Programm

Programm vom 19.02.2021 bis 25.02.2021

Freitag, 19.2.21:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.

18 Uhr „Themenwechsel“, Zum Tod von Chick Corea.

20 Uhr „Borderline extra“; Musik für Grenzgänger, Thema: International Anthem, Teil 4.
 
22 Uhr „Kabarett live“.

1 Uhr „Nachtprogramm“; Grateful-Dead-Nacht, Boston Music Hall, June 1976.

 

Samstag, 20.2.21:

8 Uhr  Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr “Musikalische Früherziehung”.

18 Uhr „Long Distance Call“; Das Blues-Magazin.

21 Uhr „Die Lange Rille“.
 
0 Uhr „Nachtprogramm“, A Young Person’s Guide To John Lennon And Yoko Ono (bis 8 Uhr).

 

Sonntag, 21.2.21:

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Zwischenzeit extra“.

17 Uhr “Tanzparkett spezial”, Heute: US-Bigband-Swing (Wiederholung von Folge 2/2020).

19 Uhr „Lonesome Traveler“.

20 Uhr “Devil’s Kitchen”; Hard Rock, Metal, Rock’n’Roll.

22 Uhr “Welcome To Hell”; Das Metalradio.

0 Uhr „Nachtprogramm“; A Young Person’s Guide To Pink Floyd (bis 8 Uhr).

 

Montag, 22.2.21:

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „Musiktaxi“.

19 Uhr „Bigger Than HipHop“, Eine Stunde auf Sendung.

20 Uhr „Fangschalltung“; Neue Musik und Improvisierte Musik.

22 Uhr “Ear Catcher“; Neue Filme und CDs.

23 Uhr „Forum experimentell“.

1 Uhr „Nachtprogramm“; Weather-Report-Nacht; u.a. mit den LPs „I Sing The Body Electric“, „Mysterious Traveler“, „Heavy Weather“.

 

Dienstag, 23.2.21:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.

18 Uhr „Zwischenzeit“; Gedanken, Gespräche, Geständnisse.

19 Uhr „Frei hoch zwei“

20 Uhr „Liederleute“.

22 Uhr „Only Vinyl“; Plattenspiele.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Canned-Heat-Nacht; u.a. mit den LPs „Hallelujah“, „Living The Blues“, “Boogie With Canned Heat”.

 

Mittwoch, 24.2.21:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms von Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Platz da - Wir sind die Neuen“; Das Vier-Augen-Prinzip.

19 Uhr „Memories“, Hits aus Ost und West.

20 Uhr „Jazzcafe“, Zum Tod von Chick Corea (Teil 1).

21 Uhr „Tanzparkett“, Heute: Ein Kasseler Junge macht Karriere - Das Tanzorchester Bernard Etté, Folge 6.

22 Uhr „Scorothek“.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Talking-Heads-Nacht; u.a. mit den LPs „Remain In Light“, “Little Creatures”, „More Songs About Buildings And Food”.

 

Donnerstag, 25.2.21:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

19 Uhr „Musik-Lounge“; Rock, Pop, Oldies.

20 Uhr „Irie Ites“; Reggae und Dub.

22 Uhr „Borderline“; Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“; Indie-Pop, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Zum 20. Geburtstag: Lange „Handmade“-Nacht.

Programminfos

Programminfos vom 19.02.2021 bis 25.02.2021

Pionier des Jazz-Rock

Neben Keith Jarrett, Joe Zawinul und Herbie Hancock gehörte Chick Corea zu den großen Pianisten im Grenzbereich zwischen Jazz und Rock. Er war von 1968 bis 1970 Mitglied in der legendären Band von Miles Davis und prägte den Sound des Ensembles mit seinem E-Piano-Spiel. Später wurde Chick Corea mit seiner Band „Return To Forever“ zu einem der Pioniere der sogenannten „Fusion“-Musik, einer in den 70er und 80er Jahren sehr populären Mischung aus Jazz, Funk, Soul und Pop. Aber im Laufe seiner fast 60 Jahre währenden Karriere hat sich Chick Corea auch auf viele weitere musikalische Felder begeben, bis hin zur Klassik.
Anläßlich seines Todes würdigen wir den Tastenzauberer in mehreren Sendungen. Dabei wollen wir versuchen, die unterschiedlichen Aspekte seiner Karriere zu beleuchten.

  • Sendetermine: „Themenwechsel“, Freitag, 19. Februar 2021, 18 Uhr
  • „Jazzcafe“, Mittwoch, 24. Februar 2021, 19 Uhr

 

US-Bigband-Swing (Wiederholung von Folge 2/2020)

Wir swingen wieder - swingen Sie mit:  
Mit dabei sind Benny Carter, Shep Fields and his New Music, Paul Whiteman, Dolly Dawn and her Dawn Patrol, Vincent Lopez and his Suave Swing Orchestra, Abe Lyman and his Californians, Charlie Barnet and his Glen Island Casino Orchestra, Les Brown and his Duke Blue Devils sowie Gene Krupa and his Orchestra.
Die in dieser Ausgabe von uns gebrachten Platten wurden zwischen 1935 und 1941 eingespielt.
Am Mikrophon: Peter Michael.

  • Sendetermin: „Tanzparkett extra“, Sonntag, 21. Februar 2021, 17 Uhr
  • Wiederholung: Montag, 22. Februar 2021, 9 Uhr

 

Ein Kasseler Junge macht Karriere - Das Tanzorchester Bernard Etté, Folge 6

Nach Abschluß unserer Reihe über einen seiner größten Konkurrenten, den ebenfalls als Geiger ausgebildeten Orchesterchef Dajos Bela alias Leo Holzmann, wollen wir uns wieder mit dem Kasseler Jungen Bernhard Ette beschäftigen. Bis 1933 schrieb er unter der „hugenottisierenden“ Bezeichnung Bernard Etté und danach unter seinem Klarnamen ein wichtiges Stück deutscher Schallplatten- und Rundfunkgeschichte.
Noch befinden wir uns zeitlich in den „goldenen“ 20er Jahren - viele kleine und große Plattenfirmen sind nach der 1924 geglückten Konsolidierung der Währung in Deutschland im Geschäft. Vorderhand bietet der Markt gute Chancen für die etablierten Plattenfirmen, aber auch für Neugründungen und Importe im Ausland gepreßter Platten. Bernard Etté ist weiter seiner Plattenfirma Vox treu, die ihn zu Ruhm und Ehren in ganz Europa geführt hat, denn seine Kapelle ist das erste reguläre deutsche Rundfunktanz- und -unterhaltungsorchester, das im Voxhaus vor dem Mikrophon der Berliner Funkstunde steht, deren Welle 400 europaweit zu hören ist.
Um noch einmal das Thema der abrupten Zäsur von 1933 aufzugreifen, das wir in der letzten „Tanzparkett“-Ausgabe am Beispiel Dajos Belas abgehandelt haben: Im Verlaufe der Etté-Reihe werden wir natürlich auch in jene Zeit kommen, in der es für Künstler wie Dajos Bela aus rassepolitischen Gründen, wie es damals so unschön hieß, keine Zukunft mehr in Deutschland geben konnte.
Man kann nur spekulieren, wie die musikalische Entwicklung in Deutschland weitergegangen wäre, hätten Orchester wie eben die von Bela oder z.B. auch Marek Weber, Efim Schachmeister, Hermann von Stachow - die Liste ließe sich fortsetzen - den Übergang zur Swingzeit an ihrer bisherigen Wirkungsstätte erleben können. Der musikalischen Entwicklung hätte ihr Verbleib gewiß keinen Abbruch getan ...
Fest steht aber, daß Etté, wie die meisten wichtigen nach 1933 in Deutschland verbliebenen Orchester, diesen Übergang schaffte, was wir in den späteren Folgen illustrieren wollen.
Doch, wie gesagt, zumindest zu Beginn der Sendung sind wir, soweit es sie überhaupt gab, in den glücklichen Jahren der Weimarer Republik.
 
Seit 1923 war Bernard Etté bei der Vox unter Vertrag gewesen. Das war auch Ende 1927 noch so, als die ersten Platten dieser Sendung entstanden. Doch es sollte sich ändern.
Anfang 1929, also noch vor Ausbruch der Weltwirtschaftskrise, war die Vox endgültig in finanzielle Schieflage geraten und mußte Konkurs anmelden, so wie später im Verlauf der Krise etliche andere Plattenfirmen. Mitbesitzer Otto Klung tat dies allerdings so geschickt, daß er sich aus der Konkursmasse ein großes Schallplattenhaus in Berlin aufbauen konnte, das Televox-Haus. In der Swingära brachte es auch eine Reihe mit Eigenaufnahmen heraus - unter Verwendung des alten Vox-Firmenzeichens, des sprechenden Kopfes. Aber das ist eine andere Geschichte, die eigene Sendungen wert wäre.
Nun trat die englische Crystalate auf den Plan und übernahm den Matrizenstock, um bis zum Aufbau eines neuen, eigenen Repertoires erst einmal weiterhin noch aktuelle Aufnahmen herausbringen zu können. Auch viele der Vox-Künstler, darunter Etté, fanden sich nun auf der Lohnliste der Neugründung wieder. Mit äußerst preiswert unter der Marke „Kristall“ angebotenen Platten faßte die Crystalate so auf dem deutschen Markt Fuß. (Im Laufe der Weltwirtschaftskrise suchte der Mutterkonzern auch auf der Insel sein Heil in dieser Methode und ersetzte sein teures „Imperial“-Etikett durch das preiswerte Label „Rex“.) Von Berlin ausgehend, erschloß man auch weitere Länder des Kontinents, zum Teil mit eigenen Filialen, so daß wie bisher Ettés durch den Funk erreichte Bekanntheit in Europa Käufer anzog.
Die letzte Platte Ettés in unserer Sendung, die noch auf Vox herauskam, wurde im Oktober oder November 1928 eingespielt. In der Umstellungszeit war Ettés Orchester auf Deutschlandtournee und im Urlaub; im Sommer 1929 begann es, nun unter Crystalate-Ägide, wieder mit Einspielungen.
Die goldenen Zwanziger waren nun bald passé. Im Zuge der Wirtschaftskrise wurde der Publikumsgeschmack konservativer. Dem trug schließlich auch die Kristall Rechnung. Doch zunächst konnte Etté noch „weiterjazzen“ wie vorher bei der Vox.
Im Oktober 1929 gab Etté ein längeres Gastpiel im „Trocadero“ in Hamburg. Danach erfolgte ein umfangreicher Personalwechsel im Orchester. Die Besetzung war international, nun vorherrschend mit Solisten aus Frankreich und den Beneluxstaaten.
Ende 1929 entstand die letzte Platte dieser Ausgabe.
Durchs Programm führen Peter Michael und Thomas Sosna.

  • Sendetermin: „Tanzparkett“,  Mittwoch, 24. Februar 2021, 21 Uhr
  • Wiederholung: Donnerstag, 25. Februar 2021, 13 Uhr

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"Gesellschaft zur drahtlosen Belehrung und Erbauung"

 

Das Freie Radio Kassel (kurz FRK) ist ein nichtkommerzieller lokaler Hörfunksender, der im Kasseler Stadtgebiet und den angrenzenden Gemeinden zu empfangen ist.

 

Die Sendefrequenzen sind: UKW 105,8 MHz (Antenne) bzw. DAB+ über Kanal 6A (FRK) .

 

Das Sendestudio hat sich seit Gründung in der historischen, denkmalgeschützten Kulturfabrik Salzmann im Kasseler Stadtteil Bettenhausen befunden und musste Anfang 2013 in die Innenstadt umziehen (Opernstraße2 ).

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Das Programm wird von lokalen Vereinen, Initiativen und sonstigen Gruppen sowie von Einzelpersonen erstellt, die in der inhaltlichen und formalen Gestaltung ihrer Sendungen weitgehend autonom sind. Das Freie Radio Kassel verfügt im Gegensatz zu vielen anderen Bürgermedien über ein festes Programmschema mit periodisch wiederkehrenden Sendungen. Das FRK versteht sich als "Einschaltradio", d.h., Hörer schalten gezielt ein, um bestimmte Sendungen zu verfolgen. Zu den Aufgaben des Freien Radios gehört darüberhinaus die Vermittlung von Medienkompetenz. Dies geschieht durch vielfältige medienpädagogische Projekte, die oft in Kooperation mit Schulen, Hochschulen, Jugendzentren und anderen Bildungsträgern durchgeführt werden.

 

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