Programm

Programm vom 09.06.2021 bis 17.06.2021

Donnerstag, 10.6.21:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

19 Uhr „Musik-Lounge“, Pop, Rock, Oldies.

20 Uhr „Musica Latina“, Lateinamerikanische Musik (in spanischer Sprache).

21 Uhr „Viaje Radial“; Rundreise durch Lateinamerika (in spanischer Sprache).

22 Uhr „Borderline“, Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „ Nachtprogramm“, 20 Jahre „Handmade“ – Die Jubiläums-Nacht.

 

Freitag, 11.6.21:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.

18 Uhr „Themenwechsel“; Heute u.a.: Die EM startet – und niemanden interessiert‘s.

20 Uhr „Borderline extra“; Musik für Grenzgänger, Thema: Drag City.
 
22 Uhr „Kabarett live“; Goodbye Angela – Kabarett aus 16 Jahren Merkel; Heute: Reiner Kröhnert 2006.

1 Uhr „Nachtprogramm“; Grateful-Dead-Nacht, Boston Music Hall, June 1976.

 

Samstag, 12.6.21:

8 Uhr  Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr “Musikalische Früherziehung”.

18 Uhr „Long Distance Call“.

19 Uhr „Magic Moments spezial“, Zum 80. Geburtstag von Esther Ofarim.

21 Uhr „Die Lange Rille”.
 
0 Uhr „Nachtprogramm“; Bob Dylan zum 80; Heute: Aufzeichnungen vom Frankfurter Dylan-Kongreß 2006.

 

Sonntag, 13.6.21:

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Kinderradio“.

17 Uhr “Tanzparkett spezial”.

19 Uhr „Lonesome Traveler“.

20 Uhr “Devil’s Kitchen”; Hard Rock, Metal, Rock’n’Roll.

22 Uhr “Welcome To Hell”; Das Metalradio.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Bob Dylan zum 80; Heute: Protest und Poesie – Bob Dylan als politischer Liedermacher (bis 8 Uhr).

 

Montag, 14.6.21:

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „Musiktaxi“.

19 Uhr „Bigger Than HipHop“, Eine Stunde auf Sendung.

20 Uhr „Fangschalltung“; Neue Musik und Improvisierte Musik.

22 Uhr “Ear Catcher“; Neue Filme und CDs.

23 Uhr „Forum experimentell“.

1 Uhr „Nachtprogramm“; Make Love, Not Hate.

 

Dienstag, 15.6.21:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.

18 Uhr „Kinoglas“; Überlegungen zum Film.

19 Uhr „Frei hoch zwei“.

20 Uhr „Liederleute“.

22 Uhr „Only Vinyl“; Plattenspiele.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Bob Dylan zum 80; Heute: Bob Dylans surrealistische Songpoesie. 

 

Mittwoch, 16.6.21:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms von Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Platz da - Wir sind die Neuen“; Das Vier-Augen-Prinzip.

19 Uhr „Memories“, Hits aus Ost und West.

20 Uhr „Jazzcafe“.

21 Uhr „Tanzparkett“, Heute: Ein Kasseler Junge macht Karriere - Das Tanzorchester Bernard Etté, Folge 12.

22 Uhr „Groove Couture“.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Talking-Heads-Nacht; u.a. mit den LPs „Remain In Light“, “Little Creatures”, „More Songs About Buildings And Food”.

 

Donnerstag, 17.6.21:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

19 Uhr „Musik-Lounge“; Rock, Pop, Oldies.

20 Uhr „Irie Ites“; Reggae und Dub.

22 Uhr „Borderline“; Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“; Indie-Pop, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Zum 20. Geburtstag: Lange „Handmade“-Nacht.

Programminfos

Programminfos vom 10.06.2021 bis 17.06.2021

Die EM startet – und niemanden interessiert’s

Normalerweise befassen wir uns im „Themenwechsel“ nicht unbedingt mit hochkommerzialisierten Mainstream-Events, aber diesmal machen wir eine Ausnahme. Vor allem aus Mitleid – die anstehende EM scheint kaum jemanden wirklich zu interessieren. Keine Spur von der national unterfütterten Fußball-Begeisterung früherer Jahre, keine Fahnen in den Fenstern und an den Autos, keine Deutschland-Trikots auf den Straßen und Schulhöfen, keine „EM-Sondereditionen“ aller möglichen Produkte. Selbst das traditionelle „Kicker-Sonderheft“ verkauft sich nach Aussagen von Kioskbetreibern nur schleppend. Woran liegt’s, daß das Fußballfieber sich dieses Jahr im Volk nicht so recht ausbreiten mag? Vermutlich weniger an den infektionsbedingten Einschränkungen, sondern vielmehr an den bescheidenen Aussichten der deutschen Elf – die Ergebnisse der vergangenen beiden Turniere und der Spiele in letzter Zeit verheißen nichts Gutes. Wir werden uns also mit der EM befassen – wenn es sonst schon keiner tut. Außerdem wird die Berlinale nochmals Thema der Sendung sein.

  • Sendetermin: „Themenwechsel“, Freitag, 11. Juni 2021, 18 Uhr

 

Goodbye Angela – vielleicht geht sie nach Hollywood

Man kann es sich noch nicht so recht vorstellen, aber die Ära Merkel geht in diesem Herbst tatsächlich zu Ende (wenn nicht noch etwas dazwischenkommt). Nicht nur die Politik wird dann auf die ewige Kanzlerin verzichten müssen, sondern auch das Kabarett. Über Jahrzehnte war „diese Frau“ (Zitat Edmund Stoiber) ein fester Bestandteil unzähliger Kabarettprogramme – auch solcher, die bei uns im Rahmen von „Kabarett live“ ausgestrahlt wurden. Klar, daß wir sie würdig verabschieden – mit einer kleinen Reihe, die in dieser Woche in die zweite Runde geht. Wir blicken zurück auf 16 Jahre Merkel-Kanzlerschaft und wollen uns erinnern, wie die führenden Polit-Kabarettisten der Nation über die Jahre mit der Regierungschefin umgegangen sind. In den nächsten Monaten senden wir in „Kabarett live“ Mitschnitte aus unserem Archiv – und zwar jeweils einen aus jedem Jahr Merkel-Kanzlerschaft (jedenfalls ungefähr). Natürlich ging es in den Programmen auch um andere aktuelle Themen, aber die „Königin der Raute“ spielt doch immer eine gewichtige Rolle.
Im zweiten Teil unserer Reihe hören wir das Programm „Angie Goes Hollywood“ von Reiner Kröhnert, das bereits kurz nach Merkels Amtsübernahme 2005 Premiere hatte. Reiner Kröhnert, einer der besten und unterhaltsamsten Parodisten und Stimmenimitatoren des deutschen Kabaretts, bringt eine ganze Anzahl prominenter Zeitgenossen auf die Bühne und versammelt sie in einer virtuellen Talkshow. Wir begegnen u.a. Friedrich Merz, Otto Graf Lambsdorff, Erich Honecker, Werner Herzog, Klaus Kinski, Peter Hinze, Boris Becker, Erich Böhme und natürlich Angela Merkel – allesamt gesprochen von Reiner Kröhnert. Und ob Angie am Ende tatsächlich in Hollywood landet, werden wir dann auch noch erfahren.

  • Sendetermin: „Kabarett live“, Freitag, 11. Juni 2021, 22 Uhr

 

Esther Ofarim wird 80 –

Sings Like A Bird On The Wire

Tatsächlich, die jüdische und charismatische Jahrhundertstimme singt noch, auch mit beinahe 80 Jahren. Im Juli steht sie zweimal nahe Hamburg (da lebt sie) auf der Bühne. Auch in Tel Aviv (Israel – ihre Heimat) gibt sie im August zwei Konzerte. Karten gibt’s keine mehr, aber eine Hommage, anläßlich ihres runden Geburtstages, im Freien Radio Kassel.
Klar, „Morning Of My Life“, die Bee-Gees-Komposition und auch ihr Klassiker, „Cinderella Rockefella“, damals mit ihrem Ehemann Abi aufgenommen, wurden Welterfolge und dürfen nicht fehlen.
Im Mittelpunkt der Sendung steht Esther Ofarims Solokarriere, die wunderbaren Interpretationen von Leonard Cohen, Blood, Sweat & Tears und Beatles-Songs. Auch jazzige Raritäten, tolle Live-Aufnahmen (u.a. mit Paul Kuhn) und Kinderlieder stehen auf dem Programm.
Esther Ofarim, eine Chanteuse von gestern, die die Öffentlichkeit scheut, keine Interviews gibt (auch mir nicht) und Talk-Shows meidet.
Am Mikrophon: Ralf Wenzel
Mehr Infos, den Radio-Flyer und später auch den podcast zum Nachhören gibt’s auf meinem Blog:
https://ralfs-radio-blog.blogspot.com

  • Sendetermin: „Magic Moments spezial“; Samstag, 12. Juni 2021, 19 Uhr
  • Wiederholung Sonntag, 13. Juni 2021, 11 Uhr

 

Ein Kasseler Junge macht Karriere

Das Tanzorchester Bernard Etté, Folge 12 und Schluß

Mit dieser Ausgabe beschließen wir unsere Reihe über den Kasseler Jungen Bernhard Ette, der als Tanzkapellmeister Bernard Etté europaweite Berühmtheit erlangte.
Am 13. September 1898 in Kassel geboren, ebenda am Spohrschen Konservatorium als Geiger ausgebildet, was er mit Auftritten in Kasseler Weinstuben und Kinos finanziert hatte, war er über die Provinz nach Berlin und dort 1923 zur Schallplatte und zum Funk gelangt.
Die Chronik seiner Karriere setzen wir diesmal im Jahre 1939 fort. Von der Stern-Platte über die Vox und die Kristall war Etté zur Carl-Lindström-AG gelangt, dort veröffentlichte er zunächst auf dem preiswerten Unteretikett Gloria; am Beginn der in dieser Folge behandelten Zeitspanne nahm er für die Lindström-Hauptmarke Odeon auf. Das Engagement bei diesem Konzern endete jedoch Anfang 1939 aus unbekannten Gründen. Etwa ein Jahr nahm Etté keine Platten auf; dann engagierte ihn Repertoirechef Herbert Grenzebach für eine Sitzung bei der Telefunkenplatte. Bei den dort aufgenommenen vier US-Titeln sollte es allerdings bleiben, ein fester Abschluß kam nicht zustande. Das geschah später im selben Jahr, als Ettés großes Schauorchester von Otto Stahmanns Babelsberger Tempo-Schallplattenfabrik unter Vertrag genommen wurde. Ab September 1940 stand das Orchester vor dem Mikrophon des unabhängigen Etiketts.
Die letzten Aufnahmen Ettés für die Tempo entstanden bereits Ende 1941, was nicht an der Plattenfirma liegt - andere Orchester nahmen dort buchstäblich bis in die letzten Wochen des Krieges hinein auf. Etté spielte auf Tourneen, auch zur Truppenbetreuung, was vermutlich lukrativer war als gelegentliche Plattenaufnahmen es gewesen wären.
Auch nach Kriegsende war er nicht unter den ersten Orchesterleitern, die wieder Platten einspielten, als die Industrie 1946 langsam wieder auf die Beine kam.
Erst Anfang 1950 sah er wieder ein Plattenstudio von innen. In zwei Sitzungen für die Deutsche Austroton, Ableger einer österreichischen Nachkriegsneugründung, nahm Etté einige Platten auf, darunter Neueinspielungen alter Erfolge.
Dies war Ettés Schwanengesang auf Schallplatte. Obwohl das Orchester weiterbestand und sogar Auslandstourneen unternahm, erfolgten keine weiteren Einspielungen mehr.
Der Abstieg kündigte sich an. Da Etté musikalisch keine Konzessionen an den ab Anfang der 50er Jahre seichter werdenden Publikumsgeschmack machen wollte, sollte er die große Popularität und die damit verbundenen großen Einkünfte der Vorkriegs- und Kriegszeit nie wieder erreichen.
Noch 1957 sah ihn das Publikum z.B. in Leipzig und Luxemburg, doch im selben Jahre mußte er die Kapelle auf fünf Mann verkleinern. 1961 löste er, gesundheitlich angeschlagen, sein Orchester auf. 1966 starb seine Frau, am 26. September 1973 starb auch Etté, und zwar im Altersheim zum Schwan in Mühldorf am Inn. Der Mann, der von seinen Tantiemen einst ein Rittergut in Ostpreußen und einen Horch Pullmann hatte erwerben können, besaß am Schluß außer seiner Geige keinen halben Kleiderschrank voll an persönlicher Habe mehr.
Was bleibt, sind Ettés Platten. Die Allgemeinheit hat diesen großen Sohn der Stadt Kassel leider weitgehend vergessen. Diesem Umstand abzuhelfen war uns ein langgehegter Wunsch, den wir uns mit unserer zwölfteiligen Sendefolge hoffentlich ein wenig erfüllt haben.
Diese Ausgabe bringt Platten von Januar 1939 bis Anfang 1950.
Durchs Programm führt Peter Michael.

  • Sendetermin: „Tanzparkett“, Mittwoch, 16. Juni 2021, 21 Uhr
  • Wiederholung: Donnerstag, 17. Juni 2021, 13 Uhr

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Das sind WIR

Da war doch noch was!?

Über uns

"Gesellschaft zur drahtlosen Belehrung und Erbauung"

 

Das Freie Radio Kassel (kurz FRK) ist ein nichtkommerzieller lokaler Hörfunksender, der im Kasseler Stadtgebiet und den angrenzenden Gemeinden zu empfangen ist.

 

Die Sendefrequenzen sind: UKW 105,8 MHz (Antenne) bzw. DAB+ über Kanal 6A (FRK) .

 

Das Sendestudio hat sich seit Gründung in der historischen, denkmalgeschützten Kulturfabrik Salzmann im Kasseler Stadtteil Bettenhausen befunden und musste Anfang 2013 in die Innenstadt umziehen (Opernstraße2 ).

Wir sind 105,8 MHz

Das Freie Radio Kassel ist weitgehend ehrenamtlich organisiert und bietet Interessierten die Möglichkeit, eigenverantwortlich Radiobeiträge zu produzieren und zu senden. Inhaltliche Schwerpunkte sind zum einen die lokale und regionale Berichterstattung, zum anderen ein Musikprogramm, das sich deutlich von dem kommerzieller oder öffentlich-rechtlicher Sender unterscheidet.

 

Das Programm wird von lokalen Vereinen, Initiativen und sonstigen Gruppen sowie von Einzelpersonen erstellt, die in der inhaltlichen und formalen Gestaltung ihrer Sendungen weitgehend autonom sind. Das Freie Radio Kassel verfügt im Gegensatz zu vielen anderen Bürgermedien über ein festes Programmschema mit periodisch wiederkehrenden Sendungen. Das FRK versteht sich als "Einschaltradio", d.h., Hörer schalten gezielt ein, um bestimmte Sendungen zu verfolgen. Zu den Aufgaben des Freien Radios gehört darüberhinaus die Vermittlung von Medienkompetenz. Dies geschieht durch vielfältige medienpädagogische Projekte, die oft in Kooperation mit Schulen, Hochschulen, Jugendzentren und anderen Bildungsträgern durchgeführt werden.

 

Die Finanzierung des Senders erfolgt größtenteils über Mittel der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und Neue Medien (LPR Hessen). Diese verwendet einen Teil des ihr zufließenden Anteils an den Rundfunkgebühren zur Förderung nichtkommerzieller Medienprojekte.