Programm

Programm vom 14.08.2026 bis 20.08.2026

Freitag, 14.8.26:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.

17 Uhr „IFS-Radio“.

18 Uhr „Themenwechsel“; Heute u.a. Vorschau auf die Kasseler Museumsnacht; Rückblick auf das Berliner Theatertreffen 2026, u.a. Inszenierung „Der Hauptmann von Köpenick“.

20 Uhr „Borderline extra“, Heute: 50 Jahre Punk; The Clash – „London Calling”; Wire – ‘154’. 

22 Uhr „Kabarett live”; Zum Tod von Konrad Beikircher – Auszüge aus der legendären „Rheinischen Trilogie“.

1 Uhr: „Nachtprogramm“; Grateful-Dead-Nacht; Der „Movie Soundtrack“ von 1974.

 

Samstag, 15.8.26:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr  Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr “SweepStation”.

18 Uhr „Country Classics”.

19 Uhr „Bigger Than HipHop“, Eine Stunde auf Sendung.

20 Uhr “SweepStation extra“.

0 Uhr „Nachtprogramm”; Miles Davis zum 100. Geburtstag – Die frühen Jahre 1945-1963.

 

Sonntag, 16.8.26:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Kinderradio“.

17 Uhr „Tanzparkett extra“; Musik und Kleinkunst der 20er, 30er und 40er Jahre.

20 Uhr “Devil’s Kitchen”; Hard Rock, Metal, Rock’n’Roll.

22 Uhr “Welcome To Hell”; Das Metalradio.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Miles Davis zum 100. Geburtstag – Die klassischen Alben; u.a. „Kind Of Blue“, „Bitches Brew“, „Sketches Of Spain“.

 

Montag, 17.8.26:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „SDG+lab radio“.

20 Uhr „Fangschalltung“; Neue Musik und Improvisierte Musik.

22 Uhr „Evil Twin“, Teuflisch gute Coverversionen bekannter Rock- und Popsongs.

23 Uhr „Forum experimentell“.

1 Uhr „Nachtprogramm“; Barclay-James-Harvest-Nacht; u.a. mit den LPs „Baby James Harvest“, „Everyone Is Everybody Else“, “Once Again”.

 

Dienstag, 18.8.26:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.

18 Uhr „500 Show“; Ein dadaistisches Ensemble dreier illustrer Figuren im Kampf gegen den Kitsch.

19 Uhr „Frei hoch zwei“.

20 Uhr „Liederleute“; Magazin für Musik und Politik.

22 Uhr „Only Vinyl“; Plattenspiele.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Miles Davis zum 100. Geburtstag – Das zweite große Quintett 1964-1968; u.a. mit den LPs „Miles In The Sky“, „ESP“, „Sorcerer“.

 

Mittwoch, 19.8.26:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms von Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

19 Uhr „Memories“, Hits aus Ost und West.

20 Uhr „Jazzcafe“.

21 Uhr „Tanzparkett“; Tanzmusik und Kleinkunst der 20er und 30er Jahre.

22 Uhr „Traforadio“.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Miles Davis zum 100. Geburtstag – Miles live; Konzertmitschnitte aus den 50er, 60er und 70er Jahren.

 

Donnerstag, 20.8.26:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

19 Uhr „Houseparty mit Bodo“.

20 Uhr „The Essence“; Musik, Poesie, Literatur und Artverwandtes.

22 Uhr „Borderline“; Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“; Indie-Pop, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Miles Davis zum 100. Geburtstag – Die Jazz-Rock-Ära 1970-1975.

Infobox

Das Freie Radio trauert um

Falk Urlen,

der am 13. Juni 2026 im Alter von 86 Jahren verstorben ist.

Falk war dem Freien Radio von Anfang an eng verbunden. Insbesondere in der Frühphase des FRK hat er sich stark für den Aufbau eines lokalen Rundfunksenders engagiert. Während seiner Zeit als Ortsvorsteher in Forstfeld brachte er als Gründer, Redakteur und Moderator mit dem „Forstfeldradio“ den ersten Kasseler Stadtteilsender ins Programm des Freien Radios. Zudem leitete und moderierte der bekennende Johnny-Cash-Fan die sehr beliebte sonntägliche Musiksendung „60 plus/minus“, mit der er zahlreiche Schlager- und Country-Fans begeisterte. Falk Urlen hat sich zudem im Zusammenhang mit dem Kasseler Stadtjubiläum 2013 engagiert – viele seiner Veranstaltungen wurden damals auch im Freien Radio gesendet.

Wir sind tief betrübt über seinen Tod und werden Falk als einen der Pioniere des Freien Radios in guter Erinnerung behalten.

 

Goodbye 105,8

Traurig, aber unumgänglich: Unsere gute alte UKW-Frequenz 105,8 MHz, über die wir seit über 28 Jahren senden, wird vermutlich Anfang Juli abgeschaltet.

Aus Kostenrücksichten sehen sich die Politik und die Aufsichtsgremien nicht mehr in der Lage, den Freien Radios in Hessen zwei Übertragungswege, nämlich UKW und DAB (Digitalradio) zu finanzieren. Da man die Zukunft der Rundfunkübertragung im Digitalen sieht, hat man sich entschlossen, die UKW-Frequenzen einzuschläfern - zumal UKW ohnehin als Auslaufmodell angesehen wird. Ob sich DAB tatsächlich langfristig durchsetzt, bleibt abzuwarten. Für uns heißt es jedenfalls: Das Freie Radio Kassel ist hinkünftig nur noch über DAB+ (Kanal 6A - "FRK") oder über Live-Stream zu empfangen.

 

Programminfos für den 14.08.2026

Vorschau auf die Kasseler Museumsnacht 2026

Unter dem Motto „verbinden“ stellt die Museumsnacht 2026 das Miteinander in den Mittelpunkt. Sie schafft Begegnungen innerhalb der Stadtgesellschaft und schlägt zugleich Brücken über Ländergrenzen hinweg. 
Das Programm findet in Museen und Ausstellungsorten, aber auch auf öffentlichen Plätzen statt. Zentraler Schauplatz ist in diesem Jahr der Kulturbahnhof, auf dessen Vorplatz das Bühnenprogramm stattfindet. Als internationaler Programmpunkt tritt dort die Musikformation „Kunnan Pojat“ aus der finnischen Partnerstadt Rovaniemi auf – eine musikalische Verbindung zwischen Nordhessen und der finnischen Region Lappland. Auch die bildende Kunst schlägt eine Brücke über Landesgrenzen hinweg: In der Galerie Feiertag stellt Raphaël-Bachir Osman, Maler aus der französischen Partnerstadt Mulhouse, aus.
Zu den Höhepunkten der diesjährigen Museumsnacht gehört die farbenfrohe und spektakuläre Lasershow Flowers (2026) des britischen Künstlers Matt Copson, die in der Dunkelheit die Fassade des Fridericianums illuminiert und damit das Museum mit dem öffentlichen Raum verbindet.
Auch die Städtischen Kulturhäuser Dock 4 und Palais Bellevue setzen auf Verbindung – zwischen Publikum und Institution, zwischen Gegenwart und Zukunft. Im Rahmen des Projekts „ÜBERMORGEN – Neue Modelle für Kulturinstitutionen“ präsentieren drei Künstler-Duos zur Museumsnacht ihre ZEITREISEN: künstlerische Experimente zu den Themen Offenheit, Vermittlung und Digitalität. Sie laden Besuchende ein, mögliche Zukünfte der Kulturhäuser selbst zu erfahren und mitzugestalten.
Neben den bereits etablierten Orten sind auch in diesem Jahr neue Orte bei der Museumsnacht dabei. Das Atelier Kohlengrube zeigt eine Fotoausstellung über Plattensammlerinnen und Plattensammler. Die Arnold-Bode-Schule beleuchtet ihren Schulhof und rückt das „Fries der Erinnerung“ ins Licht – ein Gedenkprojekt, das an die Deportation Kasseler Jüdinnen und Juden erinnert. Im cdw Kulturareal stellt der „Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Kassel-Nordhessen“ aus. Der seit 1948 bestehende Verband zeigt dort Arbeiten neuer Mitglieder und gibt damit einen Einblick in die aktuelle regionale Kunstszene.
Das Kurbad Jungborn an der Fulda, das einzige noch erhaltene Kasseler Flußbad, ist nach umfangreicher Renovierung und Neugestaltung erstmals wieder Teil der Museumsnacht. Im dortigen Bademuseum läßt sich die Geschichte der Kasseler Badekultur erleben.
In dieser Woche wurde das Programm der Museumsnacht bei einer Pressekonferenz vorgestellt – wir senden Auszüge.
Außerdem in der Sendung: Rückblick auf das Berliner Theatertreffen 2026, vor allem auf die Inszenierung „Der Hauptmann von Köpenick“. Wir senden einen Mitschnitt der Diskussion die im Anschluß an die Aufführung stattfand.

  • Sendetermin: „Themenwechsel“, Freitag, 14. August 2026, 18 Uhr

 

Zum Tod von Konrad Beikircher

Über Jahrzehnte galt Konrad Beikircher als DER Chronist des Rheinlandes: In zahllosen Kabarettprogrammen, Radiosendungen, Artikeln und Büchern hat er sich auf höchst unterhaltsame Weise mit der Mentalität und der Sprache des gemeinen Rheinländers beschäftigt und ist dabei immer wieder auf interessante Erkenntnisse gestoßen. Konrad Beikircher stammte ursprünglich aus Südtirol, aber er lebte bereits seit den 60er Jahren im Rheinland und hatte sich inzwischen längst zum „Ehren-Rheinländer“ entwickelt. Im letzten Jahr feierte er seinen 80. Geburtstag – nun ist Konrad Beikircher in seiner rheinischen Wahlheimat gestorben. Wir erinnern an den „Erfinder des Rheinlands“ mit Auszügen aus seiner berühmten „Rheinischen Trilogie“, die ursprünglich – wie der Titel vermuten läßt – als Dreiteiler geplant war; die sich aber letzten Endes über etliche Jahre und über (mindestens) neun komplette Kabarettprogramme erstreckte. Kein Wunder: Zum Thema „Rheinland“ gibt’s bekanntlich einiges zu erzählen. 

  • Sendetermin: „Kabarett live“, Freitag, 14. August 2026, 22 Uhr

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Das sind WIR

Da war doch noch was!?

Über uns

"Gesellschaft zur drahtlosen Belehrung und Erbauung"

 

Das Freie Radio Kassel (kurz FRK) ist ein nichtkommerzieller lokaler Hörfunksender, der im Kasseler Stadtgebiet und den angrenzenden Gemeinden zu empfangen ist.

 

Die Sendeplatz per DAB+ über Kanal 6A "FRK" .

 

Das Sendestudio hat sich seit Gründung in der historischen, denkmalgeschützten Kulturfabrik Salzmann im Kasseler Stadtteil Bettenhausen befunden und musste Anfang 2013 in die Innenstadt umziehen (Opernstraße2 ).

Wir waren 105,8 MHz und sind jetzt "DAB+ Kanal 6A FRK"

Das Freie Radio Kassel ist weitgehend ehrenamtlich organisiert und bietet Interessierten die Möglichkeit, eigenverantwortlich Radiobeiträge zu produzieren und zu senden. Inhaltliche Schwerpunkte sind zum einen die lokale und regionale Berichterstattung, zum anderen ein Musikprogramm, das sich deutlich von dem kommerzieller oder öffentlich-rechtlicher Sender unterscheidet.

 

Das Programm wird von lokalen Vereinen, Initiativen und sonstigen Gruppen sowie von Einzelpersonen erstellt, die in der inhaltlichen und formalen Gestaltung ihrer Sendungen weitgehend autonom sind. Das Freie Radio Kassel verfügt im Gegensatz zu vielen anderen Bürgermedien über ein festes Programmschema mit periodisch wiederkehrenden Sendungen. Das FRK versteht sich als "Einschaltradio", d.h., Hörer schalten gezielt ein, um bestimmte Sendungen zu verfolgen. Zu den Aufgaben des Freien Radios gehört darüberhinaus die Vermittlung von Medienkompetenz. Dies geschieht durch vielfältige medienpädagogische Projekte, die oft in Kooperation mit Schulen, Hochschulen, Jugendzentren und anderen Bildungsträgern durchgeführt werden.

 

Die Finanzierung des Senders erfolgt größtenteils über Mittel der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und Neue Medien (LPR Hessen). Diese verwendet einen Teil des ihr zufließenden Anteils an den Rundfunkgebühren zur Förderung nichtkommerzieller Medienprojekte.