Programm

Programm vom 23.07.2021 bis 29.07.2021

Freitag, 23.7.21:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.

18 Uhr „Themenwechsel“.

20 Uhr „Borderline extra“; Musik für Grenzgänger, 1980-82: Neuestes Deutschland: Deutsch Amerikanische Freundschaft – Die Kleinen und die Bösen;
Der Plan – Geri Reig

22 Uhr „Kabarett live“; Goodbye Angela – Kabarett aus 16 Jahren Merkel-Kanzlerschaft; Urban Priol live in Vellmar 2008.

1 Uhr „Nachtprogramm“; Grateful-Dead-Nacht, Boston Music Hall, June 1976.

 

Samstag, 24.7.21:

8 Uhr  Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr “Musikalische Früherziehung”.

18 Uhr „Long Distance Call“.

21 Uhr "Aoxomoxoa"; Das Rock-Kaleidoskop.
 
0 Uhr „Nachtprogramm“; Bob Dylan zum 80; Heute: Aufzeichnungen vom Frankfurter Dylan-Kongreß 2006.

 

Sonntag, 25.7.21:

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Kinderradio“.

17 Uhr “Tanzparkett spezial”.

19 Uhr „Lonesome Traveler“.

20 Uhr “Devil’s Kitchen”; Hard Rock, Metal, Rock’n’Roll.

22 Uhr “Welcome To Hell”; Das Metalradio.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Bob Dylan zum 80; Heute: Protest und Poesie – Bob Dylan als politischer Liedermacher (bis 8 Uhr).

 

Montag, 26.7.21:

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „Musiktaxi“.

19 Uhr „Bigger Than HipHop“, Eine Stunde auf Sendung.

20 Uhr „Fangschalltung“; Neue Musik und Improvisierte Musik.

22 Uhr “Ear Catcher“; Neue Filme und CDs.

23 Uhr „Forum experimentell“.

1 Uhr „Nachtprogramm“; Make Love, Not Hate.

 

Dienstag, 27.7.21:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.

18 Uhr „Kinoglas“; Überlegungen zum Film.

19 Uhr „Frei hoch zwei“.

20 Uhr „Liederleute“.

22 Uhr „Only Vinyl“; Plattenspiele.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Bob Dylan zum 80; Heute: Bob Dylans surrealistische Songpoesie. 

 

Mittwoch, 28.7.21:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms von Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Platz da - Wir sind die Neuen“; Das Vier-Augen-Prinzip.

19 Uhr „Memories“, Hits aus Ost und West.

20 Uhr „Jazzcafe“.

21 Uhr „Tanzparkett“, Heute: The Jazz Age - Jazz und Hotdance der Jahre 1925-1931 auf Columbia-Untermarken, Folge 1/ 2021.

22 Uhr „Scorothek“.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Talking-Heads-Nacht; u.a. mit den LPs „Remain In Light“, “Little Creatures”, „More Songs About Buildings And Food”.

 

Donnerstag, 29.7.21:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

19 Uhr „Musik-Lounge“; Rock, Pop, Oldies.

20 Uhr „Irie Ites“; Reggae und Dub.

22 Uhr „Borderline“; Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“; Indie-Pop, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Zum 20. Geburtstag: Lange „Handmade“-Nacht.

Programminfos

Programminfo für den 25.07.2021 und 28.07.2021

The Jazz Age

Jazz und Hotdance der Jahre 1925 - 1931 auf Columbia-Untermarken, Folge 1/ 2021

Die in der kommenden Ausgabe gebrachten Platten erschienen auf Untermarken der Columbia, z.B. Harmony, Velvet Tone oder Diva.
Die Columbia verwendete hier ihre erst 1923 neubeschaffte akustische Aufnahmeapparatur noch bis ins Jahr 1929 weiter, nachdem die Hauptmarke Columbia bereits in der ersten Hälfte des Jahres 1925 als eines der ersten großen Etiketten in Amerika auf das elektrische Verfahren umgestellt werden war.
Die Platten wurden billiger angeboten als die unter der Hauptmarke erscheinenden. Die Tatsache, daß die Aufnahmen bereits bei Erscheinen technisch veraltet waren, dürfte die angepeilte Käuferschicht kalt gelassen haben, da sie wohl zumeist eher ältere oder einfachere Abspielgeräte besaß. Womöglich gab es auch Käufer, denen der Klang der neuen elektrischen Aufnahmen zu „spitz“ war, da sie sich über Jahrzehnte an den Trichterklang gewöhnt hatten. Für diese These spricht ein durchaus ähnliches Phänomen aus späterer Zeit. Auch bei Einführung des UKW-Rundfunks blieben etliche Hörer auch auf dem neuen Gerät mit UKW-Teil beim Mittelwellenempfang - oder stellten beim UKW-Hören die Klangblende auf „dunkel“.
Musikalisch sind aber die Aufnahmen ein Spiegel ihrer Zeit, des „Jazz Age“ oder eben der „Roaring Twenties“. Bekannte Tanzorchester, die auch auf der Hauptmarke zu hören waren, spielten hier teilweise unter Pseudonym. Aber die „Pseudonymitis“ grassierte in fast allen Plattenfabriken der 20er ohnehin, um dem Käufer ein größeres Repertoire vorzugaukeln.
1929 war das letzte „akustische“ Jahr in den Columbia-Studios, danach wollte man auch den Käufern der preiswerten Platten wohl nicht mehr das bisherige, im direkten Vergleich doch eingeschränkte Klangbild zumuten - oder es war schlicht unrentabel und schwierig geworden, ein Studio völlig abweichend von den nun üblichen Bedingungen zu betreiben, auf die sich auch die Musiker inzwischen umgestellt hatten.
Sie hören Platten der Jahre 1925 bis 1931, also auch elektrische Aufnahmen, die aber musikalisch noch in die Vorswingzeit, eben das Jazz Age, gehören. Bis die Columbia im Laufe der Wirtschaftskrise ihr Programm straffen mußte, erschienen die preiswerten Unteretiketten weiter.
Durchs Programm führt Peter Michael.

  • Sendetermin: „Tanzparkett“, Mittwoch, 28. Juli 2021, 21 Uhr
  • Wiederholung: Donnerstag, 29. Juli 2021, 13 Uhr

 

Hawaiian Swing in Europe

Hawaii als Interessenssphäre (und lange später schließlich Bundesstaat) der USA rückte Ende des 19. Jahrhunderts in den Blickpunkt der Nordamerikaner und der Europäer. Exotische Phanasien von idyllischen, unverdorbenen Südseeparadiesen waren und blieben en vogue. Man interessierte sich auch für das wohl am leichtesten aus einer in eine andere Gesellschaft zu verpflanzende Gebiet, nämlich die Musik.

Dieses Interesse ging in beide Richtungen - nachdem Hawaiimusik in Amerika und Europa populär geworden war (den wohl bekanntesten Schlager des Genres, Aloha Oe, hatte sogar die letzte hawaiianische Königin Liliuokalani geschrieben), nahmen die hawaiianischen Musiker Ragtime- und später Jazzeinflüsse in ihr Schaffen auf.

So bildete sich ein neuer Stil heraus, der sogar innovatorisch wirkte - der breite Einsatz der elektrisch verstärkten Gitarre, der heute Grundbestandteil der meisten populären Musikstile ist, nahm zeitgleich auch in der Country-Musik, aber vor allem hier seinen Anfang.

In dieser Ausgabe hören Sie eine Auswahl an europäischen Aufnahmen. Diese entstanden z.T.  bereits in den 30ern, vor allem aber Anfang der 40er Jahre in London, Berlin, Den Haag und Hilversum, sowohl mit einheimischen Musikern als auch mit Hawaiianern auf Europatournee.

Durch die Sendung begleitet Sie Peter K. Michael.

Plattenmarken: Co - Columbia, De - Decca, Po - Polydor, Te -Telefunken. Andere Marken ausgeschrieben. In spitzen Klammern Matrizennummer, dahinter Bestellnummer sowie Aufnahmeort und -datum.

Wir bringen:

Joop Carlquist’s Kahula’s Hawaiians [sic]
-Fascinating rhythm (Gershwin, vermutl. arr. Sol Hoogli) <25948> Te A 10345 Berlin, 28.6.41
-Farewell Blues (Mares-Rappolo) <25953> Te A 10346 Berlin, 28.6.41
-12th Street Rag (Bowman Summer) <25950> Te A 10347 Berlin, 28.6.41

The Kilauea’s Hawai Orchestra [sic]
-Sweet Sue (Harris-Youmans) <GTB-CAH 160>
-Honolulu (Warren-Kahn-Boegman) <GTB-CAH 158> Po 11536 Den Haag, Dez. ‘39

M-A-U-I Eilanders
-Minnehaha (o.A.) <AM 790>
-40+ (de Willigen) <AM 789> De M 32049 Hilversum, Mai ‘42

-Dans-Colege (= College Swing) (Barendse) <AM 759>
-Schön, daß du wieder bei mir bist (K. u. G. Wehner) <AM 761> De M 32037 Hilversum, Feb. ‘42

Felix Mendelssohn and his Hawaiian Serenaders
-I Got Rhythm (Gershwin) <CA 18195>
-In The Mood (Garland-Razaf) <CA 18194-1> Co FB 2667 London, 28.10.40

Roland Peachey
-Goodbye Blues (McHugh-Fields-Johnson) <DR.8134-2>
-China Boy (Winfree-Boutelje) <DR.8135-2> London 632 London, Jan./ Feb. ’44

Felix Mendelssohn and his Hawaiian Serenaders
-Tiger Rag (La Rocca) <CA 18067-1> Co FB 2494 London, 07.12.40
-Limehouse Blues (Braham) <CE 10266-2> Parlophone F 1642 London, ca. Jan. ‘40

Hawaiian-Solist Walter Kaluna mit Begleitorchester
-Aloha, beloved (Long u. Canfield) <24245> Te A 10051
-Waikiki (Henry Kalililmai) <N.N.> Te A 10052
-By By Blues [sic] (Auf Wiederseh’n, Hawai) (Handy) <24246> Te A 10052 Berlin, 06.5.39

  • Sendetermin: „Tanzparkett extra“, Sonntag, 25. Juli 2021, 17 Uhr
  • Wiederholung: Montag, 26. Juli, 9 Uhr.

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Das sind WIR

Da war doch noch was!?

Über uns

"Gesellschaft zur drahtlosen Belehrung und Erbauung"

 

Das Freie Radio Kassel (kurz FRK) ist ein nichtkommerzieller lokaler Hörfunksender, der im Kasseler Stadtgebiet und den angrenzenden Gemeinden zu empfangen ist.

 

Die Sendefrequenzen sind: UKW 105,8 MHz (Antenne) bzw. DAB+ über Kanal 6A (FRK) .

 

Das Sendestudio hat sich seit Gründung in der historischen, denkmalgeschützten Kulturfabrik Salzmann im Kasseler Stadtteil Bettenhausen befunden und musste Anfang 2013 in die Innenstadt umziehen (Opernstraße2 ).

Wir sind 105,8 MHz

Das Freie Radio Kassel ist weitgehend ehrenamtlich organisiert und bietet Interessierten die Möglichkeit, eigenverantwortlich Radiobeiträge zu produzieren und zu senden. Inhaltliche Schwerpunkte sind zum einen die lokale und regionale Berichterstattung, zum anderen ein Musikprogramm, das sich deutlich von dem kommerzieller oder öffentlich-rechtlicher Sender unterscheidet.

 

Das Programm wird von lokalen Vereinen, Initiativen und sonstigen Gruppen sowie von Einzelpersonen erstellt, die in der inhaltlichen und formalen Gestaltung ihrer Sendungen weitgehend autonom sind. Das Freie Radio Kassel verfügt im Gegensatz zu vielen anderen Bürgermedien über ein festes Programmschema mit periodisch wiederkehrenden Sendungen. Das FRK versteht sich als "Einschaltradio", d.h., Hörer schalten gezielt ein, um bestimmte Sendungen zu verfolgen. Zu den Aufgaben des Freien Radios gehört darüberhinaus die Vermittlung von Medienkompetenz. Dies geschieht durch vielfältige medienpädagogische Projekte, die oft in Kooperation mit Schulen, Hochschulen, Jugendzentren und anderen Bildungsträgern durchgeführt werden.

 

Die Finanzierung des Senders erfolgt größtenteils über Mittel der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und Neue Medien (LPR Hessen). Diese verwendet einen Teil des ihr zufließenden Anteils an den Rundfunkgebühren zur Förderung nichtkommerzieller Medienprojekte.