Programm

Programm vom 23.09.2022 bis 29.09.2022

Freitag, 23.9.22:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“,  Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „Zwischenzeitlich documenta“; heute: Ein Griff ins Klo mit Marcel Duchamp? Gespräche mit Fehras Publishing Practices und Meron Mendel; Soziale Arbeit als Kunst (Achtung: Sendebeginn bereits um 17 Uhr!).

20 Uhr „Borderline extra“, Musik für Grenzgänger; Heute: King Kong.

21 Uhr „Fast vorwärts“.

22 Uhr „Zwischenzeitlich documenta; Vergiftete Verhältnisse; Gespräche zur Gegenwartskunst; Heinz Bude, Aladin El-Mafaalani; Das Integrationsparadox; Lutherplatz, 5.7.22.

1 Uhr „Nachtprogramm“, Grateful-Dead-Nacht; 50 Jahre „Europe 72“, Teil 1.

 

Samstag, 24.9.22

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr “Zwischenzeitlich documenta“; Lumbung Radio.

16 Uhr „FRONZ on Air“; Elektronisches.

18 Uhr „Zwischenzeitlich documenta“, Heute: Wie nachhaltig ist die documenta fifteen? Gespräch mit Philipp Greguhn und Kristina Gruber.

19 Uhr “Bigger Than HipHop”.

20 Uhr “Zwischenzeitlich documenta”; documenta-Rückblick mit dem Künstler Dan Perjovschi.

21 Uhr „Aoxomoxoa”, Das Rock-Kaleidoskop.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Velvet-Underground-Nacht 1; In The Beginning Was The World (bis 8 Uhr).

 

Sonntag, 25.9.22:

8 Uhr “Zwischenzeitlich documenta“; Lumbung Radio.

16 Uhr „Kinderradio“.

17 Uhr „Tanzparkett extra“; Foxtrott, Charleston & Co.
Modetänze der 20er Jahre.

19 Uhr „Zwischenzeitlich documenta“; Heute: Versuch einer Bilanz; Die „Zwischenzeitlich documenta“-Redaktion blickt zurück auf die letzten 100 Tage – und schaut voraus..

20 Uhr “Devil’s Kitchen”, Hard Rock, Metal, Rock’n’Roll.

22 Uhr “Welcome To Hell”, Das Metalradio.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Velvet-Underground-Nacht 2; In The Beginning Was The Word (bis 8 Uhr).

 

Montag, 26.9.22:

8 Uhr  Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „Somaaliyay Toos“, (in somalischer Sprache).

18 Uhr „Tom‘s Rock And Pop Specials", Songs und Songgeschichten.

20 Uhr „Fangschalltung“, Neue Musik und Improvisierte Musik.

22 Uhr „Ear Catcher“, Neue Platten und DVDs.

23 Uhr „Einheizradio”, Musik und Satirisches.

1 Uhr „Nachtprogramm“; Velvet-Underground-Nacht 3; Closely Followed By A Drum And Some Early Version Of A Guitar (bis 8 Uhr).

 

Dienstag, 27.9.22:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Campusradio“.

19 Uhr „Deutsch – Mein neues Hobby“.

20 Uhr „Liederleute“, Magazin für Musik und Politik.

22 Uhr „Only Vinyl“, Plattenspiele.

0 Uhr „Nachtprogramm“, David-Bowie-Nacht 1 – Ein Held? (bis 8 Uhr). 

 

Mittwoch, 28.9.22:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr “The Essence"; Unique Hip Hop & more.

19 Uhr „Handmade classics”.

20 Uhr „Handmade“; u.a. 30 Jahre „Street Lamp“: das letzte Sailor Album der Originalbesetzung.

21 Uhr „Magic Moments“.

22 Uhr „Zwischenzeitlich documenta“; Eine kurze Geschichte der documenta in drei Folgen (Teil 3).

0 Uhr „Nachtprogramm“, David-Bowie-Nacht 2 – Ein Held! (bis 8 Uhr).

 

Donnerstag, 29.9.22:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

19 Uhr „Musik-Lounge“, Pop, Rock, Oldies.

20 Uhr „Musica Latina“, Lateinamerikanische Musik (in spanischer Sprache).

21 Uhr „Viaje Radial“, Interview mit der kubanischen documenta-Künstlerin Tania Bruguera (Wh.).

22 Uhr „Borderline“, Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „ Nachtprogramm“, British Underground der 80er.

Medienpartner der documenta fifteen

Infos und Programm im FRK
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Infobox

Wir sind offizieller Medienpartner der documenta fifteen

Liebe Freundinnen und Freunde des FRK!

Wie schon vor fünf Jahren, so wird das Freie Radio auch diesmal wieder an der documenta beteiligt sein. Wir sind zum einen offizieller Medienpartner der documenta fifteen [FB], zum anderen sind wir eine der rund 20 Radiostationen, die das „Lumbung-Radio“ bilden. Außerdem wird es eine Sendereihe unter dem Titel „Zwischenzeitlich documenta“ geben, die bis zum September Beiträge unterschiedlichster Art zum Thema Kunst und documenta präsentiert.

Das „Lumbung-Radio wird von der Gruppe „Station Of Commons“ organisiert, einem der Kollektive, die die documenta diesmal kuratieren. Etwa 20 Radiostationen aus aller Welt sind beteiligt – aus ihren Sendungen setzt sich das Programm des „Lumbung-Radio“ zusammen. 24 Stunden täglich laufen höchst unterschiedliche Sendungen aus zahlreichen Ländern, die insgesamt ein extrem vielfältiges und facettenreiches Programm ergeben (nun, das kennt man ja auch vom Freien Radio). Das „Lumbung-Radio“ läuft über Live-Stream und wird zeitweise vom FRK übernommen, damit es auch über UKW zu empfangen ist. Konkret: Jeden Samstag und jeden Sonntag während der Wiederholungszeit, also von 8 bis 16 Uhr, läuft bis September das „Lumbung-Radio“ im FRK. Darüberhinaus wird es weitere Sendeplätze geben, die kurzfristig belegt werden – aber zumeist nur in der Zeit, in der normalerweise die Wiederholungen laufen, und während der Nacht.

  • Lumbung-Radio! Samstags und sonntags von 8 Uhr bis 16 Uhr

Umgekehrt werden aber auch Beiträge des FRK ins „Lumbung-Radio“ übernommen. So wird etwa unsere wöchentliche Magazinsendung „Zwischenzeitlich documenta“ dort einen festen Platz bekommen. Aber auch weitere FRK-Sendungen, die sich mit dem Thema Kunst und documenta befassen, werden zu unterschiedlichen Zeiten im „Lumbung-Radio“ auftauchen.

  • „Zwischenzeitlich documenta“, freitags von 18 Uhr bis 20 Uhr (zum Podcast)

Während der Laufzeit der documenta fifteen [FB] wird das Freie Radio eine regelmäßige Magazinsendung ausstrahlen, die sich mit Themen rund um die documenta befaßt. Sie soll aktuelle Informationen, Veranstaltungshinweise, Interviews, Umfragen, Vorstellung von Künstlerinnen und Künstlern, aber auch historische Rückblicke und sonstige Beiträge zur documenta enthalten. Jeweils freitags von 18 Uhr bis 20 Uhr wird die Sendung unter dem Titel „Zwischenzeitlich documenta“ über den Äther gehen. Eine weitere Ausgabe ist jeweils sonntags geplant – möglicherweise wird es bei Bedarf weitere Sendetermine geben. Die Ausstrahlungsdichte wird auch von der Menge an zur Verfügung stehendem Material abhängen – u.U. wird es einen speziellen Sendeplatz für Veranstaltungsmitschnitte geben. Das Freie Radio wird zudem etwa Meldungen, Nachrichten und Service-Hinweise ins Programm einbauen. Auch die regulären Sendungen des FRK können in diese Reihe „eingemeindet“ werden, sofern sie sich inhaltlich mit dem Thema documenta befassen.

Also dann: Wir wünschen einen schönen documenta-Sommer mit dem Freien Radio!

Programminfos vom 23.09.2022 bis 28.09.2022

Fotos, Soziale Kunst und Meron Mendel

Die vorläufig letzte ausführliche Freitagsausgabe von „Zwischenzeitlich documenta“ bietet wieder ein vielfältiges Angebot an Themen rund um die zu Ende gehende Weltkunstschau. Wir waren in Frankfurt bei der Diskussionsveranstaltung „Kunst und Kontext – Antisemitismuskritik und Postkolonialismus“ und haben am Rande der Veranstaltung mit Meron Mendel von der Bildungsstätte Anne Frank über seine documenta-Bilanz angesichts der heftigen Debatten der letzten Zeit gesprochen.
Das Kollektiv Fehras Publishing Practices stellt auf der documenta fifteen die Arbeit „The Borrowd Faces No 2“, im Standort Hafenstraße, aus. Als Personen ähnlich kultureller, aber unterschiedlich akademischer Hintergründe, untersuchen sie die soziokulturellen und geopolitischen Verflechtungen von Literatur und die Art ihrer Veröffentlichung im östlichen Mittelmeerraum, Nord Afrika und der Arabischen Diaspora. „The Borrowed Faces Nr. 2“ stellt diese Komplexität in der Zeit der 60er Jahre, zur Zeit des kalten Krieges, in Form einer fiktiven Fotonovelle dar. Mittels einer selbstinszenierten Dramaturgie soll den BetrachterInnen das Thema nahe gebracht werden und legt Parallelen zur heutigen Zeit offen. Wir haben mit dem Künstlerkollektiv gesprochen.
Außerdem in der Sendung: Gedanken zur Frage der Beziehung zwischen Kunst und Sozialer Arbeit.

  • Sendetermin: „Zwischenzeitlich documenta“, Freitag, 23. September 2022, 17 Uhr

 

Vergiftete Verhältnisse, Folge 8

Kunst, die auf Gegenwart zielt, hat unweigerlich mit den teilweise ziemlich vergifteten Verhältnissen von Kunst, Politik und Gesellschaft zu tun. Vor diesem Hintergrund erkunden die Gespräche die frühen Verstrickungen der documenta, sie stellen aber auch die Frage, wie sich Gegenwartskunst in der heutigen Welt globaler Konfliktlagen positioniert. Was kann und soll die Kunst angesichts von Pandemie und Krieg?
Die Veranstaltungsreihe „Vergiftete Verhältnisse“, organisiert vom documenta-Institut unter der Leitung von Prof. Heinz Bude in Kooperation mit der Uni Kassel, präsentiert parallel zur documenta Gespräche und Interviews zu aktuellen künstlerischen und kulturpolitischen Fragen der Zeit.
Im Gespräch das wir heute senden, debattieren Heinz Bude und Aladin El-Mafaalani über „Das Integrationsparadox“. Die Aufnahme stammt vom 5. Juli 2022.

  • Sendetermin: „Zwischenzeitlich documenta“, Freitag, 23. September 2022, 22 Uhr

 

Wie nachhaltig ist die documenta?

Ohne „Nachhaltigkeit“ geht heute gar nichts – jedenfalls verfestigt sich dieser Eindruck immer mehr. Überall wird, motiviert auch durch Phänomene wie den Klimawandel, auf Nachhaltigkeit und ökologische Belange Wert gelegt. So auch auf der documenta. Bereits lange vor Beginn der Ausstellung wurden entsprechende Konzepte erarbeitet, mit Philipp Greguhn wurde ein Nachhaltigkeitsbeauftragter  installiert. Mit ihm und mit Kristina Gruber von der Justus-Liebig-Universität Gießen, die im Rahmen eines von Prof. Christian Herzig geleiteten Projekts am Nachhaltigkeitskonzept der documenta beteiligt war, haben wir ausführlich gesprochen.

  • Sendetermin: „Zwischenzeitlich documenta“, Samstag, 24. September 2022, 18 Uhr

 

Die Redaktion tagt – Erste Bilanz der documenta fifteen

Die documenta geht dem Ende entgegen, allerorten wird Bilanz gezogen und zurück geblickt auf die vergangenen 100 Tage. Auch die Redaktion von „Zwischenzeitlich documenta“ wird sich da nicht ausschließen: In einer Gesprächsrunde wollen wir ein erstes Fazit ziehen und die unterschiedlichen Erfahrungen, die unsere Redakteure in den letzten Monaten machen durften, zusammenfassen. Allerdings ist das für uns noch lange nicht das letzte Wort zum Thema documenta fifteen: Die Reihe „Zwischenzeitlich documenta“ wird im Freien Radio fortgesetzt – auch in den nächsten Wochen werden wir uns unter verschiedenen Aspekten und mit unterschiedlichsten Gesprächspartnern ausführlich mit dieser ganz besonderen Ausgabe der Weltkunstschau beschäftigen.

  • Sendetetermin: „Zwischenzeitlich documenta“, Sonntag, 25. September 2022, 18 Uhr

 

Foxtrott, Charleston & Co.

Modetänze der 20er Jahre

Der letzte Schrei ist, in der Mode wie bei allem andern, immer nur der vorletzte. Kaum ist etwas etabliert, wird, um es volkstümlich auszudrücken, die nächste Sau durchs Dorf getrieben. Das ist auch heute in vielen Bereichen noch so. In der Musik allerdings eher weniger - da laufen durchaus ein halbes Jahrzehnt lang immer dieselben fünfzehn Platten rund um die Uhr stündlich wieder in den Autofahrerwellen. Je nun ...
In den 20er Jahren war das anders - alles, was der Plattensammler sich heute über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte hinweg erschließen muß, betrommelte das Publikum in nicht endenwollendem Stakkato innerhalb einer ganz kurzen Periode. Mit dem vom gleichnamigen Tanzlehrer als Bühnentanz (wie etliche später folgende Stile) geschaffenen Fox begann der hektische Reigen der Modetänze schon in den 10er Jahren, aber so richtig in Fahrt kam die Sache nach dem I. Weltkrieg. Basierend auf dem Foxtrott, kam zunächst der Shimmy auf, dann der Charleston, der heute wohl als Inbegriff des Tanzes in den 20ern gelten kann, es folgte der Black Bottom, dann waren lateinamerikanische Rhythmen en vogue, zunächst der Paso doble, dann der in den 20ern auf Kuba entstandene Rumba, der aber schon in die 30er Jahre gehört - er war ab 1931 der (vor)letzte Schrei.
Auch erfolglose Versuche zur Etablierung neuer Schritte gab es natürlich, so wie zu fast allen Zeiten. Haben Sie schon etwas vom Fivestep gehört? Ähnlich erging es dem „Deta“, was als Abkürzung für „Deutschen Tanz“ stand. (Nach dem II. Weltkrieg war in der DDR dem Lipsi ein ähnlicher Mißerfolg beschieden.)
Gehalten haben sich neben dem Foxtrott und den schon vorher etablierten Tänzen Walzer und Tango die lateinamerikanischen Rhythmen. Alles weitere ist im Abgrund der Zeit versunken, wenn auch im Rahmen diverser Nostalgiewellen immer wieder einmal alte „Schinken“, um einen etwas respektlosen Ausdruck zu verwenden, ausgegraben werden, so wie in der jungen Swingszene der Lindyhop.
Unternehmen Sie mit Thomas Sosna am Mikrophon eine spannende Zeitreise durch die wilden 20er!

  • Sendetermin: „Tanzparkett extra“, Sonntag, 25. September 2022, 17 Uhr
  • Wiederholung: Montag, 26. September 2022, 9 Uhr

 

30 Jahre „Street Lamp“: das letzte Sailor Album der Originalbesetzung

In der heutigen „Handmade“-Ausgabe gibt es neben der gewohnten bunten Musikmischung auch eine kleine Sonderecke zum 30. Jubiläum des Sailor Albums „Street Lamp“. Im September 1992 erschienen, wurde „Street Lamp“ zum letzten Album der Originalbesetzung der berühmten Band mit dem Nickeloden, die ihre größten Hits wie „Girls Girls Girls“ oder „A Glass Of Champagne“ in den 1970ern verzeichnen konnte. Anfang der 1990er folgte nach einigen Jahren der Trennung schließlich ein Comeback der Band in der Originalbesetzung mit Georg Kajanus, Henry Marsh, Phil Pickett und Grant Serpell und auch noch ein paar Hits mit „The Secretary“ und „La Cumbia“. Einige Zeit nach dem Comeback Album wurde dann das Album “Street Lamp” mit der Katalognummer BMG 743211 11716 2 veröffentlicht und beinhaltete 12 Songs: Street Lamp, It Takes Two To Tango, Who Cares, Precious Form, Hanan, Lovers Blues, Latino Lover, Marinero, Mambo Loco, Vera From Veracruz, Under The Moon, When My Ship Comes In.
“Da brennt die Planke” titelte damals eine große Werbeanzeige der Plattenfirma, um das Album der maritimen Band zu vermarkten. Und ganz im alten Stil von Sailor kann man auf „Street Lamp“ die volle musikalische Bandbreite der Band genießen. Von großartiger Popmusik über lateinamerikanische Titel, arabischen Sounds, Balladen und einem obligatorischen Instrumentaltitel ist alles dabei. Mit den Singles „Latino Lover“, „It Takes Two To Tango“ und „Precious Form“ waren Sailor damals oft im TV zu sehen – von der Goldenen Eins über die NDR Talkshow bis hin zu Gottschalk Late Night. In 1993 gab es schließlich sogar eine halbstündige Sondersendung im HR Fernsehen.
Einige Musikstücke des „Street Lamp“ Albums werden dieser „Handmade“ Ausgabe zu hören sein, um einen Eindruck in die Vielfalt der Platte zu vermitteln. Zum vollen Genuß empfiehlt die Redaktion, dieses leider noch viel zu unbekannte Album von Sailor in Gänze anzuhören. Die Kompositionen von Kapitän Georg Kajanus und die musikalische Umsetzung von ihm, Henry Marsh, Phil Pickett und Grant Serpell sind genauso beeindruckend wie die frühen Titel der Band. Es dreht sich um Matrosen und deren Erlebnisse bei Landgängen, Wehmut auf Reisen und natürlich um Frauen. Die vier Musiker sind u.a. an Gitarre, Charango, Nickelodeon, Piano, Akkordeon, Keyboards und Schlagzeug zu hören.

  • Sendetermin: „Handmade“; Mittwoch, 28. September 2022, 20-21 Uhr
  • Wiederholung: Donnerstag, 29. September 2022, 12-13 Uhr

 

Eine kurze Geschichte der documenta, Teil 3

„Kurz“ ist ein relativer Begriff. Gemessen an unseren sonstigen Spezialsendungen werden wir uns diesmal tatsächlich knapp und prägnant fassen: Wir planen das waghalsige Unterfangen, die Geschichte der documenta in sechs kurzen Stunden zusammenzufassen. In drei jeweils zweistündigen Folgen werden wir die 15 Ausstellungen seit 1955 Revue passieren lassen und die wichtigsten Aspekte jeder documenta beleuchten. Unterstützt werden wir dabei u.a. von Dr. Dorothee Gerkens, Leiterin der Neuen Galerie, die uns durch die Ausstellung “About documenta“ geführt hat.

  • Sendetermin: „Zwischenzeitlich documenta“, Mittwoch, 28. September 2022, 22 Uhr

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Das sind WIR

Da war doch noch was!?

Über uns

"Gesellschaft zur drahtlosen Belehrung und Erbauung"

 

Das Freie Radio Kassel (kurz FRK) ist ein nichtkommerzieller lokaler Hörfunksender, der im Kasseler Stadtgebiet und den angrenzenden Gemeinden zu empfangen ist.

 

Die Sendefrequenzen sind: UKW 105,8 MHz (Antenne) bzw. DAB+ über Kanal 6A (FRK) .

 

Das Sendestudio hat sich seit Gründung in der historischen, denkmalgeschützten Kulturfabrik Salzmann im Kasseler Stadtteil Bettenhausen befunden und musste Anfang 2013 in die Innenstadt umziehen (Opernstraße2 ).

Wir sind 105,8 MHz

Das Freie Radio Kassel ist weitgehend ehrenamtlich organisiert und bietet Interessierten die Möglichkeit, eigenverantwortlich Radiobeiträge zu produzieren und zu senden. Inhaltliche Schwerpunkte sind zum einen die lokale und regionale Berichterstattung, zum anderen ein Musikprogramm, das sich deutlich von dem kommerzieller oder öffentlich-rechtlicher Sender unterscheidet.

 

Das Programm wird von lokalen Vereinen, Initiativen und sonstigen Gruppen sowie von Einzelpersonen erstellt, die in der inhaltlichen und formalen Gestaltung ihrer Sendungen weitgehend autonom sind. Das Freie Radio Kassel verfügt im Gegensatz zu vielen anderen Bürgermedien über ein festes Programmschema mit periodisch wiederkehrenden Sendungen. Das FRK versteht sich als "Einschaltradio", d.h., Hörer schalten gezielt ein, um bestimmte Sendungen zu verfolgen. Zu den Aufgaben des Freien Radios gehört darüberhinaus die Vermittlung von Medienkompetenz. Dies geschieht durch vielfältige medienpädagogische Projekte, die oft in Kooperation mit Schulen, Hochschulen, Jugendzentren und anderen Bildungsträgern durchgeführt werden.

 

Die Finanzierung des Senders erfolgt größtenteils über Mittel der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und Neue Medien (LPR Hessen). Diese verwendet einen Teil des ihr zufließenden Anteils an den Rundfunkgebühren zur Förderung nichtkommerzieller Medienprojekte.