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Auf Sendung seit ...
6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.
8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.
16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.
17 Uhr „IFS-Radio“.
18 Uhr „Themenwechsel“; Heute u.a.: Übergabe des Nachlasses von Karl Oskar Blase ans documenta-Archiv; Vorstellung des digitalen Gendenkbuchs für jüdisches Leben in Kassel; außerdem: Bericht von der Leipziger Buchmesse, u.a. Buchvorstellung „Griff nach Gold – Die andere Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft“.
20 Uhr „Borderline extra“, Musik für Grenzgänger; Heute: Rough Trade, Teil 3.
21 Uhr „Fast vorwärts.
22 Uhr „Kabarett live“, Heute: Max Uthoff.
1 Uhr „Nachtprogramm“, Grateful-Dead-Nacht; Coverversionen im Live-Repertoire der Dead.
6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.
8 Uhr Wiederholung vom Vortag.
16 Uhr „Sweepstation“.
18 Uhr „Country Classics“.
19 Uhr „Bigger Than HipHop“.
21 Uhr „Sweepstation extra“.
anschl. „Nachtprogramm“; Byrds-Nacht, Teil 1 – 1964-1968
8 Uhr Wiederholung vom Vortag.
16 Uhr „Kinderradio“.
17 Uhr „Tanzparkett extra“.
18 Uhr „Freisprechanlage“; Studiogast: Daniele Dell'Agli.
19 Uhr „Lonesome Traveler“.
20 Uhr “Devil’s Kitchen”, Hard Rock, Metal, Rock’n’Roll.
22 Uhr “Welcome To Hell”, Das Metalradio.
0 Uhr „Nachtprogramm“; Aufzeichnungen vom Kasseler Range-Festival 2025.
6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.
8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.
16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.
18 Uhr „Tom‘s Rock And Pop Specials", Songs und Songgeschichten.
20 Uhr „Fangschalltung“, Neue Musik und Improvisierte Musik.
23 Uhr „Einheizradio”, Musik und Satirisches.
1 Uhr „Nachtprogramm“; Zum Tod von Ozzy Osbourne; Black-Sabbath-Nacht; u.a. mit den LPs „Master Of Reality“, „Paranoid“, „Sabotage“.
6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.
8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.
16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.
18 Uhr „Analoge Menschen in einer digitalen Welt“; Jazz, Punk, Soul, Stoner, Psychedelik“.
20 Uhr „Liederleute“.
22 Uhr „Only Vinyl“, Plattenspiele.
0 Uhr „Nachtprogramm“, Zum Tod von Sly Stone; Lange Sly And The Family Stone-Nacht; u.a. mit den LPs „Stand“, „There’s A Riot Going On“, ”Life”.
6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.
8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.
16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.
19 Uhr „Handmade Classics”.
20 Uhr „Handmade“.
21 Uhr „Magic Moments“.
22 Uhr „Traforadio“.
0 Uhr „Handmade 25“, Die Lange Nacht zum Jubiläum.
6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.
8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.
16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.
17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).
18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.
19 Uhr „Elvis-Special mit Bodo“.
20 Uhr „Musica Latina“ (in spanischer und deutscher Sprache).
21 Uhr „Stadtlabor“; Thema: Der Tag der Architektur 2026 - Architektur, Baukultur und Stadtentwicklung; Studiogast: Gerhard Greiner, Präsident der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen.
22 Uhr „Borderline“, Musik für Grenzgänger.
23 Uhr „Anorak City“, Britpop und Artverwandtes.
0 Uhr „Nachtprogramm“; The-Jam–Nacht; u.a. mit den LPs „In The City“; „The Gift“, „All Mod Cons“.
Nach aufwendiger Recherche- und Forschungsarbeit ist es geschafft: Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Kassel zur Erinnerung an die jüdische Bevölkerung Kassels in den Jahren 1933 bis 1945 liegt vor.
Bei einer Informationsveranstaltung wurde es jetzt zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren der Erinnerungs- und Gedenkarbeit vorgestellt. Das Werk ist nunmehr Teil des historischen Gedächtnisses der Stadt, ein wichtiger Bestandteil der Erinnerungskultur und eine Grundlage für Bildungs- und Forschungsarbeit.
„Das Digitale Gedenkbuch macht die Schicksale jüdischer Menschen aus Kassel sichtbar und zugänglich. Hinter jedem Namen steht ein Mensch, steht ein Leben, steht eine Geschichte“, erklärte Oberbürgermeister Sven Schoeller anlässlich der Veröffentlichung. „Dieses Wissen schafft Nähe und Verantwortung. Es ist ein wichtiger Beitrag für eine lebendige Erinnerungskultur und ein klares Bekenntnis zu Demokratie, Respekt und Menschlichkeit – gerade in herausfordernden Zeiten.“
Das neue Online-Angebot des Kasseler Stadtarchivs ist ab sofort unter dem Link gedenkbuch.kassel.de für alle Interessierten frei zugänglich. Im Zentrum steht eine wissenschaftlich fundierte Datenbank mit 3.342 Einträgen, die Namen und Schicksale von Jüdinnen und Juden dokumentiert, die zwischen 1933 und 1945 mindestens ein Jahr in Kassel lebten.
Das Digitale Gedenkbuch basiert auf dem 1986 erschienenen Werk „Namen und Schicksale der Juden Kassels 1933–1945“, wurde umfassend überprüft und deutlich erweitert. Neue Forschungsergebnisse und verbesserte Quellenzugänge ermöglichten es, Daten zu korrigieren, zu ergänzen und Lücken zu schließen. So konnten unter anderem mindestens 127 weitere jüdische Todesopfer der nationalsozialistischen Verfolgung für Kassel identifiziert werden.
Für Interessierte bietet das neue Angebot einen konkreten Mehrwert: Durch eine erweiterte Suchfunktion kann gezielt nach Namen, Geschlecht, Orten, Berufen oder auch nach Kasseler Straßennamen recherchiert werden. So entstehen persönliche und lokale Bezüge zur Geschichte – sei es im schulischen Kontext, in der Forschung oder bei der eigenen Spurensuche.
Das Gedenkbuch dokumentiert sowohl die Opfer der Shoah als auch Überlebende. Nicht wenige der erfassten Menschen wurden im Zuge der nationalsozialistischen Verfolgung aus Kassel vertrieben oder konnten ins Ausland fliehen. Zahlreiche wurden deportiert - nur wenige dieser Menschen überlebten die Shoah. Jeder Eintrag steht für ein individuelles Schicksal und zugleich für eine vielfältige jüdische Gemeinschaft, die durch die Nationalsozialisten systematisch zerstört wurde.
Außerdem in der Sendung: Bericht von der Übergabe des Nachlasses des Kasseler Kunstprofessors und Designers Karl Oskar Blase ans documenta-Archiv.
Nach seinem Auftritt beim „Sommer im Park“-Festival 2015 in Vellmar schrieb die Zeitung, Max Uthoff sei derzeit der beste Kabarettist Deutschlands. Nun, das ist sicherlich Geschmackssache, und man könnte gewiß noch drei oder vier andere Künstler nennen, die diesen Ehrentitel verdient hätten. Tatsache bleibt aber, daß Max Uthoff seit einiger Zeit zur absoluten Spitzengruppe und zu den herausragenden Vertretern des politischen Kabaretts zählt. Spätestens seit er als Chef der „Anstalt“ im ZDF bundesweite Berühmtheit erlangte, muß man ihn zu den führenden Protagonisten und zu den Hoffnungsträgern der jüngeren Kabarett-Generation rechnen. Und er ist der lebende Beweis dafür, daß das politische Kabarett nach dem Abgang diverser alter Helden wie Hildebrandt und Pachl (unfreiwillig) oder Schramm und Pispers (freiwillig) keineswegs am Ende ist. Ganz im Gegenteil: Mit seinem Liveprogramm führt Max Uthoff das Kabarett in ganz neue Gefilde, ohne sich komplett von den Traditionen zu lösen. Selten hat man in letzter Zeit auf einer Bühne derart deutliche Worte und solch klare Statements gehört. Uthoff klärt auf und agitiert, er unterhält und polemisiert, er informiert und amüsiert – er tut also genau das, was man von gutem Kabarett erwartet. Daß es dabei nicht immer lustig zu geht und daß dem Zuhörer gelegentlich das Lachen im Halse stecken bleibt, liegt allerdings nicht an Max Uthoff, sondern vielmehr an den politischen und gesellschaftlichen Zuständen, die er beschreibt.
- Carmen Thomas (*1946), dt. Journalistin, Hörfunk- Moderatorin WDR [Artikel aus der Zeit]
- Abmoderation der ersten Rundfunksendung in Deutschland vom 29. Oktober 1923 aus der Sendestelle Berlin Voxhaus
- Aus Italien
- Jürgen Schaepe (*1940), Medienpädagoge
- William Somerset Maugham (*25.01.1874 - †16.12.1965)
- Robert Lembke (*17.09.1913 - †14.01.1989)
- Vladimir Horowitz (*01.10.1903 - †05.11.1989)
- Albert Einstein (*14.03.1879 - †05.04.1955)

Das Freie Radio Kassel (kurz FRK) ist ein nichtkommerzieller lokaler Hörfunksender, der im Kasseler Stadtgebiet und den angrenzenden Gemeinden zu empfangen ist.
Die Sendefrequenzen sind: UKW 105,8 MHz (Antenne) bzw. DAB+ über Kanal 6A (FRK) .
Das Sendestudio hat sich seit Gründung in der historischen, denkmalgeschützten Kulturfabrik Salzmann im Kasseler Stadtteil Bettenhausen befunden und musste Anfang 2013 in die Innenstadt umziehen (Opernstraße2 ).
Das Freie Radio Kassel ist weitgehend ehrenamtlich organisiert und bietet Interessierten die Möglichkeit, eigenverantwortlich Radiobeiträge zu produzieren und zu senden. Inhaltliche Schwerpunkte sind zum einen die lokale und regionale Berichterstattung, zum anderen ein Musikprogramm, das sich deutlich von dem kommerzieller oder öffentlich-rechtlicher Sender unterscheidet.
Das Programm wird von lokalen Vereinen, Initiativen und sonstigen Gruppen sowie von Einzelpersonen erstellt, die in der inhaltlichen und formalen Gestaltung ihrer Sendungen weitgehend autonom sind. Das Freie Radio Kassel verfügt im Gegensatz zu vielen anderen Bürgermedien über ein festes Programmschema mit periodisch wiederkehrenden Sendungen. Das FRK versteht sich als "Einschaltradio", d.h., Hörer schalten gezielt ein, um bestimmte Sendungen zu verfolgen. Zu den Aufgaben des Freien Radios gehört darüberhinaus die Vermittlung von Medienkompetenz. Dies geschieht durch vielfältige medienpädagogische Projekte, die oft in Kooperation mit Schulen, Hochschulen, Jugendzentren und anderen Bildungsträgern durchgeführt werden.
Die Finanzierung des Senders erfolgt größtenteils über Mittel der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und Neue Medien (LPR Hessen). Diese verwendet einen Teil des ihr zufließenden Anteils an den Rundfunkgebühren zur Förderung nichtkommerzieller Medienprojekte.