FRK-Programm vom 23.02.2018 bis 01.03.2018

Freitag, 23.2.18:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „Heimatlieder“, Sendung des Instituts für Sprachen..

18 Uhr „Themenwechsel“, u.a. Diskussion „Griechenland und die EU – Erfolgreiche Operation oder lebensgefährlicher Aderlaß?“, mit Michael Roth, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt; Prof. Dr. Skevos Papaioannou, Soziologe, Gastprofessor an der Universität Kassel; Prof. Dr. Alexander S. Kritikos, Forschungsdirektor am DIW in Berlin; Moderation: Prof. Dr. Hermann K. Heußner, Vorsitzender Europa-Union Kassel (Aufzeichnung einer Veranstaltung des Wissenschaftsforums der Sozialdemokratie aus dem Offenen Kanal Kassel vom 23.1.18).

20 Uhr „Borderline extra“, Musik für Grenzgänger, Thema heute: Éthiopiques.

22 Uhr „Aoxomoxoa“, Das Rock-Kaleidoskop.

1 Uhr „Nachtprogramm“, Grateful-Dead-Nacht, Cornell University, Ithaka, 1977.

 

Samstag, 24.2.18:

8 Uhr  Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr “Sounds Like Electronic Music”; Deephouse, Techhouse, Techno.

18 Uhr „Long Distance Call“, Das Blues-Magazin; Heute: Just like Jimmy Reed, Folge 1.

19 Uhr “Nightshift”.

20 Uhr “Lili“, Libertäre Informationen lokaler Initiativen.

21 Uhr „Die Lange Rille“.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Grand-Funk-Railroad-Nacht; u.a. mit den LPs „Survival“, „Closer To Home“, “Phoenix“.

 

Sonntag, 25.2.18:

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Kinderradio“, Heute: Radio ist mehr als Musik; mit Beiträgen, Hörspielen und Interviews der Klasse 3c der Regenbogenschule aus Lohfelden.

17 Uhr „Tanzparkett spezial“, Heute: Tonfilmschlager der Weimarer Republik, Folge 3.

18 Uhr „One, Two, Three, Four“; Rock’n‘Roll, Punk’n’Roll und Rockabilly von Chuck Berry bis zu den Ramones.

19 Uhr „Lonesome Traveler“, Heute mit Victoria Williams (Kalifornien), Blue Rodeo (Kanada), Bronson (Kassel):

20 Uhr “Devil’s Kitchen”, Hard Rock, Metal, Rock’n’Roll.

22 Uhr “Welcome To Hell”, Das Metalradio.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Replacements-Nacht; u.a. mit den LPs „Pleased To Meet Me“, „Tim“, „Let It Be“.

 

Montag, 26.2.18:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache..

18 Uhr „Excentric Radio“, Weirdos Of Sound.

19 Uhr “Monkeymusicmovement”, Eine Stunde Rapmusik.

20 Uhr „Fangschalltung“, Neue Musik und Improvisierte Musik.

22 Uhr “Ear Catcher”, Neue Platten und DVDs.

23 Uhr „Forum experimentell“.

1 Uhr „Nachtprogramm“, Poco-Nacht; u.a. mit den LPs “Pickin‘ Up The Pieces“, „A Good Feeling To Know“, “Crazy Eyes”.

 

Dienstag, 27.2.18:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Postfaktisch“, Sendung von Schülern des Engelsburg-Gymnasiums.

19 Uhr „Frei hoch zwei“, Magazin für GEMA-freie Musik.

20 Uhr „Liederleute“; Magazin für Musik und Politik.

21 Uhr „Dreamlands“.

22 Uhr „Only Vinyl“, Plattenspiele.

23 Uhr „Wortspiele“, Philosophische Reflexionen.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Harry-Nilsson-Nacht; u.a. mit den LPs „Pussy Cats“, „Harry Nilsson Sings Newman“, „A Little Touch Of Schmilsson In The Night“.

 

Mittwoch, 28.2.18:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms von Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Hörbuch aktuell“.

19 Uhr „Memories“, Heute: Kriminalhörspielreihe „Maigret und seine größten Fälle“.

20 Uhr „Jazzcafe“, Heute: Jazzkantine.

21 Uhr „Tanzparkett“, Heute: US-Swing der 30er Jahre, Folge 1/2018.

22 Uhr „FRK spezial“.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Eric Clapton live in den 60er und 70er Jahren.

 

Donnerstag, 1.3.18:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

20 Uhr „Irie Ites“, Reggae und Dub.

22 Uhr „Borderline“; Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“, Indie-Pop, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Monkees-Nacht; u.a. mit den LPs .“The Birds, The Bees And The Monkees“, „Headquarters“, “Good Times”.




Programminfos vom 24.02.2018 bis 01.03.2018

Griechenland und die EU – Erfolgreiche Operation oder lebensgefährlicher Aderlaß?

Glaubt man den jüngsten Meldungen aus Athen, kommt die griechische Wirtschaft
allmählich wieder in Gang. Doch bei den Menschen hat der Absturz tiefe Spuren
hinterlassen. Die (mögliche) Gesundung Griechenlands wäre zu erheblich niedrigeren Kosten – sowohl für die Griechen selbst als auch für Europa insgesamt – möglich gewesen, kritisieren Ökonomen die Politik der Europäischen Union in den zurückliegenden Jahren. Hintergrund dieser Kritik ist der ungelöste Disput in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zwischen Ausgaben-und Sparpolitik und den jeweiligen Auswirkungen. War und ist die gegenwärtig dominierende Austeritätspolitik alternativlos? Wo lauern die nächsten Krisen und was können Politik und Wirtschaft hierzulande unternehmen, um die Schwächen in anderen EU-Ländern zu überwinden?
Diese und weitere am Beispiel Griechenlands gestellte Fragen und aufzuzeigenden Probleme diskutierten drei ausgewiesenen Experten aus Politik und Wissenschaft Im Rahmen einer Veranstaltung des Wissenschaftsforums der Sozialdemokratie im  Offenen Kanal Kassel. Teilnehmer waren:
Michael Roth, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt
Prof. Dr. Skevos Papaioannou, Soziologe, Gastprofessor an der Universität Kassel
Prof. Dr. Alexander S. Kritikos, Forschungsdirektor am DIW in Berlin
Moderation: Prof. Dr. Hermann K. Heußner, Vorsitzender Europa-Union Kassel

  • Sendetermin: „Themenwechsel“, Freitag, 23. Februar 2018, 18 Uhr

 

Just like Jimmy Reed, Folge1

Heute starten wir einen weiteren Zweiteiler zu den Chicago-Blues-Altmeistern. Diesmal bringen wir eine kleine Würdigung des unvergessenen "Wailing Blues"-Mannes Jimmy Reed (* 1925 in Mississippi/+ 1975 in Kalifornien), der, ebenso wie  T-Bone Walker, ein wichtiger Innovator war. Jimmy Reed führte ursprünglich ein hartes Arbeiterleben, dann wurde er im 2. Weltkrieg eingesetzt. Krankheiten beeinträchtigten immer wieder seine Karriere. Berühmt wurde er schließlich als Vertreter des klassischen Blues – seine Markenzeichen waren die klagende heulende Stimme, die dreckig-treibenden Gitarrensounds, eine harte, jammernde Harmonika, minimalistisch-scheppernde Begleitung mit Baß und Schlagzeug. Seine Harmonikaspielweise war ausdrucksstark und aufwühlend, geradezu furios. Er produzierte etliche Ohrwürmer für Blues-Enthusiasten.
Blues-Klassikertitel hat er seit den 1950er Jahren innerhalb von knapp zwei Jahrzehnten nur so aus dem Ärmel geschüttelt. Er kam aus dem tiefen Süden der Staaten in die große Stadt, fand beim Vee-Jay-Label Förderer und brauchte sich weder vor Muddy Waters noch vor John Lee Hooker oder Sonny Boy Williamson zu verstecken. Im Gegentum: diese Blues Brothers waren solidarische Charaktere und haben sich streckenweise gegenseitig unterstützt, auch bei Schallplattenaufnahmen.
Was einigen von ihnen gemeinsam ist - sie fanden über den Umweg England zum internationalen Durchbruch. Ihre musikalischen Wurzeln sind nahezu dieselben. Und "gecovert" wurden sie folgend von Legionen von Blues- und Rockmusikern weltweit. Nur ein paar prominente Künstlernamen aus der "Neuzeit": die Rolling Stones, Eric Clapton, Eric Burdon & die Animals, die Pretty Things, die Groundhogs, Omar Kent Dykes & Jimmie Vaughan, bis hin zu Rock & Rollern wie Elvis, Jerry Lee Lewis, Sleepy LaBeef und Brian Setzers Stray Cats.
Sozialisiert mit Country Blues, Swing und Gospelmusik der Nachkriegszeit half Jimmy Reed mit seinen Erfolgsscheiben bereits damals Rassenschranken einzureißen - in England wurde er zum Star in der Clubszene. Seine Spielweise erprobte er seitdem mit neuen Gitarrensounds und Aufnahmetechniken. The rest is history.

  • Sendetermin: „Long Distance Call“, Samstag, 24. Februar 2018, 18 Uhr

 

Ein entspannter Griff in die Plattenkiste

Diesmal wird ein musikalischer Bogen von Südkalifornien über Toronto/Canada bis ins heimische nordhessische Kassel geschlagen. Die Musik im heutigen Angebot pendelt irgendwo zwischen entspanntem Singer/Songwriter-Pop, Modern Country und lässiger Deadhead-Nostalgie.
Victoria Williams aus Kalifornien ist eine faszinierende Stückeschreiberin mit toller Gesangsstimme und poetischen Erzählstückchen. Nach einer Handvoll spannender  Alben warf Multiple Sklerose sie fast aus der Bahn. Viele Musikerkollegen halfen der lebensbejahenden Künstlerin mit Charity- und Tribute-Aktionen. Heute hören wir einige Tracks aus ihrem schönen Album "Swing the Statue" (1990) - Mr. Trump könnte sich da durchaus mal ein paar positive Inspirationen abholen.
Aus "Trunno" (Toronto, Ontario) sind einige eigenwillige Country-Rock-Tracks mit dabei. Die Musiker von Blue Rodeo gelten seit Jahren als wichtige Alternative Country-Pioniere. Zugleich sind sie mittlerweile eine der erfolgreichsten Bands aus Kanada. Bereits auf ihrem "Casino"-Album von 1990 bewiesen sie ihren Ideenreichtum und boten clevere Arrangements mit ganz eigenem Touch.
Und aus Kassel kommen sozusagen vier "Deadheads in Disguise" - unter dem lapidar-vieldeutigen Namen "Bronson" spielen die Jungs eine interessante Mixtur aus Country-Rock und eingängigen 70er Klängen. Sänger Jens Maienschein, René Schneider (git), Markus Brunkau (bs), Christian Dellemann (dr) lieferten kürzlich eine gute Show beim CD-Release des Dark Vatter im alten Hotel Reiss. Dark Vatter und seine Combo hören wir übrigens demnächst auch wieder auf diesem Sendeplatz - die haben wohl was neues in der Röhre. Bronson begannen einst in der alten Salzmannfabrik in Bettenhausen. Oben befand sich die Kulturfabrik, unten im Kellergeschoss waren die Probenräume der Bands. Und schon damals gab es direkte Bronson-Verbindungen zum Freien Radio.

  • Sendetermin: „Lonesome Traveler“, Sonntag, 25. Februar 2018, 19 Uhr

Live-Stream.

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