Programm

Programm vom 17.09.2020 bis 24.09.2020

Donnerstag, 17.9.20:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

20 Uhr „Musica Latina“, Lateinamerikanische Musik (in spanischer Sprache).

21 Uhr „Stadtlabor“.

22 Uhr „Borderline“, Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „ Nachtprogramm“, A Young Person’s Guide To Popular Music.

 

Freitag, 18.9.20:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.

17 Uhr „Europäische Solidarität“; Eine Freiwillige aus Frankreich berichtet über ihr Jahr in Kassel; Sendung des Jungendbildungswerks der Stadt Kassel.

18 Uhr „Themenwechsel“, u.a. Lesung "Sommernovelette" von Stefan Zweig; Vorschau auf das Jimi-Hendrix-Wochenende im FRK.

20 Uhr „Borderline extra“; Musik für Grenzgänger, Thema: 2000-06: The New Weird America; Josephine Foster and the Supposed - All The Leaves Are Gone und Sunburned Hand Of The Man - Wedlock.
 
22 Uhr „Kabarett live“.

1 Uhr „Nachtprogramm“; Grateful-Dead-Nacht, Cornell University, Ithaka/New York 1977.

 

Samstag, 19.9.20:

8 Uhr  Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr “Musikalische Früherziehung”.

18 Uhr „Long Distance Call“; Das Blues-Magazin.

20 Uhr „FRK spezial“; Jimi-Hendrix-Wochenende zum 50. Todestag; Radiofeature über Leben und Karriere des Gitarrenmeisters.

0 Uhr; „Nachtprogramm“; Jimi-Hendrix-Wochenende; Die Studioaufnahmen; u.a. mit den LPs „Are You Experienced“ und „Electric Ladyland“ (bis 8 Uhr).

 

Sonntag, 20.9.20:

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Zwischenzeit extra“.

17 Uhr “Tanzparkett vor 20 Jahren”, Rosita Serrano - die chilenische Nachtigall
Aufnahmen für die Telefunkenplatte vor 1945, Folge 2.

19 Uhr „Lonesome Traveler“.

20 Uhr “Devil’s Kitchen”; Hard Rock, Metal, Rock’n’Roll.

22 Uhr “Welcome To Hell”; Das Metalradio.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Jimi-Hendrix-Wochenende; Die Konzertmitschnitte; u.a. mit Aufnahmen vom Atlanta Pop Festival 1970 und vom Woodstock-Festival 1969 (bis 8 Uhr).

 

Montag, 21.9.20:

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „Musiktaxi“.

18 Uhr „Beethoven und andere Helden der Musikgeschichte“, Beiträge von Studierenden der Musikakademie Louis Spohr; Teil 1; Moderation: Aziza Nazarova.

20 Uhr „Fangschalltung“; Neue Musik und Improvisierte Musik.

22 Uhr “Ear Catcher“; Neue Filme und CDs.

23 Uhr „Forum experimentell“.

1 Uhr „Nachtprogramm“; Frei-hoch-zwei-Nacht - wavelike-Retrospektive.

 

Dienstag, 22.9.20:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.

18 Uhr „Zwischenzeit“; Gedanken, Gespräche, Geständnisse.

19 Uhr „Frei hoch zwei“.

20 Uhr „Liederleute“; Magazin für Musik und Politik.

22 Uhr „Only Vinyl“; Plattenspiele.

0 Uhr „Nachtprogramm“, US-Punk der 80er Jahre, u.a. mit Dead Kennedys, Replacements, Hüsker Dü, Minutemen, Black Flag.

 

Mittwoch, 23.9.20:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms von Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Platz da - Wir sind die Neuen“; Das Vier-Augen-Prinzip.

19 Uhr „Memories“, Hits aus Ost und West.

20 Uhr „Jazzcafe“.

21 Uhr „Tanzparkett“, Heute: Ein Kasseler Junge macht Karriere
Bernard Etté und sein Tanzorchester, Folge 3.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Bay-City-Rollers-Nacht.

 

Donnerstag, 24.9.20:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

20 Uhr „Irie Ites“; Reggae und Dub.

22 Uhr „Borderline“; Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“; Indie-Pop, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „Nachtprogramm“; A Young Person’s Guide To Popular Music.

Programminfos

Programminfos vom 18.09.2020 bis 24.09.2020

Europäische Solidarität - Eine Freiwillige aus Frankreich berichtet über ihr Jahr in Kassel

Johanne-Laure aus Frankreich war für ein Jahr im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps in Kassel und hat in der Zirkusmanege von ZirkuTopia und im Haus der Jugend Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen online wie offline gesammelt. „Frankreich und Deutschland sind Nachbarn und doch gibt es viele Unterschiede“, sagt sie. Impressionen aus ihrem Alltag in Kassel schildert sie in dieser 60 minütigen Sendung des Jugendbildungswerks Kassel: ungewohnte Herausforderungen in der Arbeit mit Jugendlichen,  Irritationen über ungewohnt kurze Mittagspausen, Eindrücke von umfangreicher Mülltrennung, vom Engagement junger Menschen für Klima und Umwelt und vom Freiwilligendienst in Zeiten von Corona. – Musik aus Frankreich gibt es auch in der Sendung.
Ein Beitrag des Jugendbildungswerks der Stadt Kassel.

  • Sendetermin: Freitag, 18.September 2020, 17.00 Uhr

 

Man lebt so oder so

Unter diesem Motto steht eine Sommerlesereihe des Evangelischen Forums Kassel, aus deren Programm wir in den letzten Wochen bereits Auszüge gesendet haben. Heute liest Jürgen Wink, Schauspieler am Staatstheater Kassel, die Erzählung "Sommernovelette" des österreichischen Schriftstellers Stefan Zweig (1881 – 1942). Seine Erzählungen machten Stefan Zweig zu einem der meist gelesenen Schriftsteller weltweit.
Außerdem in der Sendung: Vorschau auf das lange Jimi-Hendrix-Wochenende im FRK zum 50. Todestags des Wundergitarristen.

  • Sendetermin: „Themenwechsel“, Freitag, 18. September 2020, 18 Uhr

 

 

Zum 50. Todestag von Jimi Hendrix

Spät kommen wir – dafür aber um so heftiger: Der Todestag von Gitarren-Gott Hendrix jährte sich am 18. September zum 50. Mal. Eigentlich werden solche Gedenktage immer vorab begangen, aber da am vergangenen Samstag schon die Kollegen vom Deutschlandradio eine „Lange Hendrix-Nacht“ im Programm hatten, haben wir uns entschlossen, unsere Gedenkfeier auf das Wochenende nach dem Todestag zu verschieben. Allerdings: Im Gegensatz zum Deutschlandradio, das sich gerade mal drei Stunden Zeit nahm, umfaßt unser Hendrix-Wochenende insgesamt 20 Stunden. Weniger geht auch gar nicht – immerhin haben wir es mit dem wohl größten Gitarristen der Musikgeschichte zu tun.
Als Einstieg in unseren Gedenk-Marathon bringen wir am Samstag ab 20 Uhr ein rund vierstündiges Radio-Feature, das vor über 30 Jahren im amerikanischen Rundfunk lief. Die Sendung erzählt Jimis Leben und Karriere unter anderem anhand von Originaltönen, Interviews und teils seltenen Studio- und Konzertaufnahmen. Direkt im Anschluß, also ab Mitternacht, gibt’s die erste unserer beiden Hendrix-Nächte: Bis 6 Uhr morgens befassen wir uns mit seinen Studioaufnahmen – vor allem mit den klassischen Originalalben wie „Electric Ladyland“ und „Are You Experienced“. Aber auch Songs, die erst nach seinem Tod veröffentlicht wurden, sind zu hören. Als „Zugabe“ zur Langen Nacht gibt’s von 6 bis 8 Uhr den Mitschnitt des legendären Konzerts, das Jimi mit seiner „Experience“ Ende August 1970 beim Festival auf der Isle Of Wight spielte – drei Wochen vor seinem Tod.
Konzertaufnahmen stehen auch im Mittelpunkt des finalen Teils unseres Hendrix-Festivals: In der Nacht von Sonntag auf Montag gibt’s ab 0 Uhr acht Stunden lang  Live-Mitschnitte aus den verschiedenen Phasen seiner Karriere zu hören – sowohl mit seiner legendäre „Experience“ als Begleitband als auch mit der kurzlebigen „Band Of Gypsys“. Und natürlich bringen wir auch Jimis berühmtesten Auftritt, beim Woodstock-Festival im Sommer 1969.
Macht an diesem Wochenende zusammen runde 20 Stunden Hendrix im FRK. Muß das wirklich sein, ist das nicht ein wenig übertrieben? Klare Antwort: Selbstverständlich MUSS das sein – weniger wäre dem Gitarren-Genie nicht angemessen. 

  • Sendetermine: Samstag, 19. September 2020, 20 Uhr bis 24 Uhr
  • Samstag, 19. September 2020, 24 Uhr bis 8 Uhr
  • Sonntag, 20. September 2020, 24 Uhr bis 8 Uhr

 

Rosita Serrano - die chilenische Nachtigall

Aufnahmen für die Telefunkenplatte vor 1945, Folge 2

In zwei Sendungen würdigten wir vor 20 Jahren den Publikumsliebling Rosita Serrano (bürgerlich: Maria Martha Esther Aldunate del Campo, 10.6.1914 [wahrscheinlich 1912] - 06.4.1997). Als Tochter der im südamerikanisch-spanischen Kulturkreis bekannten und beliebten Koloratursopranistin Sofia del Campo war sie freilich nicht nur „mit einer Gitarre und großem Vertauen auf ihr Können“ nach Deutschland gekommen, wie es auf einer Plattenhülle der Telefunken zu lesen stand, aber ihr Können war ohne Frage erheblich. Spanisch, italienisch, deutsch, französisch und englisch singend, pfeifend, zum Orchester oder sich an der Gitarre selbst begleitend war sie zu hören.
 Lediglich beim Film fiel sie in Deutschland durch, auf Konzertpodium und Platte sowie auf der Theaterbühne war sie erfolgreich - sie spielte 1941 die Hauptrolle in „Anita und der Teufel“, einem, wenn auch nicht so bezeichneten, frühen deutschen Musical. Hinter der Bühne Kollegen gegenüber launisch, oft cholerisch, wußte sie im Rampenlicht immer, was sie ihrem Publikum schuldig war, verstand sie sich mit ihrer Mischung aus Exotik, Erotik (so bezeichnete z.B. einer ihrer Orchesterleiter, Peter Kreuder, die engen Hosen, die Rosita schon Ende der 30er trug, als „ans Skandalöse grenzend“), Komödiantentum und Perfektion im Auftritt blendend zu verkaufen. Auch am Funk erntete sie enormes Publikumsinteresse. Ihre Popularität führte sie bis ins „Wunschkonzert für die Wehrmacht“ des Großdeutschen Rundfunks.
Trotzdem blieb sie 1943 bei einer Tournee in Schweden, da sie in Deutschland verhaftet werde sollte. Die genauen Gründe sind unklar, vermutlich hatte sie jüdische Flüchtlinge mit Einnahmen aus ihren Konzerten unterstützt. Eine Platte aus Schweden aus dieser Zeit ist in Teil 2 enthalten.
Über die USA, wo sie 1948 Wohltätigkeitskonzerte zugunsten deutscher Kinder gegeben hatte, kehrte Rosita Serrano 1950 nach Deutschland zurück. Auch wenn sie 1951 in einem Interview in der Musikzeitschrift „Vier Viertel“ dankbar feststellte, daß sie dem deutschen Publikum alles verdanke - aus dem Munde einer ausländischen Künstlerin in dieser Zeit keine selbstverständliche Aussage - sank ihr Stern. Ihre Konzerte und Platten (sie nahm nun bei der Electrola auf) hatten bald das Publikumsinteresse verloren. Sie kam schließlich bei Kleinetiketten wie Bellaphon und Amati unter. Ein achtbarer Erfolg gelang ihr noch einmal 1961, als sie es mit einer Platte auf Platz 39 der deutschen Hitparade brachte.
Sie blieb unstet, heiratete nach Ägypten und lebte dort, zog vorübergehend auch nach Hollywood, wohnte zeitweise bei einem Verehrer in Gemünden/ Felda, den sie bis an ihr Lebensende jährlich besuchte, und war lange Zeit mit dem Kasseler Kinoplakatmaler Will Williams liiert, mit dem sie u.a. in Chile lebte. Nach der Trennung blieb sie in Chile, dort starb sie 1997 an einer Lungenerkrankung. Der acht oder zehn Jahre jüngere Will Williams starb 2015 in Kassel.
Diese zwei Folgen entstanden in Zusammenarbeit mit dem damals in Göttingen ansässigen Plattenfachmann Nils Mühlbrandt, der sich in dieser Zeit besonders mit dem Gebiet der Kleinkunst beschäftigte. Sie wurden am 6. und am 20. September 2000 ausgestrahlt.
Durch die Sendung führen Nils Mühlbrandt und Michael Rolf.

  • Sendetermin: „Tanzparkett vor 20 Jahren“, Sonntag, 20. September 2020, 17 Uhr
  • Wiederholung: Montag, 21. September 2020, 9 Uhr

 

Ein Kasseler Junge macht Karriere

Bernard Etté und sein Tanzorchester, Folge 3

Seit 1924 war Bernard Etté bestrebt, sein Orchester nach US-Vorbild zu einer Jazzband auszubauen. Dabei bevorzugte er gegenüber dem ursprünglichen, oft als zu rauh empfundenen Kleingruppenjazz der Frühzeit den gemäßigt-gebändigten semisymphonischen Stil à la Paul Whiteman, der größere Besetzungen erforderte. Somit kann man von einer Abkehr vom alten europäischen Salonstil in zwei Hinsichten sprechen.
Etté war damit den meisten seiner deutschen Konkurrenten stilistisch um etwa ein Jahr voraus. So verwendete Etté in dieser Zeit auch bereits bei Foxtrott-Arrangements im Special-Chorus den sog. Stop-Chorus, bei dem er die eigentlich vorgesehenen Instrumente der klassischen Salonbesetzung wie Flöte und Oboe meist schon durch typische Jazzinstrumente ersetzte. Trotzdem machte Etté auch hin und wieder Rückschritte und nahm in ebensolcher Salonbesetzung auf. Wir bringen zu Beginn der Sendung entsprechende Beispiele aus einer Aufnahmesitzung vom Spätsommer 1925. Möglich ist es hierbei durchaus, daß dem Talentsucher Etté seine amerikanischen Solisten von konkurrierenden Kapellmeistern wegengagiert worden waren - dies passierte ihm im Laufe der Zeit öfter, da die andern Orchesterchefs meist sehr viel besser und pünktlicher zahlten.
Anfang 1926 hatte Etté wieder einige US-Musiker in der Besetzung, die für die kommende Entwicklung des Jazz in Deutschland wichtig werden sollten. So hören Sie Howard MacFarlane an der Trompete, Billy Williams, den Sie schon aus der letzten Sendung kennen, am Altsax und last but not least am Banjo Mike Danzi. Dieser spielte von 1924 bis 1939 mit einer kurzen Unterbrechung in Berlin und ist auf über 16.000 Plattenseiten zu hören.
Im Verlaufe der Sendung kommen wir bis Mai 1926 und bleiben damit noch in der akustischen Aufnahmeära. Nachdem die Vox, wie in der letzten Sendung gesagt und durch eine der wenigen bereits damals auch in den Handel gebrachten Platten belegt, bereits 1924 im Laborversuch elektrisch aufgenommene Platten geschnitten hatte, blieb sie für die regulären Handelsplatten bis 1926 beim alten Verfahren - wie alle anderen großen deutschen Plattenfirmen auch.
Das hatte, wie an dieser Stelle schon öfter beschrieben, auch Auswirkungen auf Instrumentierung und Spielweise der Orchester. Näheres hierzu finden Sie in unserem Programmarchiv unter den Einträgen zu unserer in den letzten zwei Jahren gelaufenen Dajos-Bela-Reihe (die voraussichtlich auch demnächst fortgesetzt wird).
Weiteres Merkmal der in dieser Sendung behandelten Zeitspanne ist die feste Etablierung des Refraingesangs durch Einzelsänger. In der ersten Hälfte der 20er waren noch Instrumentalversionen vorherrschend gewesen. Wenn es Gesang gab, handelte es sich dabei meist um (aus aufnahmetechnischen Gründen oft schwerverständlichen) Duett- oder Terzettgesang. Nunmehr tritt ein klar und deutlich zu verstehender Sänger vor den Trichter. Doch noch geben in der Publikumsgunst der meist „tanzwütigen“ Plattenkäufer die Orchester den Ton an, nicht die Sänger.
Durchs Programm begleiten Sie Peter Michael und Thomas Sosna.

  • Sendetermin: „Tanzparkett“, Mittwoch, 23. September 2020, 21 Uhr
  • Wiederholung: Donnerstag, 24. September, 13 Uhr

 


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Das sind WIR

Da war doch noch was!?

Über uns

"Gesellschaft zur drahtlosen Belehrung und Erbauung"

 

Das Freie Radio Kassel (kurz FRK) ist ein nichtkommerzieller lokaler Hörfunksender, der im Kasseler Stadtgebiet und den angrenzenden Gemeinden zu empfangen ist.

 

Die Sendefrequenzen sind: UKW 105,8 MHz (Antenne) bzw. DAB+ über Kanal 6A (FRK) .

 

Das Sendestudio hat sich seit Gründung in der historischen, denkmalgeschützten Kulturfabrik Salzmann im Kasseler Stadtteil Bettenhausen befunden und musste Anfang 2013 in die Innenstadt umziehen (Opernstraße2 ).

Wir sind 105,8 MHz

Das Freie Radio Kassel ist weitgehend ehrenamtlich organisiert und bietet Interessierten die Möglichkeit, eigenverantwortlich Radiobeiträge zu produzieren und zu senden. Inhaltliche Schwerpunkte sind zum einen die lokale und regionale Berichterstattung, zum anderen ein Musikprogramm, das sich deutlich von dem kommerzieller oder öffentlich-rechtlicher Sender unterscheidet.

 

Das Programm wird von lokalen Vereinen, Initiativen und sonstigen Gruppen sowie von Einzelpersonen erstellt, die in der inhaltlichen und formalen Gestaltung ihrer Sendungen weitgehend autonom sind. Das Freie Radio Kassel verfügt im Gegensatz zu vielen anderen Bürgermedien über ein festes Programmschema mit periodisch wiederkehrenden Sendungen. Das FRK versteht sich als "Einschaltradio", d.h., Hörer schalten gezielt ein, um bestimmte Sendungen zu verfolgen. Zu den Aufgaben des Freien Radios gehört darüberhinaus die Vermittlung von Medienkompetenz. Dies geschieht durch vielfältige medienpädagogische Projekte, die oft in Kooperation mit Schulen, Hochschulen, Jugendzentren und anderen Bildungsträgern durchgeführt werden.

 

Die Finanzierung des Senders erfolgt größtenteils über Mittel der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und Neue Medien (LPR Hessen). Diese verwendet einen Teil des ihr zufließenden Anteils an den Rundfunkgebühren zur Förderung nichtkommerzieller Medienprojekte.