FRK-Programm vom 20.06.2018 bis 28.06.2018

Freitag, 22.6.18:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“,  Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „Heimatlieder“; Sendung des Instituts für Sprachen.

18 Uhr  „Themenwechsel“, Heute: TATORT Kassel - Berichte und Interviews zum Start der Dreharbeiten für den Kasseler HR-TATORT.

20 Uhr „Borderline extra“, Musik für Grenzgänger.

21 Uhr „Fast vorwärts“.

22 Uhr „Aoxomoxoa“, Das Rock-Kaleidoskop.

1 Uhr „Nachtprogramm“, Grateful-Dead-Nacht, Cornell University, Ithaka, 1977.

 

Samstag, 23.6.18:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Musikalische Früherziehung“, Elektronisches.

18 Uhr “Country Classics”.

19 Uhr „Nightshift“, Dark Wave und Gothic.

20 Uhr “LILI”, Libertäre Informationen lokaler Initiativen.

21 Uhr „Die Lange Rille; Heute: Zum Tod des Schlagzeugers Jon Hiseman.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Grand-Funk-Railroad-Nacht; u.a. mit den LPs „Survival“, „Closer To Home“, “Phoenix“.

 

Sonntag, 24.6.18:

6 Uhr ,,Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr  Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Kinderradio“, Heute: Hörspiele, Sommertricks, Mutmachsprüche und einen Überblick über die Workshops der Projekttage in der Wilhelm-Leuschner-Schule Niestetal.

17 Uhr „FRK History“; Heute: 70 Jahre Berliner Luftbrücke, Bericht von Ernst Schnabel (NWDR 1948).

18 Uhr „Freisprechanlage“, Talk mit Gästen.

19 Uhr „Lonesome Traveler“, Heute: Neues von Reg Meuross.

20 Uhr “Devil’s Kitchen”, Hard Rock, Metal, Rock’n’Roll.

22 Uhr “Welcome To Hell”, Das Metalradio.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Replacements-Nacht; u.a. mit den LPs „Pleased To Meet Me“, „Tim“, „Let It Be“.

 

Montag, 25.6.18:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „Somaaliyay Toos“, (in somalischer Sprache).

18 Uhr „Endlich Montag!“; Das FRK-Wunschkonzert.

19 Uhr „Tom‘s Rock And Pop Specials", Songs und Songgeschichten.

20 Uhr „Fangschalltung“, Neue Musik und Improvisierte Musik.

22 Uhr „Ear Catcher“, Neue Platten und DVDs.

23 Uhr „Einheizradio”, Musik und Satirisches.

1 Uhr „Nachtprogramm“; Poco-Nacht; u.a. mit den LPs “Pickin‘ Up The Pieces“, „A Good Feeling To Know“, “Crazy Eyes”.

 

Dienstag, 26.6.18:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Campusradio”.

19 Uhr „Deutsch – Mein neues Hobby“.

20 Uhr „Liederleute“, Magazin für Musik und Politik.

21 Uhr „Dreamlands“.

22 Uhr „Only Vinyl“, Plattenspiele.

23 Uhr „Wortspiele”, Philosophische Reflexionen.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Harry-Nilsson-Nacht; u.a. mit den LPs „Pussy Cats“, „Harry Nilsson Sings Newman“, „A Little Touch Of Schmilsson In The Night“.

 

Mittwoch, 27.6.18:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Hörbuch aktuell“.

19 Uhr „Handmade classics”.

20 Uhr „Handmade“, Heute: Moon Songs.

21 Uhr „Magic Moments“.

22 Uhr „FRK spezial“.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Eric Clapton live in den 60er und 70er Jahren.

 

Donnerstag, 28.6.18:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

19 Uhr „Bahnhof Damaskus“ (in arabischer Sprache).

20 Uhr „Musica Latina“, Lateinamerikanische Musik (in spanischer und deutscher Sprache).

21 Uhr „Stadtlabor“, Gespräch mit Gästen; Heute: Bettenhausen und der Kasseler Osten.

22 Uhr „Borderline“, Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Monkees-Nacht; u.a. mit den LPs .“The Birds, The Bees And The Monkees“, „Headquarters“, “Good Times”.

Programminfos vom 21.06.2018 bis 28.06.2018

TATORT Kassel – Dreharbeiten haben begonnen

Endlich! Nachdem der ehemalige HR-Intendant Helmut Reitze bereits vor fast drei Jahren einen Kassel-TATORT versprochen hatte, begannen in dieser Woche die Dreharbeiten für den Film mit dem Arbeitstitel „Mühle“, der zum großen Teil in Kassel spielt und der voraussichtlich 2019 ausgestrahlt werden wird. Etliche Locations in Kassel werden dieser Tage zu TATORT-Schauplätzen, u.a. die Wilhelmshöher Allee, das Polizeipräsidium, die Treppenstraße und eine Villa am Brasselsberg. Letzten Sonntag fand im HR-Studio eine Pressekonferenz statt, in  der der HR über den Film und die Dreharbeiten informierte. Wir senden einen Mitschnitt der Pressekonferenz, an der u.a. HR-Intendant Manfred Krupp, Regisseur Umut Dag sowie TATORT-Kommissarin Margarita Broich teilnahmen. Außerdem gibt’s Interviews mit der HR-Redakteurin Lili Kobbe und den beiden Drehbuchautoren Stephan Brüggenthies und Andrea Heller.

  • Sendetermin: „Themenwechsel“, Freitag, 22. Juni 2018, 18 Uhr

 

Drummer Jon Hiseman ist tot - R.I.P.

Der britische Jazz- und Rockschlagzeuger Jon Hiseman ist tot. Der 73-jährige Musiker sei an den Folgen einer Hirntumor-Operation gestorben, bestätigte ein Sprecher des Musikverlags Temple Music am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Der Autodidakt Hiseman spielte meist mit zwei Bass-Drums und war bekannt für seine bis zu 15 Minuten langen Soli. Er gehörte Bands wie etwa John Mayalls Bluesbreakers und Tempest an. Große Erfolge feierte er aber vor allem mit Colosseum ("Valentyne Suite",1969, "Daughter of Time",1970 und das zeitlos gute "Live!"-Klassikeralbum von 1971). Typisch für die Musik der Band war der Mix aus Jazz, Blues und Rock. Der Schlagzeuger und seine Ehefrau Barbara Thompson gehörten 1976 zu den ersten Mitgliedern des renommierten United Jazz + Rock Ensembles. Thompson spielt Saxofon, Tochter Ana Gracey trat zwischendurch als Sängerin mit der Band Colosseum auf. Hiseman selbst arbeitete auch als Toningenieur, Produzent und oft als Gastmusiker. Er wurde am 21. Juni 1944 in London geboren, wo er auch am Dienstag der Vorwoche starb. Erst kürzlich war bei ihm der Hirntumor entdeckt worden. Eine bereits begonnene Tournee mit Mark Clarke und Clem Clempson (JCM) mußte kurz nach der Anreise ins Marburger KFZ dort abgebrochen werden.
In dieser Dreistundensendung hören wir einiges aus den oben erwähnten Colosseum-Alben sowie aus Jon Hisemans Kooperation mit dem seligen Dick Heckstall-Smith, plus tolle Live-Mitschnitte des United Jazz + Rock Ensembles aus den gefeierten 80/90ern. Als Schlagzeuger spielte er mit Gary Moore, mit Jack Bruce und für Andrew Lloyd Webber. Zitate: „Das Beste, was Europa passieren konnte, ist die Europäische Union.“ (Jon Hiseman mit einer eher unbritischen Ansicht in einem ZEIT-Interview 2007). Und: "Don't play the drums, play the band  -  if you play the band, the drums will play themselves."
Ein Kondolenz-Statement: „Sein Tod ist ein gewaltiger Schock. Jon Hisemans großartiges Spiel untermauerte mein "Variations"-Album und er war ein wichtiges Mitglied der ursprünglichen Cats- und Starlight Express-Bands. Ich werde für immer in der Schuld dieses phänomenalen und zutiefst menschlichen Musikers stehen." (Andrew Lloyd Webber)

  • Sendetermin: „Die Lange Rille“, Samstag, 23. Juni 2018, 21 Uhr

 

Luftbrücke Berlin!

 

Am 24.6.1948, also vor nunmehr genau 70 Jahren, wurden die drei Westsektoren Berlins von der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) abgeriegelt, nachdem bereits in der Nacht die Stromversorgung gekappt worden war. Straßen- Schienen- und Wasserwege wurden vollständig für den Verkehr gesperrt.

Erstes Ziel der sowjetischen Aktionen schon unmittelbar vor der eigentlichen sogenannten Berlin-Blockade war es, das Einsickern von Reichsmark-Restbeständen aus den Westsektoren in den sowjetischen Sektor zu verhindern, nachdem die Westalliierten die am 20. Juni 1948 in den Westzonen durchgeführte Währungsreform auch in den von ihnen kontrollierten Sektoren der ehemaligen Reichshauptstadt durchgesetzt hatten. Etwa 90 Millionen RM flossen dennoch in den Tagen bis zur völligen Blockade in die Ostzone.

Nach einer durch die Sowjets initiierten eigenen Währungsreform in der SBZ wollten die Besatzer ihre neue Währung auch für ganz Berlin durchsetzen. Die D-Mark erkannten sie nicht an. Da aber die Westalliierten auf dem Viermächtestatus Berlins beharrten, blockierten die Sowjets kurzerhand die Verkehrswege zu den drei Westsektoren.

Mit einer derart scharfen Reaktion auf die Währungsreform hatten die Westalliierten nicht gerechnet.

Wollte man die auf die Belieferung mit Verbrauchsgütern aus dem Umland angewiesene Stadt nicht aufgeben, blieb nur die Versorgung auf dem Luftwege.

Die Bevölkerungsziffer West-Berlins lag vor 70 Jahren bei rund 2,2 Millionen - eine Herkulesaufgabe lag vor den „Brückenbauern“ …

Mitten ins Geschehen ging seinerzeit - mit einem damals neuartigen tragbaren Tonbandgerät - Ernst Schnabel, als Hörspiel- und Featuremann einer der verdienstvollsten Rundfunkschaffenden der Nachkriegszeit.

Unternehmen Sie mit uns eine faszinierende Zeitreise ins Jahr 1948.

Luftbrücke Berlin!

Bericht von Ernst Schnabel

NWDR 1948

Im Anschluß hören Sie eine Platte, die musikalisch die Luftbrücke feiert - und kurioserweise bei der sowjetzonalen Amiga erschien:  Rex Stewart’s Hot Club Berlin Session mit dem Titel Air Lift Stomp (Berlin, 15.7.48) - auf späteren Pressungen steht auf dem Etikett verschämt Amiga Stomp.

  • Sendetermin: „Luftbrücke Berlin!“ Sonntag, 24.6.2018, 17-18 Uhr
  • Wiederholung: Montag, 25.6.2018, 9 Uhr

 

Neues von Reg Meuross

Reg Meuross ist ein englischer Singer / Songwriter der in Somerset, England, lebt. Obwohl schon Jahrzehnte aktiv, ist Reg Meuross für das deutsche Publikum eine Neuentdeckung: ein Folk-Sänger der englischen Schule, dessen Lieder und Melodien den Hörer in eine »warme Zufriedenheit« versetzen.
Liebe, Sterben, Politik, soziale Themen – die typischen Inhalte einer Singer / Songwriter Tradition – verarbeitet Reg Meuross in seinen Songs. Einerlei, ob Fiktion oder Geschichten aus dem »realen« Leben, Reg berührt die Zuhörer, regt zum Nachdenken an und bestenfalls erweckt er mit seinen Liedern sogar Handlungsbedarf. Dies trifft insbesondere zu auf die hier von Stockfisch neu aufgenommene Zusammenstellung von zwölf Stücken aus Regs langer Karriere.
Ein gutes Beispiel für die Synthese aus Folk und Sozialkritik ist der Song »England Green & England Grey«, in dem Reg die Schließung von Fabriken, kapitalistische Profitgier und ungerechte Facetten des Gesundheitssystems besingt – mit nahezu hymnischer Melodie und einer hohen, weichen Stimme, die einmalig klingt.
Mike Davies (NetRhythms) beschreibt Reg Meuross als »A warm, engaging live entertainer [whose] same easy going feel informs his discs and their songs of love, longing and true life stories«.

  • Sendetermin: „Lonesome Traveler“, Sonntag, 24. Juni 2018, 19 Uhr

 

Bettenhausen und der Kasseler Osten

In Bettenhausen und dem Kasseler Osten ist viel in Bewegung. Städtebauförderprogramme für die Stadtteile östlich der Fulda sorgen für weitere Impulse. Das StadtLabor experimentiert mit Vertreterinnen und Vertretern des Stadtteilzentrums Agathof, Kulturschaffenden, dem Ortsbeirat sowie des Planungsamtes der Stadt Kassel zu Hintergründen und Perspektiven.

  • Sendetermin: „Stadtlabor“, Donnerstag, 28. Juni 2018, 21 bis 22 Uhr

Live-Stream.

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