Programm

Programm vom 26.05.2022 bis 02.06.2022

Donnerstag, 26.5.22:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

19 Uhr „Musik-Lounge“, Pop, Rock, Oldies.

20 Uhr „Musica Latina“, Lateinamerikanische Musik (in spanischer Sprache).

21 Uhr „Stadtlabor“; Studiogäste: Mehr Demokratie e.V.

22 Uhr „Borderline“, Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „ Nachtprogramm“, Lange Franz-Josef-Degenhardt-Nacht; u.a. mit den LPs „Spiel nicht mit den Schmuddelkindern“, „Im Jahr der Schweine“, „Kommt an den Tisch unter Pflaumenbäumen“ (bis 8 Uhr).

 

Freitag, 27.5.22:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.

18 Uhr „Themenwechsel; u.a. Lesen gegen das Vergessen - Gedenkveranstaltung zur Bücherverbrennung 1933 (Aufzeichnung aus dem Offenen Kanal); außerdem: Geburtstagsgrüße an den MEISTER.

20 Uhr „Borderline extra“; Musik für Grenzgänger, Heute: Soft Cell, Heaven 17.

22 Uhr „Kabarett live”.

1 Uhr „Nachtprogramm“; Grateful-Dead-Nacht, Frühjahr 1973.

 

Samstag, 28.5.22:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr  Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr “Musikalische Früherziehung”.

18 Uhr „Country Classics.

19 Uhr „Bigger Than HipHop“, Eine Stunde auf Sendung.

21 Uhr „Aoxomoxoa“, Das Rock-Kaleidoskop.

 

Sonntag, 29.5.22:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Kinderradio“.

17 Uhr “Tanzparkett spezial”; US-Swing der 30er und 40er.

19 Uhr „Lonesome Traveler“.

20 Uhr “Devil’s Kitchen”; Hard Rock, Metal, Rock’n’Roll.

22 Uhr “Welcome To Hell”; Das Metalradio.

0 Uhr „Nachtprogramm“; A Young Person’s Guide To Female Pop Music, Teil 2.

 

Montag, 30.5.22:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „Musiktaxi“.

20 Uhr „Fangschalltung“; Neue Musik und Improvisierte Musik.

22 Uhr “Ear Catcher“; Neue Filme und CDs.

23 Uhr „Forum experimentell“.

1 Uhr „Nachtprogramm“; Make Love, Not Hate.

 

Dienstag, 31.5.22:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.

18 Uhr „Kinoglas“.

19 Uhr „Frei hoch zwei“.

20 Uhr „Liederleute“.

22 Uhr „Only Vinyl“; Plattenspiele.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Chris-Roberts-Nacht; u.a. mit den LPs „Eine Freude vertreibt 100 Sorgen“, „Love Me“, „Die Maschen der Mädchen“.

 

Mittwoch, 1.6.22:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms von Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Platz da - Wir sind die Neuen“; Das Vier-Augen-Prinzip.

19 Uhr „Memories“, Hits aus Ost und West.

20 Uhr „Jazzcafe“.

21 Uhr „Tanzparkett“; Vom Hot zum Swing - Ein kleiner Ausschnitt aus der Jazzentwicklung (Folge 7/ 9).

22 Uhr „Nachtspielzeit“; Leben, Liebe, Indiepop.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Lange Nacht über die Rock-Oper “Tommy” von The Who.

 

Donnerstag, 2.6.22:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

19 Uhr „Musik-Lounge“; Rock, Pop, Oldies.

20 Uhr „The Essence“; HipHop And More.

22 Uhr „Borderline“; Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“; Indie-Pop, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Lange Franz-Josef-Degenhardt-Nacht; u.a. mit den LPs „Spiel nicht mit den Schmuddelkindern“, „Im Jahr der Schweine“, „Kommt an den Tisch unter Pflaumenbäumen“ (bis 8 Uhr).

Infobox

Programminfos vom 27.05.2022 bis 01.06.2022

Lesen gegen das Vergessen

Veranstaltung zur Erinnerung an die Bücherverbrennung in Kassel vor 89Jahren am 19. Mai 1933 auf dem Friedrichsplatz

Es war am Abend des 19. Mai 1933, als SA- und SS-Kolonnen auf dem Kasseler Friedrichsplatz aufmarschierten, um unter dem Motto ‚Ungeist auf den Scheiterhaufen’ in aller Öffentlichkeit Bücher der vom NS-Regime verbotenen Autoren zu verbrennen. Bereits in den Tagen zuvor hatten Schüler und Studenten die als ‚undeutsch’ deklarierten Bücher aus den Kasseler Leihbüchereien und Buchhandlungen ausgesondert und zum Friedrichsplatz gekarrt. Bei reger Anteilnahme einer großen Menschenmenge wurde dort ein Scheiterhaufen aus den tausenden Bänden dieser „intellektuellen Giftstoffe“ errichtet. Unter den Klängen eines SA-Musikzuges wurde dieser dann in Brand gesteckt. Die Tageszeitungen berichteten in überschwänglichen Worten von diesem Ereignis.
In diesem Jahr wollen wir an Ereignisse und Personen erinnern, die damals getötet, verfolgt und vertrieben wurden.

  • Sendetermin: „Themenwechsel“, Freitag, 27. Mai 2022, 18 Uhr

 

US-Swing der 30er und 40er

In dieser Folge erwarten Sie weniger bekannte Platten z.T. sehr bekannter Künstler. Der zeitliche Rahmen ist die Swingzeit von ihrem Erwachen bis über ihren Höhepunkt hinaus.
Diskographische Angaben: Matrizennummer in spitzen Klammern, dahinter Aufnahmeort und -datum sowie Bestellnummer der Platte.
Marken: Br - Brunswick, Col - Columbia, De - Decca, Voc - Vocalion - weitere Marken im Klartext.
 
In ths issue you may listen to less-known records made by partly very well-known artists. The time-span covered stretches from the beginning of the Swing Era to shortly after its climax.
Discographical notes: Matrix No. in acute brackets, followed by place and date of recording (date according to German scheme DD.MM.YY) and order No.
Record labels: Br - Brunswick, Col - Columbia, De - Decca, Voc - Vocalion - further labels given in full text.
 
Aufnahmeorte/ Recording places: NY - New York, Ch - Chicago, LA - Los Angeles - weitere Orte im Klartext/ further places given in full text.
 
Wir bringen /To be broadcast:

Red McKenzie
Georgianna <22036-2>
You’re Out Of this World <22034-1> NY, 16.11.37 Voc 3898
 
Joe Sanders and his Orchestra
voc. Jack Swift:You’re Slightly Terrific <90887A>
voc Joe Sanders: You Do The Darndest Things <90889A>Ch, 25.9.36 De 952
 
Mildred Bailey
Blame It On My Last Affair <23811-2> NY, 08.12.38
What Shall I Say? <23988-1> NY, 18.01.39 Voc 4632
 
Barney Bigard’s Jazzopaters
Caravan <LO 373-2>
Stompy Jones <LO 374-2> LA (Hollywood), 19.12.36 Variety 515
 
Cab Calloway
Avalon <CP 1106>
Moonlight Rhapsody <CP 1105> Ch, 04.9.34 Br A-500487
 
Chu Berry
Blowin‘ Up A Breeze <R 4178>
Monday At Minton’s (What’s It To You?) <R 4180> NY, Sept. 41 Commodore 541
 
Frankie Trumbauer
Jimtown Blues <US-1406-2> NY, Mrz./ March 40 Varsity 8225
 
Wingy Manone
A Little Door, A Little Lock, A Little Key <17783-1> NY, 05.7.35 Br 02073
 
Benny Goodman, voc. Jack Teagarden
Keep On Doin‘ What You’re Doin‘ <152599-1> NY., 18.12.33 Col CB-745
 
Ray Noble and his Orchestra, voc. Larry Stewart
Is It Possible? <WB 24681> NY, 22.5.39 Br 8399
 
Will Osborne and his Orchestra, voc.Will Osborne
I’ll Never Say Never Again Again <17584> NY, 11.6.35 Rex 8564
 
Durchs Programm führt/ Your host will be
Peter K. Michael.

Sendetermin: „Tanzparkett extra“, Sonntag, 29. Mai 2022, 17 Uhr

  • Wiederholung: Montag, 30. Mai 2022, 9 Uhr

 

Vom Hot zum Swing

Ein kleiner Ausschnitt aus der Jazzentwicklung (Folge 7/ 9)

Wenn heute von Jazz die Rede ist, gelten vielen Fans nur die neuesten Spielarten, die völlig frei improvisiert, ja dekonstruiert daherkommen, ohne festen Rhythmus, gar ohne jedes erkennbare Gefüge. Damit kann ein breites Publikum freilich nur wenig anfangen. Ansonsten kommt oft der „Dixieland“ aufs Podium. Er verkörpert eine Musikform, welche die meisten Hörer heute für das Urbild des Jazz halten, die aber den ursprünglichen Jazz oft nur in seiner leicht bis stark verzerrten Wahrnehmung aus den 50er Jahren darstellt.
Dabei hat sich der Jazz von seiner Urform aus New Orleans hin zum Freejazz über Jahrzehnte entwickelt - und war über lange Zeit die weltweit vorherrschende, stilprägende Populärmusik.
Einen wesentlichen Umbruch stellt die Stilwende vom alten Jazz zum Swing dar, die Anfang bis Mitte der 30er Jahre stattfand. Heute gelangt der Swing, abgesehn von wenigen rühmlichen Ausnahmen (hier fällt uns in Deutschland auf den ersten Blick eigentlich nur die Andrej-Hermlin-Band ein), fast nur noch in seiner in den 50er Jahren gleichsam endgültig zur Fratze, ja zur Totenmaske erstarrten Form der Las-Vegas-Show-Musik in die Öffentlichkeit. Von Dingen wie dem sog. „Elektro-Swing“, der mit unterlegten Maschinenrhythmen dem Geiste des Swing völlig zuwiderläuft, brauchen wir an dieser Stelle erst gar nicht anzufangen.
Die Jazzpuristen haben mit dem Swing immer etwas gefremdelt.
War der ursprüngliche Jazz eine Angelegenheit von Kleingruppen gewesen, meist fünf oder sieben Mann stark, die um das Führungsinstrument herumimprovisierten, frei und in der Regel ohne Notierung (head arrangement - viele der „Urjazzer“ konnten keine Noten lesen), änderte sich das recht bald. Die Gruppen wurden größer, wuchsen heran zur Bigband, um Tanzsäle besser zu „füllen“ und neue Klangfarben in das Spiel der Kapellen zu bringen. Doch Größe gebietet Ordnung. Also wurden die Stücke notiert und arrangiert, und das forderte von den Musikern Noten- und Partiturkenntnisse. Der freien Improvisation waren nun relativ enge Grenzen gesetzt.
Jetzt aber konnte man Stimmen mehrfach besetzen, um das Volumen zu erhöhen, konnte Instrumentensätze bilden, die auch in der Lage waren, kompliziertere, mehrstimmige Arrangements zu spielen. Daneben stellte man weiterhin Musiker durch Soli prominent heraus, was schon im Chicago-Stil zu einer gegenüber dem New-Orleans-Stil erheblich gelösteren Spielweise geführt und die alte Kollektivimprovisation verdrängt hatte. Doch hatten sich diese „Eskapaden“ stets der Größe der Klangkörper unterzuordnen. Daraus resultiert der im Hinblick auf den erheblich „eckigeren“ alten Jazz immer wieder vorgebrachte Vorwurf der „Stromlinienform“ des Swing. Doch Rundfunkhörer, Plattenkäufer, Kinogänger und nicht zuletzt die Tänzer waren begeistert! Nie wieder fielen neueste musikalische Entwicklung und höchstes Publikumsinteresse in derartiger Breite zusammen wie in der Swingära. Das ist ein Grund für die unter Jazzfans, denen allzugroße Popularität oft suspekt ist, bis heute geteilte Meinung zum Swing. Er war ohne Frage ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung des Jazz - und der Populärmusik des 20. Jahrhunderts überhaupt. Daher versuchen wir den Übergang von der alten Jazz- und Hot-Dance-Musik zum Swing in einer neunteiligen Reihe mit Musikbeispielen nachzuzeichnen.
In der siebenten Folge behandeln wir den Zeitraum von September 1938 bis Oktober 1939.
Durch die Sendung begleitet Sie Peter Michael.

  • Sendetermin: „Tanzparkett“, Mittwoch, 1. Juni 2022, 21 Uhr
  • Wiederholung: Donnerstag, 2. Juni 2022, 13 Uhr

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Das sind WIR

Da war doch noch was!?

Über uns

"Gesellschaft zur drahtlosen Belehrung und Erbauung"

 

Das Freie Radio Kassel (kurz FRK) ist ein nichtkommerzieller lokaler Hörfunksender, der im Kasseler Stadtgebiet und den angrenzenden Gemeinden zu empfangen ist.

 

Die Sendefrequenzen sind: UKW 105,8 MHz (Antenne) bzw. DAB+ über Kanal 6A (FRK) .

 

Das Sendestudio hat sich seit Gründung in der historischen, denkmalgeschützten Kulturfabrik Salzmann im Kasseler Stadtteil Bettenhausen befunden und musste Anfang 2013 in die Innenstadt umziehen (Opernstraße2 ).

Wir sind 105,8 MHz

Das Freie Radio Kassel ist weitgehend ehrenamtlich organisiert und bietet Interessierten die Möglichkeit, eigenverantwortlich Radiobeiträge zu produzieren und zu senden. Inhaltliche Schwerpunkte sind zum einen die lokale und regionale Berichterstattung, zum anderen ein Musikprogramm, das sich deutlich von dem kommerzieller oder öffentlich-rechtlicher Sender unterscheidet.

 

Das Programm wird von lokalen Vereinen, Initiativen und sonstigen Gruppen sowie von Einzelpersonen erstellt, die in der inhaltlichen und formalen Gestaltung ihrer Sendungen weitgehend autonom sind. Das Freie Radio Kassel verfügt im Gegensatz zu vielen anderen Bürgermedien über ein festes Programmschema mit periodisch wiederkehrenden Sendungen. Das FRK versteht sich als "Einschaltradio", d.h., Hörer schalten gezielt ein, um bestimmte Sendungen zu verfolgen. Zu den Aufgaben des Freien Radios gehört darüberhinaus die Vermittlung von Medienkompetenz. Dies geschieht durch vielfältige medienpädagogische Projekte, die oft in Kooperation mit Schulen, Hochschulen, Jugendzentren und anderen Bildungsträgern durchgeführt werden.

 

Die Finanzierung des Senders erfolgt größtenteils über Mittel der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und Neue Medien (LPR Hessen). Diese verwendet einen Teil des ihr zufließenden Anteils an den Rundfunkgebühren zur Förderung nichtkommerzieller Medienprojekte.