (in somalischer Sprache).

18 Uhr „Tom‘s Rock And Pop Specials", Songs und Songgeschichten.

20 Uhr „Fangschalltung“, Neue Musik und Improvisierte Musik.

22 Uhr „Ear Catcher“, Neue Platten und DVDs.

23 Uhr „Einheizradio”, Musik und Satirisches.

1 Uhr „Nachtprogramm“; Velvet-Underground-Nacht 3; Closely Followed By A Drum And Some Early Version Of A Guitar (bis 8 Uhr).

 

Dienstag, 6.12.22:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Campusradio“.

19 Uhr „Deutsch – Mein neues Hobby“.

20 Uhr „Liederleute“, Magazin für Musik und Politik.

22 Uhr „Only Vinyl“, Plattenspiele.

0 Uhr „Nachtprogramm“, David-Bowie-Nacht 1 – Ein Held? (bis 8 Uhr).

 

Mittwoch, 7.12.22:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr “The Essence"; Unique Hip Hop & more.

19 Uhr „Handmade”; Der Jahresrückblick 2022.

21 Uhr „Magic Moments“.

22 Uhr „Nachtspielzeit“; Leben, Liebe, Indiepop.

0 Uhr „Nachtprogramm“, David-Bowie-Nacht 2 – Ein Held! (bis 8 Uhr).

 

Donnerstag, 8.12.22:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

19 Uhr „Musik-Lounge“, Pop, Rock, Oldies.

20 Uhr „Musica Latina“, Lateinamerikanische Musik (in spanischer Sprache).

21 Uhr „Stadtlabor“, Heute: Nachhaltiges Bauen; Gäste: Prof. Alexander Reichel, Fachgebiete Baukonstruktion, Nachhaltiges Bauen und Entwerfen an der Hochschule Darmstadt und Mitbegründer des Büros Reichel Architekten BDA in Kassel; Matthias Krieger, Diplomingenieur und geschäftsführender Gesellschafter der Krieger + Schramm Unternehmensgruppe.

22 Uhr „Borderline“, Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „ Nachtprogramm“, British Underground der 80er.

Infobox

Programminfos vom 02.12.2022 bis 07.12.2022

People’s Justice – War da was?

Die documenta 15 ist gefühlt schon wieder ewig her, aber die Älteren erinnern sich möglicherweise: Große Aufregung gab’s um diverse Kunstwerke, der Antisemitismus-Vorwurf überschattete zeitweise die komplette Ausstellung. Besonders im Zentrum der Kritik stand das Werk „People’s Justice“ der indonesischen Künstlergruppe Taring Padi, das kurz nach Beginn der documenta zunächst verhüllt, dann aber komplett abgebaut wurde. Unser Kollege Souhail hat sich – mit einigem zeitlichen Abstand – nochmals intensiv mit dem Thema befaßt und ein Feature erstellt, das in der heutigen Sendung zu hören ist. Die Produktion ist aus der Zusammenarbeit mit dem Community Media Forum Europe – CMFE – entstanden, im Rahmen des Projekts „Get the Trolls Out!“ vom Media Diversity Institute – MDI.
Außerdem blicken wir auf die (durch einen Feueralarm unterbrochene) Eröffnung der Ausstellung „Kassel filmreif“ im Stadtmuseum zurück und gratulieren dem Kasseler Staatstheater zu Gewinn des Theaterpreises „Faust“.

  • Sendetermin: „Themenwewchsel“, Freitag, 2. Dezember 2022, 18 Uhr

 

Geschenktips für Musikfreunde, Teil 4

„Weiß überhaupt jemand, was er seinen Lieben auf den Gabentisch legen soll? Niemand weiß das, gell?“ Dieses Zitat von Frau Direktor Bartels aus Loriots legendärem Sketch gilt vermutlich bis in alle Ewigkeit. Kaum zu glauben, aber traurig: Weihnachten steht schon wieder vor der Tür, und die bange Frage nach den Präsenten für die Verwandt- und Bekanntschaft stellt sich drängend, wie in jedem Jahr um diese Zeit. Aber nicht verzagen: Das FRK betätigt sich als Retter in der Not. Wir empfehlen zwar nicht, wie Frau Direktor Bartels, den „Familien-Originalbenutzer“, dafür aber umfassende CD-Pakete, über die sich insbesondere Musikfans freuen dürften.
Wie bereits in früheren Jahren, so stellen wir auch diesmal wieder eine Reihe repräsentativer CD-Boxen vor, die in den vergangenen 12 Monaten erschienen sind. In der vierten von insgesamt sechs Sendungen sind dabei u.a. The Cure, Mandy Morton, Tom Petty, The Band, Wilco und Guns N’Roses (!).

  • Sendetermin: „FRK spezial – Geschenktips für Musikfreunde 2022, Teil 4“, Freitag, 2. Dezember 2022, 22 Uhr

 

Henry Hall und das BBC-Tanzorchester, Folge 2 (1934-1936)

Von 1928 bis 1932 wurde das Tanzorchester des Britischen Rundfunks, der British Broadcasting Corporation, kurz BBC, von dem Pianisten Jack Payne geleitet. Dieser Formation haben wir inzwischen sieben Folgen „Tanzparkett“ gewidmet, eine achte und letzte soll folgen.
Da wird es Zeit, sich zwischendurch mit Paynes Nachfolger zu befassen, einem Kapellmeister, der es, wie Payne auch schon, nicht nur in England zu Ruhm und Ehren brachte, sondern durch die Rundfunkübertragungen und durch zahlreiche Plattenaufnahmen in ganz Europa und darüber hinaus.
Der Mann, um den es geht, hieß Henry Hall (02.5.1898, Packham/ London - 28.10.1989 Eastbourne/ Sussex).
Mit dem Anfang 1932 angetretenen Engagement bei der BBC übernahm die bisherige Kapelle des Hotels Gleneagles auch den daran gekoppelten Exklusivvertrag mit der Columbia Graphophone Co., die für ihre Platten ein weltweites Vertriebsnetz besaß.
Gute Voraussetzungen für eine steile Karriere des Orchesters, die auch folgen sollte, nachdem sie bis dahin eher dahingedümpelt war. Henry Hall hatte sich nach seinem Wehrdienst offenbar mehr schlecht als recht als Kapellmeister verschiedener Orchester einer Bahn-Hotelkette durchgeschlagen. Das Engagement im schottischen Hotel Gleneagles, für das er mit seinem Orchester Rundfunkwerbung treiben sollte - die Band nahm für die damals noch neue unabhängige Decca-Schallplatte auf - führte schließlich zu seiner Entdeckung durch die BBC.
Am 02. März 1932 wurde nach ersten Tests und einer Vier-Schlager-Platte die erste reguläre Industrieplatte eingespielt.
Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Payne, aus dessen Kapelle später mehrere englische Bandleader hervorgehen sollten, wies Halls Personal keine derartigen Kräfte auf. Gleichwohl lieferte es solide, gefällig und sehr tanzbar arrangierte, handwerklich saubere Tanzmusik mit vereinzelten Hotambitionen - allerdings deutlich weniger als bei Payne.
Dies entsprach durchaus dem Zeitgeschmack, nicht nur in England, und so wurde die Kapelle auch im Ausland gerne gehört und wohl vor allem nach ihrem Ausscheiden als Rundfunktanzorchester für Tourneen und Einzelauftritte gebucht. Sogar in Berlin spielte das Orchester - nach Lange [1] von Januar bis Februar 1939 in der „Scala“ als Ersatz für das ebenfalls englische Jack-Hylton-Orchester, zur Freude der Kritik, die die Kapelle gnädig beurteilte - und zum Gram der deutschen Hotfans , denn Hyltons Band war erheblich stärker jazzorientiert. Auch der alte Jazzfan Lange läßt kaum ein gutes Haar an der Kapelle: „So steif, wie Henry Hall als Persönlichkeit war, spielte seine Band und sang seine hübsche Sängerin Molly Morelle: ein Tanzorchester von Format, mehr nicht.“ [1] Nach andern Angaben gab es auch schon im Jahre 1938 Auftritte in Berlin, bei denen die englische Presse monierte, daß man auf Darbietungen von Schlagern jüdischer Komponisten verzichtet habe, obwohl diese noch nicht verboten gewesen seien.
Selbst in der Sowjetunion wurden Platten von Henry Hall herausgebracht, um den Anfang der 30er auch dort vorhandenen Hunger nach moderner westlicher Tanzmusik zu stillen - als „Schwarzkopien“, d.h. Pressungen unautorisierter, aber technisch hervorragender Umschnitte, welche die sowjetische Plattenindustrie in dieser Zeit auch von etlichen deutschen Aufnahmen anfertigte. Der Redaktion liegt z.B. ein solcher Umschnitt des in der Sendung gebrachten Titels „Oh, Johanna“ vor.
Bei der BBC, bei der er seine Truppe auch das erste reguläre englische Fernsehorchester darstellte, blieb Henry Hall bis 1937, um dann - wie schon sein Vorgänger Jack Payne - mit dem gesamten Personal dem Rundfunk den Rücken zu kehren. Nun unternahm er auf eigene Rechnung Tourneen, wie schon erwähnt, auch nach Deutschland.
Im Kriege spielte die Kapelle zur Truppenbetreuung vor alliierten Soldaten.
Hall kehrte schließlich als Gastgeber einer Radio- und späteren Fernsehsendung („Henry Hall’s Guest Night“) zur BBC zurück, wo er auch die Moderation der Sendereihe „Face The Music“ übernahm.
Er verfaßte in der Nachkriegszeit seine Autobiographie.
Am 28.10.1989 starb er in Eastbourne im Alter von 91 Jahren.

  • Sendetermin: „Tanzparkett extra“, Sonntag, 4. Dezember 2022, 21 - 22 Uhr
  • Wiederholung: Montag, 5. Dezember 2022, 13 Uhr

 

Der Handmade Jahresrückblick 2022

Das Jahr 2022 hatte insgesamt viele Hochs und Tiefs. In dieser – ausnahmsweise zweistündigen – Sendung gibt es vor allem die Hochs, und zwar die persönlichen musikalischen Hochs unserer Redaktion. Von einer Frage an KISS bis zur Abschiedstour von Genesis, einer plötzlichen Begegnung mit Midge Ure am Flughafen bis hin zur Show einer inzwischen 80-jährigen Musiklegende… Das Jahr hatte einiges zu bieten. Und so kann die Redaktion Handmade euch von A wie Avantasia bis nicht ganz Z, aber immerhin Y wie „Yesterday Man“ jede Menge toller Musik und Geschichten zu den diesjährigen Konzerten, die damit verbunden waren, liefern. Ein Wiedersehen und -hören mit Eric Martin, den FRONTM3N oder Oliver Marsh gab es ebenso wie ein dringend nötiger Besuch bei den Ärzten. Smokie überraschten, Sasha mit der Show über seine Lebensgeschichte ebenso. Und die Hooters waren einfach nur umwerfend gut. Dies und noch viel mehr gibt es in diesen beiden Stunden für euch zu hören.  
Und wenn Max Raabe und das Palast Orchester fragen: „Wer hat hier schlechte Laune?“, dann lautet eure Antwort nach dem Anhören dieser langen Handmade Sendung hoffentlich: niemand. Viel Spaß.

  • Sendetermin: „Handmade“; Mittwoch, 7. Dezember 2022, 19 bis 21 Uhr
  • Wiederholung: Donnerstag, 8. Dezember 2022, 11 bis 13 Uhr

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Das sind WIR

Da war doch noch was!?

Über uns

"Gesellschaft zur drahtlosen Belehrung und Erbauung"

 

Das Freie Radio Kassel (kurz FRK) ist ein nichtkommerzieller lokaler Hörfunksender, der im Kasseler Stadtgebiet und den angrenzenden Gemeinden zu empfangen ist.

 

Die Sendefrequenzen sind: UKW 105,8 MHz (Antenne) bzw. DAB+ über Kanal 6A (FRK) .

 

Das Sendestudio hat sich seit Gründung in der historischen, denkmalgeschützten Kulturfabrik Salzmann im Kasseler Stadtteil Bettenhausen befunden und musste Anfang 2013 in die Innenstadt umziehen (Opernstraße2 ).

Wir sind 105,8 MHz

Das Freie Radio Kassel ist weitgehend ehrenamtlich organisiert und bietet Interessierten die Möglichkeit, eigenverantwortlich Radiobeiträge zu produzieren und zu senden. Inhaltliche Schwerpunkte sind zum einen die lokale und regionale Berichterstattung, zum anderen ein Musikprogramm, das sich deutlich von dem kommerzieller oder öffentlich-rechtlicher Sender unterscheidet.

 

Das Programm wird von lokalen Vereinen, Initiativen und sonstigen Gruppen sowie von Einzelpersonen erstellt, die in der inhaltlichen und formalen Gestaltung ihrer Sendungen weitgehend autonom sind. Das Freie Radio Kassel verfügt im Gegensatz zu vielen anderen Bürgermedien über ein festes Programmschema mit periodisch wiederkehrenden Sendungen. Das FRK versteht sich als "Einschaltradio", d.h., Hörer schalten gezielt ein, um bestimmte Sendungen zu verfolgen. Zu den Aufgaben des Freien Radios gehört darüberhinaus die Vermittlung von Medienkompetenz. Dies geschieht durch vielfältige medienpädagogische Projekte, die oft in Kooperation mit Schulen, Hochschulen, Jugendzentren und anderen Bildungsträgern durchgeführt werden.

 

Die Finanzierung des Senders erfolgt größtenteils über Mittel der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und Neue Medien (LPR Hessen). Diese verwendet einen Teil des ihr zufließenden Anteils an den Rundfunkgebühren zur Förderung nichtkommerzieller Medienprojekte.