Programm

Programm vom 01.07.2022 bis 07.07.2022

Freitag, 1.7.22:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“,  Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „Tanzparkett spezial“.

18 Uhr „Zwischenzeitlich documenta“; Heute: Müssen wir reden? Diskussion „Antisemitismus in der Kunst“ (Aufzeichnung vom 29.06.); Außerdem: interview mit Meron Mendel (Direktor der Bildungsstätte Anne Frank)  und Aram Ziai (Leiter des Fachgebiets Entwicklungspolitik und Postkoloniale Studien, Universität Kassel)

20 Uhr „Borderline extra“, Musik für Grenzgänger; Thema: Moor Mother.

21 Uhr „Fast vorwärts“.

22 Uhr „Kabarett live“.

1 Uhr „Nachtprogramm“, Grateful-Dead-Nacht; 50 Jahre „Europe 72“, Teil 1.

 

Samstag, 2.7.22:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr “Zwischenzeitlich documenta“; Lumbung Radio.

16 Uhr „FRQNZ On Air“.

18 Uhr “Country Classics.

19 Uhr “Bigger Than HipHop”.

21 Uhr „Anorak City spezial”; Musik von 1980.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Velvet-Underground-Nacht 1; In The Beginning Was The World (bis 8 Uhr).

 

Sonntag, 3.7.22:

8 Uhr “Zwischenzeitlich documenta“; Lumbung Radio.

16 Uhr „Kinderradio.

17 Uhr „Tanzparkett extra“; Heute: Jazz und Tanzmusik aus Italien, Folge 8.

18 Uhr „Freisprechanlage“, Talk mit Gästen.

19 Uhr „Zwischenzeitlich documenta“; Heute: Kunst im Osten. Berichte und Interviews von den d15 Standorten Bettenhausen und Unterneustadt.

20 Uhr “Devil’s Kitchen”, Hard Rock, Metal, Rock’n’Roll.

22 Uhr “Welcome To Hell”, Das Metalradio.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Velvet-Underground-Nacht 2; In The Beginning Was The Word (bis 8 Uhr).

 

Montag, 4.7.22:

8 Uhr  Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „Somaaliyay Toos“, (in somalischer Sprache).

18 Uhr „Tom‘s Rock And Pop Specials", Songs und Songgeschichten.

20 Uhr „Fangschalltung“, Neue Musik und Improvisierte Musik.

22 Uhr „Ear Catcher“, Neue Platten und DVDs.

23 Uhr „Einheizradio”, Musik und Satirisches.

1 Uhr „Nachtprogramm“; Velvet-Underground-Nacht 3; Closely Followed By A Drum And Some Early Version Of A Guitar (bis 8 Uhr).

 

Dienstag, 5.7.22:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Campusradio“.

19 Uhr „Deutsch – Mein neues Hobby“.

20 Uhr „Liederleute“, Magazin für Musik und Politik.

22 Uhr „Only Vinyl“, Plattenspiele.

0 Uhr „Nachtprogramm“, David-Bowie-Nacht 1 – Ein Held? (bis 8 Uhr). 

 

Mittwoch, 6.7.22:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr “The Essence"; Unique Hip Hop & more.

19 Uhr „Handmade classics”.

20 Uhr „Handmade“.

21 Uhr „Magic Moments“.

22 Uhr „Nachtspielzeit“; Leben, Liebe, Indiepop.

0 Uhr „Nachtprogramm“, David-Bowie-Nacht 2 – Ein Held! (bis 8 Uhr).

 

Donnerstag, 7.7.22:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

19 Uhr „Musik-Lounge“, Pop, Rock, Oldies.

20 Uhr „Musica Latina“, Lateinamerikanische Musik (in spanischer Sprache).

21 Uhr „Zwischenzeitlich documenta - Viaje Radial“; Heute: documenta-Künstler Erick Beltran im Interview.

22 Uhr „Borderline“, Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „ Nachtprogramm“, British Underground der 80er.

documenta-Box

Wie nachhaltig ist die documenta fifteen wirklich? Welche Kunstwerke sollte man sich unbedingt anschauen? Und wie denkt die Kasseler Bevölkerung über das Megaevent?

Fragen wie diese beantworten wir während der Laufzeit der documenta fifteen im Rahmen der Medienpartnerschaft in unserer regelmäßigen Magazinsendung, die sich mit Themen rund um die documenta befaßt. Zu hören gibt es aktuelle Informationen, Veranstaltungshinweise, Interviews, Umfragen, Vorstellung von Künstlerinnen und Künstlern, aber auch historische Rückblicke und sonstige Beiträge zur documenta. Beteiligt sind FRK-Redakteure unterschiedlichen Alters, die ihre verschiedenen Sichtweisen in die Sendungen einbringen. Außerdem sind wir eine der rund 20 Radiostationen, die das „Lumbung-Radio“ bilden. Das „Lumbung-Radio“ wird von der Gruppe „Station Of Commons“ organisiert, einem der Kollektive, die diesmal an der documenta beteiligt sind. 24 Stunden täglich laufen dort höchst unterschiedliche Sendungen aus zahlreichen Ländern, die insgesamt ein extrem vielfältiges und facettenreiches Programm ergeben – und auch „Zwischenzeitlich documenta“ ist Teil dieses Programms.



Infobox

Wir sind offizieller Medienpartner der documenta fifteen

Liebe Freundinnen und Freunde des FRK!

Wie schon vor fünf Jahren, so wird das Freie Radio auch diesmal wieder an der documenta beteiligt sein. Wir sind zum einen offizieller Medienpartner der documenta fifteen [FB], zum anderen sind wir eine der rund 20 Radiostationen, die das „Lumbung-Radio“ bilden. Außerdem wird es eine Sendereihe unter dem Titel „Zwischenzeitlich documenta“ geben, die bis zum September Beiträge unterschiedlichster Art zum Thema Kunst und documenta präsentiert.

Das „Lumbung-Radio wird von der Gruppe „Station Of Commons“ organisiert, einem der Kollektive, die die documenta diesmal kuratieren. Etwa 20 Radiostationen aus aller Welt sind beteiligt – aus ihren Sendungen setzt sich das Programm des „Lumbung-Radio“ zusammen. 24 Stunden täglich laufen höchst unterschiedliche Sendungen aus zahlreichen Ländern, die insgesamt ein extrem vielfältiges und facettenreiches Programm ergeben (nun, das kennt man ja auch vom Freien Radio). Das „Lumbung-Radio“ läuft über Live-Stream und wird zeitweise vom FRK übernommen, damit es auch über UKW zu empfangen ist. Konkret: Jeden Samstag und jeden Sonntag während der Wiederholungszeit, also von 8 bis 16 Uhr, läuft bis September das „Lumbung-Radio“ im FRK. Darüberhinaus wird es weitere Sendeplätze geben, die kurzfristig belegt werden – aber zumeist nur in der Zeit, in der normalerweise die Wiederholungen laufen, und während der Nacht.

  • Lumbung-Radio! Samstags und sonntags von 8 Uhr bis 16 Uhr

Umgekehrt werden aber auch Beiträge des FRK ins „Lumbung-Radio“ übernommen. So wird etwa unsere wöchentliche Magazinsendung „Zwischenzeitlich documenta“ dort einen festen Platz bekommen. Aber auch weitere FRK-Sendungen, die sich mit dem Thema Kunst und documenta befassen, werden zu unterschiedlichen Zeiten im „Lumbung-Radio“ auftauchen.

  • „Zwischenzeitlich documenta“, freitags von 18 Uhr bis 20 Uhr (zum Podcast)

Während der Laufzeit der documenta fifteen [FB] wird das Freie Radio eine regelmäßige Magazinsendung ausstrahlen, die sich mit Themen rund um die documenta befaßt. Sie soll aktuelle Informationen, Veranstaltungshinweise, Interviews, Umfragen, Vorstellung von Künstlerinnen und Künstlern, aber auch historische Rückblicke und sonstige Beiträge zur documenta enthalten. Jeweils freitags von 18 Uhr bis 20 Uhr wird die Sendung unter dem Titel „Zwischenzeitlich documenta“ über den Äther gehen. Eine weitere Ausgabe ist jeweils sonntags geplant – möglicherweise wird es bei Bedarf weitere Sendetermine geben. Die Ausstrahlungsdichte wird auch von der Menge an zur Verfügung stehendem Material abhängen – u.U. wird es einen speziellen Sendeplatz für Veranstaltungsmitschnitte geben. Das Freie Radio wird zudem etwa Meldungen, Nachrichten und Service-Hinweise ins Programm einbauen. Auch die regulären Sendungen des FRK können in diese Reihe „eingemeindet“ werden, sofern sie sich inhaltlich mit dem Thema documenta befassen.

Also dann: Wir wünschen einen schönen documenta-Sommer mit dem Freien Radio!

Programminfos vom 26.06.2022 bis 29.06.2022

Jazz und Tanzmusik aus Italien, Folge 7

Demnächst werden wir am Hauptsendeplatz „Tanzparkett“ am Mittwochabend zum elften Mal italienische Platten der Vor- bis unmittelbaren Nachkriegszeit vorstellen.
Italien als musikalisches „Reiseziel“ erfreute sich nicht erst in den 50er Jahren in Deutschland einer gewissen Beliebtheit, sondern auch schon vorher. Etliche Platten wurden auch hierzulande herausgebracht. Es lohnt sich aber auch, nach italienischen Aufnahmen zu suchen, die bei uns nicht verlegt wurden.
Als „Appetithappen“ wiederholen wir am Sonntag die siebente Folge dieser seit dem Jahre 2000 laufenden kleinen Reihe im „Tanzparkett extra“.
Durchs Programm führt Peter Michael.

  • Sendetermin: „Tanzparkett extra“, Sonntag, 26. Juni 2022, 17 Uhr
  • Wiederholung: Montag, 27. Juni 2022, 9 Uhr

 

Vom Hot zum Swing

Ein kleiner Ausschnitt aus der Jazzentwicklung (Folge 9/ 9)

Wenn heute von Jazz die Rede ist, gelten vielen Fans nur die neuesten Spielarten, die völlig frei improvisiert, ja dekonstruiert daherkommen, ohne festen Rhythmus, gar ohne jedes erkennbare Gefüge. Damit kann ein breites Publikum freilich nur wenig anfangen. Ansonsten kommt oft der „Dixieland“ aufs Podium. Er verkörpert eine Musikform, welche die meisten Hörer heute für das Urbild des Jazz halten, die aber den ursprünglichen Jazz oft nur in seiner leicht bis stark verzerrten Wahrnehmung aus den 50er Jahren darstellt.
Dabei hat sich der Jazz von seiner Urform aus New Orleans hin zum Freejazz über Jahrzehnte entwickelt - und war über lange Zeit die weltweit vorherrschende, stilprägende Populärmusik.
Einen wesentlichen Umbruch stellt die Stilwende vom alten Jazz zum Swing dar, die Anfang bis Mitte der 30er Jahre stattfand. Heute gelangt der Swing, abgesehn von wenigen rühmlichen Ausnahmen (hier fällt uns in Deutschland auf den ersten Blick eigentlich nur die Andrej-Hermlin-Band ein), fast nur noch in seiner in den 50er Jahren gleichsam endgültig zur Fratze, ja zur Totenmaske erstarrten Form der Las-Vegas-Show-Musik in die Öffentlichkeit. Von Dingen wie dem sog. „Elektro-Swing“, der mit unterlegten Maschinenrhythmen dem Geiste des Swing völlig zuwiderläuft, brauchen wir an dieser Stelle erst gar nicht anzufangen.
Die Jazzpuristen haben mit dem Swing immer etwas gefremdelt.
War der ursprüngliche Jazz eine Angelegenheit von Kleingruppen gewesen, meist fünf oder sieben Mann stark, die um das Führungsinstrument herumimprovisierten, frei und in der Regel ohne Notierung (head arrangement - viele der „Urjazzer“ konnten keine Noten lesen), änderte sich das recht bald. Die Gruppen wurden größer, wuchsen heran zur Bigband, um Tanzsäle besser zu „füllen“ und neue Klangfarben in das Spiel der Kapellen zu bringen. Doch Größe gebietet Ordnung. Also wurden die Stücke notiert und arrangiert, und das forderte von den Musikern Noten- und Partiturkenntnisse. Der freien Improvisation waren nun relativ enge Grenzen gesetzt.
Jetzt aber konnte man Stimmen mehrfach besetzen, um das Volumen zu erhöhen, konnte Instrumentensätze bilden, die auch in der Lage waren, kompliziertere, mehrstimmige Arrangements zu spielen. Daneben stellte man weiterhin Musiker durch Soli prominent heraus, was schon im Chicago-Stil zu einer gegenüber dem New-Orleans-Stil erheblich gelösteren Spielweise geführt und die alte Kollektivimprovisation verdrängt hatte. Doch hatten sich diese „Eskapaden“ stets der Größe der Klangkörper unterzuordnen. Daraus resultiert der im Hinblick auf den erheblich „eckigeren“ alten Jazz immer wieder vorgebrachte Vorwurf der „Stromlinienform“ des Swing. Doch Rundfunkhörer, Plattenkäufer, Kinogänger und nicht zuletzt die Tänzer waren begeistert! Nie wieder fielen neueste musikalische Entwicklung und höchstes Publikumsinteresse in derartiger Breite zusammen wie in der Swingära. Das ist ein Grund für die unter Jazzfans, denen allzugroße Popularität oft suspekt ist, bis heute geteilte Meinung zum Swing. Er war ohne Frage ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung des Jazz - und der Populärmusik des 20. Jahrhunderts überhaupt. Daher versuchen wir den Übergang von der alten Jazz- und Hot-Dance-Musik zum Swing in einer neunteiligen Reihe mit Musikbeispielen nachzuzeichnen.
In der neunten und letzten Folge behandeln wir den Zeitraum von März 1940 bis November 1941.
Durch die Sendung begleitet Sie Peter Michael.

  • Sendetermin: „Tanzparkett“, Mittwoch, 29. Juni 2022, 21 Uhr
  • Wiederholung: Donnerstag, 30. Juni 2022, 13 Uhr

<

Das sind WIR

Da war doch noch was!?

Über uns

"Gesellschaft zur drahtlosen Belehrung und Erbauung"

 

Das Freie Radio Kassel (kurz FRK) ist ein nichtkommerzieller lokaler Hörfunksender, der im Kasseler Stadtgebiet und den angrenzenden Gemeinden zu empfangen ist.

 

Die Sendefrequenzen sind: UKW 105,8 MHz (Antenne) bzw. DAB+ über Kanal 6A (FRK) .

 

Das Sendestudio hat sich seit Gründung in der historischen, denkmalgeschützten Kulturfabrik Salzmann im Kasseler Stadtteil Bettenhausen befunden und musste Anfang 2013 in die Innenstadt umziehen (Opernstraße2 ).

Wir sind 105,8 MHz

Das Freie Radio Kassel ist weitgehend ehrenamtlich organisiert und bietet Interessierten die Möglichkeit, eigenverantwortlich Radiobeiträge zu produzieren und zu senden. Inhaltliche Schwerpunkte sind zum einen die lokale und regionale Berichterstattung, zum anderen ein Musikprogramm, das sich deutlich von dem kommerzieller oder öffentlich-rechtlicher Sender unterscheidet.

 

Das Programm wird von lokalen Vereinen, Initiativen und sonstigen Gruppen sowie von Einzelpersonen erstellt, die in der inhaltlichen und formalen Gestaltung ihrer Sendungen weitgehend autonom sind. Das Freie Radio Kassel verfügt im Gegensatz zu vielen anderen Bürgermedien über ein festes Programmschema mit periodisch wiederkehrenden Sendungen. Das FRK versteht sich als "Einschaltradio", d.h., Hörer schalten gezielt ein, um bestimmte Sendungen zu verfolgen. Zu den Aufgaben des Freien Radios gehört darüberhinaus die Vermittlung von Medienkompetenz. Dies geschieht durch vielfältige medienpädagogische Projekte, die oft in Kooperation mit Schulen, Hochschulen, Jugendzentren und anderen Bildungsträgern durchgeführt werden.

 

Die Finanzierung des Senders erfolgt größtenteils über Mittel der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und Neue Medien (LPR Hessen). Diese verwendet einen Teil des ihr zufließenden Anteils an den Rundfunkgebühren zur Förderung nichtkommerzieller Medienprojekte.