Programm

Programm vom 15.02.2024 bis 22.02.2024

Donnerstag, 15.2.24:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

20 Uhr „Musica Latina“, Lateinamerikanische Musik (in spanischer und deutscher Sprache).

21 Uhr „Viaje Radial“; Rundreise durch Lateinamerika (in spanischer Sprache).  

22 Uhr „Borderline“, Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „ Nachtprogramm“, Heute: An Old Person’s Guide To The Music Of The 2020s, Part Three: Exploring Rock (bis 8 Uhr).

 

Freitag, 16.2.24:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.

17 Uhr „IFS-Radio“.

18 Uhr „Themenwechsel“, u.a. Eröffnung der Ausstellung „Auftakt des Terrors – Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus“ im Ständehaus; Vorschau auf die Lange FRK-Nacht „Musik lügt nicht – Der Soundtrack des Aufbegehrens“; Erinnerungen an Damo Suzuki (Can).

20 Uhr „Borderline extra“; Musik für Grenzgänger; Heute: Uwe Jahnke, Teil 3.

22 Uhr „Kabarett live“.

1 Uhr.: „Nachtprogramm“; Grateful-Dead-Nacht; 50 Jahre „Europe 72“, Teil 2.

 

Samstag, 17.2.24:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr  Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr “SweepStation”.

18 Uhr „Country Classics“.

19 Uhr „Bigger Than HipHop“, Eine Stunde auf Sendung.

21 Uhr „Groove Couture“.

0 Uhr „Nachtprogramm”; Musik lügt nicht – Der Soundtrack des Aufbegehrens.

 

Sonntag, 18.2.24:

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Kinderradio“.

17 Uhr „Tanzparkett extra“.

19 Uhr “Lonesome Traveler”.

20 Uhr “Devil’s Kitchen”; Hard Rock, Metal, Rock’n’Roll.

22 Uhr “Welcome To Hell”; Das Metalradio.

0 Uhr „Nachtprogramm“; 50 Jahre “Dark Side Of The Moon“.

 

Montag, 19.2.24:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

20 Uhr „Fangschalltung“; Neue Musik und Improvisierte Musik.

23 Uhr „Forum experimentell“.

1 Uhr „Nachtprogramm“; Velvet-Underground-Nacht 3; Closely Followed By A Drum And Some Early Version Of A Guitar (bis 8 Uhr).

 

Dienstag, 20.2.24:

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.

18 Uhr „Zwischenzeit“.

19 Uhr „Frei hoch zwei“; Make Rave, not Hate: Toucan Music Presents 2010.
 
20 Uhr „Liederleute“; Magazin für Musik und Politik

22 Uhr „Only Vinyl“; Plattenspiele.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Heute: An Old Person’s Guide To The Music Of The 2020s, Part One: Exploring HipHop (bis 8 Uhr).  

 

Mittwoch, 21.2.24:

8 Uhr Wiederholung des Programms von Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Platz da - Wir sind die Neuen“; Das Vier-Augen-Prinzip.

19 Uhr „Memories“, Hits aus Ost und West.

20 Uhr „Lange Rille Jazz“.

21Uhr „Tanzparkett“; Ein Amerikaner in Paris und Berlin oder Die Band der Millionäre
Das Orchester Lud Gluskin - Folge 1.
 
0 Uhr „Nachtprogramm“, Heute: An Old Person’s Guide To The Music Of The 2020s, Part Two: Exploring Pop (bis 8 Uhr).

 

Donnerstag, 22.2.24:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

20 Uhr „The Essence“; HipHop And More.

22 Uhr „Borderline“; Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“; Indie-Pop, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Heute: An Old Person’s Guide To The Music Of The 2020s, Part Three: Exploring Rock (bis 8 Uhr)

Infobox

Programminfos vom 16.02.2024 bis 22.02.2024

Ausstellung „Auftakt des Terrors“

Im letzten Jahr war die Ausstellung „Auftakt des Terrors“ bereits in der Gedenkstätte Breitenau zu sehen; nun kann man sie bis Anfang März im Kasseler Ständehaus betrachten.
Vor über 90 Jahren, am 30. Januar 1933, übernahmen die Nationalsozialisten in Deutschland die Regierung. Sie etablierten eine terroristische Diktatur und entrechteten, verfolgten und ermordeten Millionen von Menschen.
Bei der Durchsetzung und Sicherung der nationalsozialistischen Herrschaft spielten die Konzentrationslager (KZ) eine zentrale Rolle. Heute kennen viele Menschen die Namen der großen Konzentrations- oder Vernichtungslager wie Buchenwald oder Auschwitz, aber nur wenige haben schon einmal von frühen Konzentrationslagern wie Ahrensbök oder Breitenau gehört.
Die frühen Konzentrationslager wurden in den ersten Monaten der NS-Diktatur eingerichtet und teils schon nach wenigen Wochen oder Monaten wieder geschlossen. Das nationalsozialistische Regime erprobte dort Instrumentarien der Gewalt. Der Weg in den millionenfachen Massenmord war damit noch nicht vorgezeichnet, aber geebnet. Die frühen Konzentrationslager markierten den Auftakt des Terrors.
An elf Themenstationen beleuchtet die Ausstellung „Auftakt des Terrors“ die Rolle und Funktion, die den frühen Konzentrationslagern in der Zeit des Nationalsozialismus zukam. Anhand zahlreicher Biografien von Verfolgten zeigt sie auf, wie diese Lager zur Errichtung und Absicherung der nationalsozialistischen Herrschaft beitrugen. Den Ausgangspunkt bilden die 15 Lager, an die in den an der Ausstellung beteiligten Gedenkstätten erinnert wird. Sie stehen exemplarisch für die mehr als 90 frühen Konzentrationslager im Deutschen Reich.
Wir senden einen Mitschnitt der Ausstellungseröffnung, die am Montag dieser Woche im Kasseler Ständehaus stattfand.
Außerdem in der Sendung: Vorschau auf die FRK-Nacht „Musik lügt nicht – Der Soundtrack des Aufbegehrens“ sowie ein Nachruf auf Ex-Can-Sänger Damo Suzuki.

  • Sendetermin: „Themenwechsel“, Freitag, 16. Februar 2024, 18 Uhr

 

Make Rave, not Hate: Toucan Music Presents 2010

frei² hat im Jahr 2010 erstmals Musik des britischen Netlabels Toucan Music vorgestellt. Als Rückblick darauf spielen wir diese Woche das damalige Best-Of-Mix des Labels, um dann in einer der folgenden Sendungen aktuelle Veröffentlichungen von Toucan Music aus den Jahren 2023 und 2024 vorzustellen.

  • Sendetermin: „Frei hoch zwei“, Dienstag, 20. Februar 2024, 19 Uhr

 

Ein Amerikaner in Paris und Berlin oder Die Band der Millionäre

Das Orchester Lud Gluskin - Folge 1

In den USA gab es in den 20er Jahren viele gute Tanz-, Hot- und Jazzkapellen. Wer es an die Spitze bringen wollte, brauchte außer selbstverständlich erwartetem Können entweder Protektion (vor allem in Chicago, wo das organisierte Verbrechen seine Finger besonders tief im Geschehen hatte) - oder jede Menge Glück.
In Europa hingegen waren die Chancen für gute Orchester aus dem Mutterland des Jazz ungleich größer. Wer als „Ami“ den Sprung übern Teich wagte, wurde mit Konzertengagements, Filmauftritten und Plattenverträgen reich belohnt. Noch gab es nämlich einen deutlichen Abstand zwischen den meisten europäischen Kapellen und den Formationen ihrer US-amerikanischen Kollegen.
Beispiele hierfür liefern sowohl Solisten wie auch ganze Orchester. Nicht nur schwarze Bands wie etwa die von Sam Wooding oder Sidney Bechet wurden mit Begeisterungsstürmen in Paris und Berlin gefeiert, auch weiße Tanzkapellen mit Jazzambitionen, wie wir Ihnen in drei Folgen eine vorstellen wollen.
Ludwig Elias „Lud“ Gluskin (16.12.98 New York - 13.10.89 Palm Springs/ Cal.) war mit Paul Whiteman 1924 als Schlagzeuger nach Europa gekommen. Seine musikalische Ausbildung hatte er - als Schulkamerad des Pianisten und späteren Komikers Jimmy Durante - von 1911 bis 1916 unter anderem an der De Witt Clinton High School erhalten. Nach der Teilnahme am I. Weltkrieg, den er bis 1918 in Europa mitmachte, kehrte er in die USA zurück. Er begann eine Karriere als Berufsmusiker, die ihn zum bereits angeführten Paul-Whiteman-Orchester brachte. Nach seinem Ausstieg bei Whiteman war er bei Bert Ambrose in London beschäftigt, um sich bald in Frankreich niederzulassen. Mit dem Orchester des belgischen Saxophonisten Paul Garcon bereiste er Budapest und Wien, wo auch Platten entstanden. Zurück in Paris konnte er die Leitung der gestrandeten Detroiter Band „The Playboys“ übernehmen, die zum Kern seiner eigenen Band wurde, die eine internationale Besetzung aufwies. An die 700 Plattenseiten bannte diese Formation zwischen 1929 und 1933 in Berlin und Paris auf Wachs. Die „Ambassadors“, wie die Band oft firmierte, erwiesen sich in der Tat als Botschafter der US-Musik in Europa.
Nach der „Machtergreifung“ der NSDAP spürte Gluskin als Jude erste Schwierigkeiten und ging zurück in die USA. Er blieb im Musikgeschäft, leitete Tanzkapellen und ein Rundfunkorchester. 1935 erhielt er einen musikalischen Leitungsposten bei der Rundfunkgesellschaft CBS. Er verantwortete u.a. 1938 die musikalische Gestaltung des Hörspiels „Krieg der Welten“ von Orson Welles. Als Filmkomponist wurde Gluskin 1940 für die Musik zum Film „Der Mann mit der eisernen Maske“ für einen Oscar nominiert, 1944 schrieb er die Musik für den Film „Abroad With Two Yanks“. 1948 wurde er musikalischer Leiter der CBS-Fernsehabteilung, wo er die Musik zu Serien lieferte. Auch Platten nahm er weiterhin auf, so mit Buddy Clark. Bald danach muß er in den Ruhestand gegangen sein und zog nach Palm Springs, wo er seinen Lebensabend verbrachte.
Die erste Folge behandelt Platten, die in Berlin für die damals noch unabhängige Homocord-Schallplatte, die kurz zuvor gegründete Ultraphon sowie die Marktführerin Deutsche Grammophon entstanden.
Durchs Programm führt Peter Michael.

  • Sendetermin: „Tanzparkett“, Mittwoch, 21. Februar 2024, 21 Uhr
  • Wiederholung: Donnerstag, 22. Februar 2024, 13 Uhr

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Das sind WIR

Da war doch noch was!?

Über uns

"Gesellschaft zur drahtlosen Belehrung und Erbauung"

 

Das Freie Radio Kassel (kurz FRK) ist ein nichtkommerzieller lokaler Hörfunksender, der im Kasseler Stadtgebiet und den angrenzenden Gemeinden zu empfangen ist.

 

Die Sendefrequenzen sind: UKW 105,8 MHz (Antenne) bzw. DAB+ über Kanal 6A (FRK) .

 

Das Sendestudio hat sich seit Gründung in der historischen, denkmalgeschützten Kulturfabrik Salzmann im Kasseler Stadtteil Bettenhausen befunden und musste Anfang 2013 in die Innenstadt umziehen (Opernstraße2 ).

Wir sind 105,8 MHz

Das Freie Radio Kassel ist weitgehend ehrenamtlich organisiert und bietet Interessierten die Möglichkeit, eigenverantwortlich Radiobeiträge zu produzieren und zu senden. Inhaltliche Schwerpunkte sind zum einen die lokale und regionale Berichterstattung, zum anderen ein Musikprogramm, das sich deutlich von dem kommerzieller oder öffentlich-rechtlicher Sender unterscheidet.

 

Das Programm wird von lokalen Vereinen, Initiativen und sonstigen Gruppen sowie von Einzelpersonen erstellt, die in der inhaltlichen und formalen Gestaltung ihrer Sendungen weitgehend autonom sind. Das Freie Radio Kassel verfügt im Gegensatz zu vielen anderen Bürgermedien über ein festes Programmschema mit periodisch wiederkehrenden Sendungen. Das FRK versteht sich als "Einschaltradio", d.h., Hörer schalten gezielt ein, um bestimmte Sendungen zu verfolgen. Zu den Aufgaben des Freien Radios gehört darüberhinaus die Vermittlung von Medienkompetenz. Dies geschieht durch vielfältige medienpädagogische Projekte, die oft in Kooperation mit Schulen, Hochschulen, Jugendzentren und anderen Bildungsträgern durchgeführt werden.

 

Die Finanzierung des Senders erfolgt größtenteils über Mittel der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und Neue Medien (LPR Hessen). Diese verwendet einen Teil des ihr zufließenden Anteils an den Rundfunkgebühren zur Förderung nichtkommerzieller Medienprojekte.