Programm

Programm vom 23.10.2026 bis 29.10.2026

Freitag, 23.10.26:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.

17 Uhr „IFS-Radio“.

18 Uhr „Themenwechsel“; Heute. Redaktion auf Reisen – Berichte u.a. von der Frankfurter Buchmesse und aus dem Zoo Berlin; Buchvorstellungen 'Wie ein Volk den Verstand verliert' von Ruprecht Polenz; 'Faschismus ist keine Meinung' von Ilko Sascha Kowalcuk.

20 Uhr „Borderline extra“, Heute: Discus Music. 

22 Uhr „KuHLFM – Das Theaterradio“; mit Sarah Franke, Winnie Wilka, Laura Kohlmaier (Aufzeichnung aus dem Schauspielfoyer des Kasseler Staatstheaters im Anschluß an die Premiere der Inszenierung „Trutz“ nach Christoph Hein). 

1 Uhr: „Nachtprogramm“; Grateful-Dead-Nacht; Aufnahmen von 1977.

 

Samstag, 24.10.26:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr  Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr “SweepStation”.

18 Uhr „Country Classics”.

19 Uhr „Bigger Than HipHop“, Eine Stunde auf Sendung.

20 Uhr „Aoxomoxoa“; Das Rock-Kaleidoskop.

0 Uhr „Nachtprogramm”; Velvet-Underground-Nacht, Teil 1.

 

Sonntag, 25.10.26:

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Kinderradio“.

17 Uhr „Tanzparkett extra“; Musik und Kleinkunst der 20er, 30er und 40er Jahre.

20 Uhr “Devil’s Kitchen”; Hard Rock, Metal, Rock’n’Roll.

22 Uhr “Welcome To Hell”; Das Metalradio.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Velvet-Underground-Nacht, Teil 2.

 

Montag, 26.10.26:

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „SDG+lab radio“.

20 Uhr „Fangschalltung“; Neue Musik und Improvisierte Musik.

22 Uhr „Kellerfunken“, Heute: Ritualmusik/Post Industrial.

23 Uhr „Forum experimentell“.

1 Uhr „Nachtprogramm“; Velvet-Underground-Nacht, Teil 3.

 

Dienstag, 27.10.26:

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.

18 Uhr „Analoge Menschen in einer digitalen Welt“; Jazz, Punk, Soul, Stoner, Psychedelik.

19 Uhr „Frei hoch zwei“.

20 Uhr „Liederleute“; Magazin für Musik und Politik.

22 Uhr „Only Vinyl“; Plattenspiele.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Krautrock-Nacht.

 

Mittwoch, 28.10.26:

8 Uhr Wiederholung des Programms von Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

19 Uhr „Memories“, Hits aus Ost und West.

20 Uhr „Jazzcafe“.

21 Uhr „Tanzparkett“; Tanzmusik und Kleinkunst der 20er und 30er Jahre.

22 Uhr „Nachtspielzeit“; Leben, Liebe, Indiepop.
 
0 Uhr „Nachtprogramm“, Soft-Machine-Nacht.

 

Donnerstag, 29.10.26:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

19 Uhr „Schlagerparty mit Bodo“.

20 Uhr „The Essence“; Musik, Poesie, Literatur und Artverwandtes.

22 Uhr „Borderline“; Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“; Indie-Pop, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Franz-Josef-Degenhardt-Nacht.

Infobox

Veranstaltungen im Sendesaal des Freien Radio Kassel

„Wenn einer fortgeht…“

… dann manchmal nicht aus freien Stücken. Kommt die Sehnsucht ins Spiel. Gibt es (k)ein Wiedersehen. Wird gelacht. Vielleicht geweint. Erweitert sich der Horizont. Hat das Fernweh zugeschlagen. Ist das Heimweh kaum auszuhalten. Flattert eine Postkarte ins Haus. Ausgehend vom titelgebenden Gedicht Mascha Kalékos, schickt sich das Kasseler Quartett an, die vielen, oftmals widersprüchlichen, Facetten des Abschieds zu ergründen.
Manchmal beißend-ironisch, mal mit einem mittelschweren Augenzwinkern versehen und dann wieder melancholisch schön, nimmt dieser lyrische Chanson-Salon seine Zuhörer mit auf eine Reise, gespickt mit Anekdoten, Liedern und Gedichten von Menschen aus Kassel und der ganzen Welt.

Anna Göbel | Violine
Edgardo Otero Salvador | Bandoneon, Klavier
Till Spohr | Kontrabass
Dennis Wenzel | Gesang

Das Projekt wurde vom Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur und dem Kulturamt der Stadt Kassel gefördert.

  • Dienstag, 27. Oktober 2026, 19.30 Uhr 
  • Sendesaal des Freien Radios, Opernstraße 2
  • Spenden willkommen


FLIMMERNDE JUKEBOXEN - VORTRAG AM 28.10.2026 

Mills Panoram, made in USA. Aus diesen monströsen Holzkästen erklang in den 1940er Jahren Musik, aber nicht nur das. Die dazugehörigen schwarz-weiß Filmchen, sogenannte Soundies, flimmerten gleichzeitig über die 43x46 cm große Mattscheibe. Was könnte heute, gut 80 Jahre später, den Rückblick lohnend machen? Vor allem schwarze Künstlerinnen und Künstler wie Duke Ellington, Nat King Cole, Fats Waller, Louis Jordan oder die International Sweethearts of Rhythm hatten hier während des Zweiten Weltkrieges ihre musikalische Nische. Jazz-, Swingmusik und early Rock’n‘Roll gab es auf Bahnhöfen, in Bars und Kneipen für ein paar Cent zu hören und auch zu sehen. Wilde Tanzszenen waren dabei das i-Tüpfelchen. Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war es mit der Soundie-Herrlichkeit vorbei. Das aufkommende Fernsehen und eine veränderte Musikindustrie waren die Hauptursachen. Die Faszination vieler Low-Budget Soundies entsteht beim Anschauen der bewegten Bilder voller Spontaneität, Lebens- und Tanzlust, auch wenn rassistische und patriarchale Klischees bei den durchgängig weißen Produzenten nicht verschwiegen werden sollen.
Szenenwechsel. Anfang der 1960er Jahre feierten die tönenden Kolosse eine unerwartete Wiederauferstehung. In Frankreich kam die erste Scopitone-Filmmusikmaschine auf den Markt. Die Technik hatte sich weiterentwickelt. Ton- und Bildschirm wurden verbessert. Bunte Bilder, noch bevor es Farbfernsehen gab. Französische Chanson- und Schlagerstars bestimmten zunächst das Geschehen, von Francoise Hardy, Jacques Brel bis zu Brigitte Bardot. Im Mutterland der Scopitone gelten die Filme heute noch als schützenswertes Kulturgut. Neben toller Musik und wilden Kamerafahrten gab es allerdings auch viel Sexismus zum Fremdschämen zu sehen.  Auch in der damaligen Bundesrepublik sorgten die drei Minuten Filmchen für Furore. Schlager- und Filmgrößen wie Heinz Erhardt oder die Kessler-Zwillinge standen vor der Kamera – etwas für Perlentaucher.
Anfang 1964 eroberten die Scopitone-Maschinen die USA, was zu weiteren filmischen Highlights mit Interpreten wie Neil Sedaka, Vince Taylor und Nancy Sinatra führte. Technisch gesehen, waren die lauten Launemacher dem Dauerdudeln nicht gewachsen und kaum jemand konnte sie reparieren. Heute ist zwischen Flensburg und Passau keine funktionierende und öffentlich zugängliche Scopitone-Filmmusikbox mehr im Einsatz. Da lohnt der Weg in die Schweiz zur Berner Kinemathek. Ein Reisebericht rundet die musikalische Entdeckungsreise ab.

  • Mittwoch, 28. Oktober 2026, 19.30 Uhr
  • Ort: Sendesaal des Freien Radios, Opernstraße 2, 34117 Kassel.
  • Eintritt: 6,- Euro. 
  • Veranstalter: Freies Radio in Kooperation mit der vhs Kassel.
  • Moderation: Ralf Wenzel
  • Aktuelle Informationen: https://ralfs-radio-blog.blogspot.com

 

 

Programminfos vom 23.10.2026 bis 26.10.2026

Herbstzeit, Buchmessenzeit – Folge 2

Auch in diesem Jahr hat sich die „Themenwechsel“-Redaktion wieder auf Dienstreise begeben, um von der Frankfurter Buchmesse berichten zu können. 2026 stand die 78. Ausgabe der größten Bücherschau der Welt auf dem Programm, und wieder gab’s einiges zu entdecken und zu erfahren. In den nächsten Wochen werden wir mehrere Aufzeichnungen von der Messe senden. Heute geht’s u.a. um die Neuerscheinungen 'Wie ein Volk den Verstand verliert' von Ruprecht Polenz und  'Faschismus ist keine Meinung' von Ilko Sascha Kowalcuk.
Die Dienstreise wurde in diesem Jahr auch noch auf die Hauptstadt Berlin ausgedehnt, wo ein Besuch des Zoos und des neu renovierten Aquariums/Terrariums anstand. Neben giftigem Gewürm aller Art haben es uns besonders die Großen Pandas und die Bartgeier angetan – wir schildern unsere Eindrücke. 
Außerdem in der Sendung: Besprechung der Inszenierung „Deutscher Herbst“ am Deutschen Theater Berlin.

  • Sendetermin: „Themenwechsel“, Freitag, 23. Oktober 2026, 18 Uhr

 

KuHL FM – Das Theaterradio

Wir holen den Sender auf die Bühne und lassen das Theater in die Welt funken. Improvisierte Formate treffen auf fiktive Sendungen, reale Gäste auf performative Situationen. Niederschwellig und aktuell werden Stimmen hörbar gemacht, Hintergründe geteilt und Material gezeigt. In wechselnder Besetzung mit dem gesamten Ensemble und dem Team des Schauspiels. Die Ausstrahlungsweege, die Sie erwähnt haben, sind korrekt. Die UKW
Das Freie Radio wird hinkünftig regelmäßig die Produktionen von „KuHL FM – Das Theaterradio“ ausstrahlen. In Kooperation mit dem Staatstheater entsteht ein Projekt, das die beiden Kunstformen Radio und Theater zusammenführt. Die erste Folge wurde im Anschluß an die Premiere des Stücks “Trutz“ (nach dem Roman von Christoph Hein) am 3. Oktober im Schauspielfoyer mitgeschnitten. Es geht in der Sendung vor allem um aktuelle politische Entwicklungen, die auch die Kunst- und Kulturszene vor neue Herausforderungen stellen.

  • Sendetermin: „KuHL FM – Das Theaterradio“; Freitag, 23. Oktober 2026, 22 Uhr

 

Ritualmusik / Post Industrial 

Am 12.9.26 spielte die Ritual Band Ak'chamel in der Bar des Sandershaus. Gekleidet wie Schamanen zelebrierten die Musiker ihre wilde Show. Innerhalb kurzer Zeit verfiel das Publikum in einen tranceartigen Zustand. 
Die aktuelle Folge beleuchtet mit meditativen und düsteren Klängen ein inzwischen fast vergessenes Musikgenre aus dem Untergrund.

  • Sendetermin: „Kellerfunken“; Montag, 26. Oktober 2026, 22 Uhr

Goodbye 105,8

Traurig, aber unumgänglich: Unsere gute alte UKW-Frequenz 105,8 MHz, über die wir seit über 28 Jahren senden, wird vermutlich Anfang Juli abgeschaltet.

Aus Kostenrücksichten sehen sich die Politik und die Aufsichtsgremien nicht mehr in der Lage, den Freien Radios in Hessen zwei Übertragungswege, nämlich UKW und DAB (Digitalradio) zu finanzieren. Da man die Zukunft der Rundfunkübertragung im Digitalen sieht, hat man sich entschlossen, die UKW-Frequenzen einzuschläfern - zumal UKW ohnehin als Auslaufmodell angesehen wird. Ob sich DAB tatsächlich langfristig durchsetzt, bleibt abzuwarten. Für uns heißt es jedenfalls: Das Freie Radio Kassel ist hinkünftig nur noch über DAB+ (Kanal 6A - "FRK") oder über Live-Stream zu empfangen.

 


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Das sind WIR

Da war doch noch was!?

Über uns

"Gesellschaft zur drahtlosen Belehrung und Erbauung"

 

Das Freie Radio Kassel (kurz FRK) ist ein nichtkommerzieller lokaler Hörfunksender, der im Kasseler Stadtgebiet und den angrenzenden Gemeinden zu empfangen ist.

 

Die Sendeplatz per DAB+ über Kanal 6A "FRK" .

 

Das Sendestudio hat sich seit Gründung in der historischen, denkmalgeschützten Kulturfabrik Salzmann im Kasseler Stadtteil Bettenhausen befunden und musste Anfang 2013 in die Innenstadt umziehen (Opernstraße2 ).

Wir waren 105,8 MHz und sind jetzt "DAB+ Kanal 6A FRK"

Das Freie Radio Kassel ist weitgehend ehrenamtlich organisiert und bietet Interessierten die Möglichkeit, eigenverantwortlich Radiobeiträge zu produzieren und zu senden. Inhaltliche Schwerpunkte sind zum einen die lokale und regionale Berichterstattung, zum anderen ein Musikprogramm, das sich deutlich von dem kommerzieller oder öffentlich-rechtlicher Sender unterscheidet.

 

Das Programm wird von lokalen Vereinen, Initiativen und sonstigen Gruppen sowie von Einzelpersonen erstellt, die in der inhaltlichen und formalen Gestaltung ihrer Sendungen weitgehend autonom sind. Das Freie Radio Kassel verfügt im Gegensatz zu vielen anderen Bürgermedien über ein festes Programmschema mit periodisch wiederkehrenden Sendungen. Das FRK versteht sich als "Einschaltradio", d.h., Hörer schalten gezielt ein, um bestimmte Sendungen zu verfolgen. Zu den Aufgaben des Freien Radios gehört darüberhinaus die Vermittlung von Medienkompetenz. Dies geschieht durch vielfältige medienpädagogische Projekte, die oft in Kooperation mit Schulen, Hochschulen, Jugendzentren und anderen Bildungsträgern durchgeführt werden.

 

Die Finanzierung des Senders erfolgt größtenteils über Mittel der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und Neue Medien (LPR Hessen). Diese verwendet einen Teil des ihr zufließenden Anteils an den Rundfunkgebühren zur Förderung nichtkommerzieller Medienprojekte.