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Auf Sendung seit ...
6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.
8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.
16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.
17 Uhr „IFS-Radio“.
18 Uhr „Themenwechsel“; Heute: Gedenken an Halit Yozgat – Mitschnitt der Veranstaltung zum 20. Todestag (Aufzeichnung aus dem Scheidemannhaus).
20 Uhr „Borderline extra“, Heute: Rough Trade.
22 Uhr „Kabarett live”.
1 Uhr: „Nachtprogramm“; Grateful-Dead-Nacht; Coverversionen im Live-Repertoire der Dead.
6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.
8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.
16 Uhr “SweepStation”.
18 Uhr „Country Classics”.
19 Uhr „Bigger Than HipHop“, Eine Stunde auf Sendung.
20 Uhr „UFO“, Unbekanntes fürs Ohr.
21 Uhr „Anorak City spezial“; Heute: Anorak City schaut Fernsehen.
1 Uhr „Nachtprogramm”; Byrds-Nacht, Teil 1 – 1964-1968.
8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.
16 Uhr „Kinderradio“.
17 Uhr „Tanzparkett extra“; Musik und Kleinkunst derr 20er, 30er und 40er Jahre.
20 Uhr “Devil’s Kitchen”; Hard Rock, Metal, Rock’n’Roll.
22 Uhr “Welcome To Hell”; Das Metalradio.
0 Uhr „Nachtprogramm“; Byrds-Nacht, Teil 2 – 1968-1973.
6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.
8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.
16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.
17 Uhr „SDG+lab radio“.
20 Uhr „Fangschalltung“; Neue Musik und Improvisierte Musik.
23 Uhr „Forum experimentell“.
1 Uhr „Nachtprogramm“; Zum Tod von Ozzy Osbourne; Black-Sabbath-Nacht; u.a. mit den LPs „Master Of Reality“, „Paranoid“, „Sabotage“.
6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.
8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.
16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.
18 Uhr „500 Show“; Ein dadaistisches Ensemble dreier illustrer Figuren im Kampf gegen den Kitsch.
19 Uhr „Frei hoch zwei“.
20 Uhr „Liederleute“; Magazin für Musik und Politik.
21 Uhr „attac-Radio“; Heute: "Wer zahlt den Preis? Lebensmittel zwischen Profit und Bedarf - Hintergründe zur Entstehung von Lebensmittelpreisen und zur Machtverteilung im Bereich der Herstellung und Vermarktung von Lebensmitteln" mit Dr. Anna Dobelmann, Zentrum Ökumene (Frankfurt); Mitschnitt der Veranstaltung am 20.3.2026 in Kassel.
22 Uhr „Only Vinyl“; Plattenspiele.
0 Uhr „Nachtprogramm“, Zum Tod von Sly Stone; Lange Sly And The Family Stone-Nacht; u.a. mit den LPs „Stand“, „There’s A Riot Going On“, ”Life”.
8 Uhr Wiederholung des Programms von Vortag.
16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.
18 Uhr „FRK Lesung“; Richard Müller: Die Novemberrevolution.
19 Uhr „Memories“, Hits aus Ost und West.
20 Uhr „Lange Rille Jazz.
21 Uhr „Tanzparkett“; Tanzmusik und Kleinkunst der 20er und 30er Jahre.
22 Uhr „Traforadio“.
0 Uhr „Handmade 25“, Die Lange Nacht zum Jubiläum.
6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.
8 Uhr Wiederholung des Programms vom Vortag.
16 Uhr „Radyo Kassel“; in türkischer Sprache.
17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).
18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.
19 Uhr „KammerKlänge”; Der Podcast der IHK Kassel-Marburg; Studiogäste: Ann-Sophie Przyludzki, Claudia Prade-Berghaus.
20 Uhr „The Essence“; Musik, Poesie, Literatur und Artverwandtes.
22 Uhr „Borderline“; Musik für Grenzgänger.
23 Uhr „Anorak City“; Indie-Pop, Britpop und Artverwandtes.
0 Uhr „Nachtprogramm“; The Jam–Nacht; u.a. mit den LPs „In The City“; „The Gift“, „All Mod Cons“.
Vor 20 Jahren, am 6. April 2006, wurde Halit Yozgat in der Kasseler Nordstadt von der rechtsterroristischen Vereinigung Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) ermordet. Der damals 21-jährige Kasseler Bürger war das neunte und jüngste Opfer einer rassistisch motivierten Mordserie, die sechs Jahre lang mehrere deutsche Städte erschütterte.
„Dieser Jahrestag hat für die Familie, aber auch für die Gesellschaft eine besondere Bedeutung. Die Taten, das Leid der Familien und die Gefahr durch Rechtsextremismus dürfen nicht in Vergessenheit geraten und sollen uns immer wieder mahnen“, betont Oberbürgermeister Sven Schoeller. Die Stadt Kassel und die Familie Yozgat luden daher gemeinsam zu einer öffentlichen Gedenkveranstaltung am Ostermontag ein. Auftakt war eine kurze Andacht mit Gebet auf dem Halitplatz an der Holländischen Straße – gegenüber dem ehemaligen Internetcafé, in dem Halit Yozgat ermordet wurde.
Im Anschluß wurde die Veranstaltung im Philipp-Scheidemann-Haus fortgesetzt. Dort sprachen neben Oberbürgermeister Schoeller auch Bundespräsident a. D. Christian Wulff, der türkische Generalkonsul Erdinç Evirgen, die Ombudsfrau der Bundesregierung für die Angehörigen der NSU-Opfer, Barbara John, sowie Halits Vater Ismail Yozgat. Wir haben die Veranstaltung mitgeschnitten und senden Auszüge.
Ergänzend hören wir ein historisches Dokument ersten Ranges: Im Jahr 2010, also NACH Ende der Mordserie, aber VOR der Enttarnung des „NSU“, lief im ARD-Radio ein einstündiges Feature, in dem die damals als „Döner-Morde“ bezeichnete Reihe von Anschlägen beleuchtet wurde. Der damalige Ermittlungsstand wurde zusammengefaßt, es wurde spekuliert und gemutmaßt, zahlreiche mögliche Hintergründe wurden – sowohl von Ermittlern als auch seitens der Politik – aufgeführt. Das Spektrum reichte von Auseinandersetzungen innerhalb der türkischen Mafia über Drogengeschäfte bis hin zu einem privaten Rachefeldzug. Nicht ein einziges Mal jedoch wurde auch nur ansatzweise ein rechtsextremer Hintergrund vermutet – ein Beleg dafür, daß die Ermittlungen damals tatsächlich jahrelang in die falsche Richtung gingen.
Er stammt aus dem idyllischen Kaff Evershorst in Niedersachsen, wohnt aber schon seit Jahren in Berlin und hat sich zu einem der führenden Vertreter der Komischen Literatur entwickelt: Horst Evers, der Mann mit den roten Hemden und mit der Anmutung eines sympathischen Teddybären. Seine Texte zählen zum Witzigsten und Originellsten der derzeitigen Literaturszene; seine überbordende Phantasie bringt immer neue, skurrile Geschichten hervor, die sich einerseits realistisch geben, dann aber immer wieder ins Absurde abdriften. Inzwischen erreichen seine Bücher regelmäßig die Bestsellerlisten; er füllt bei seinen Lesungen große Säle, und vor einigen Jahren hatte Horst Evers seinen tausendsten Auftritt im legendären Berliner Mehringhof-Theater. Im Sommer 2025 war er in Vellmar beim „Sommer im Park“ zu Gast und begeisterte das nordhessische Publikum.
Ein Text von Richard Müller
Gelesen wird der zweite Band der Trilogie „Vom Kaiserreich zur Republik“, „Die Novemberrevolution“ und „Der Bürgerkrieg in Deutschland“ aus den Jahren 1924/1925.
In den jetzigen Zeiten der Kriegstreiberei und Rüstungsbesoffenheit lohnt ein Blick zurück in unsere Geschichte. Im Januar 1918, dem letzten Kriegsjahr des Ersten Weltkrieges, streikten über 750.000 Arbeiter und Arbeiterinnen, hauptsächlich aus der Rüstungsindustrie, gegen den Krieg. Als Organisator mehrerer Massenstreiks gegen den Ersten Weltkrieg hatte Richard Müller entscheidenden Einfluß auf die Entwicklung der Novemberrevolution 1918 und der Rätebewegung. Er war 1918/19 Vorsitzender des Berliner Vollzugsrats der Arbeiter- und Soldatenräte, heißt es auf der Website „Deutsche Biographie“.
Wer die Gegenwart verstehen will, muss sich mit der Geschichte beschäftigen.
Heute der Abschluss des Buches.
Ein kleiner Rückblick. Waren die Faschisten politisch noch zu stoppen?
Zwischen 1930 und 1933 schrieb Leo Trotzki einige Artikel, Texte und Broschüren zum Thema, wie und ob der Faschismus noch zu stoppen und von der Macht abzuhalten ist. Sein taktischer Vorschlag an die SPD und KPD war die Bildung einer „Abwehr-Einheitsfront“. Ein Bündnis beider Organisationen, bei Beibehaltung ihrer unüberwindlichen, inhaltlichen Differenzen, zur gemeinsamen Abwehr des Faschismus und des Kampfes gegen ihn.
Obwohl die Situation gegen Ende der Weimarer Republik nicht identisch mit der heutigen Situation ist, wie überhaupt sich historische Umstände niemals gleichen, sind sie sich doch strukturähnlich.
Zwei längere Artikel enthalten Passagen und Gedankengänge, die für heute und heutige von Interesse sein können.
Im Dezember 1931 schrieb Trotzki einen Brief an einen, wie er ihn nannte, „deutschen Arbeiter-Kommunisten“ mit dem Titel „Wie wird der Nationalsozialismus geschlagen?“
Dieser Artikel war vor einigen Wochen zu hören.
Und noch im Februar 1933 versuchte er in einem „Gespräch mit einem sozialdemokratischen Arbeiter“ die „Abwehr-Einheitsfront“ als politische mögliche Antwort auf die faschistische Bedrohung zu begründen. Dieser Text folgt in einer der nächsten Sendungen.
Im ersten Artikel setzt er sich kritisch mehr mit der damaligen Position der KPD und im zweiten mit dem Verhalten der Sozialdemokratie auseinander.
Von diesem Text ist der Rest zu hören.
Unser Gast ist zum einen Ann-Sophie Przyludzki. Sie führt gemeinsam mit ihren Eltern das Hotel Kronenhof in Wesertal-Oedelsheim im Landkreis Kassel. Sie erzählt, warum Fachkräfte und Auszubildende aus Drittländern fester Bestandteil ihrer Personalstrategie sind. Ebenfalls dabei ist Claudia Prade-Berghaus von der IHK, besser gesagt aus dem WELCOMECENTER Nordhessen, das seit Oktober im Haupthaus der IHK in Kassel angesiedelt ist. Dort gibt es vielschichtige Unterstützung für die Beschäftigung internationaler Fachkräfte in Nordhessen.
Sendetermin: „KammerKlänge“; Donnerstag, 16. April 2026, 19 Uhr
- Carmen Thomas (*1946), dt. Journalistin, Hörfunk- Moderatorin WDR [Artikel aus der Zeit]
- Abmoderation der ersten Rundfunksendung in Deutschland vom 29. Oktober 1923 aus der Sendestelle Berlin Voxhaus
- Aus Italien
- Jürgen Schaepe (*1940), Medienpädagoge
- William Somerset Maugham (*25.01.1874 - †16.12.1965)
- Robert Lembke (*17.09.1913 - †14.01.1989)
- Vladimir Horowitz (*01.10.1903 - †05.11.1989)
- Albert Einstein (*14.03.1879 - †05.04.1955)

Das Freie Radio Kassel (kurz FRK) ist ein nichtkommerzieller lokaler Hörfunksender, der im Kasseler Stadtgebiet und den angrenzenden Gemeinden zu empfangen ist.
Die Sendefrequenzen sind: UKW 105,8 MHz (Antenne) bzw. DAB+ über Kanal 6A (FRK) .
Das Sendestudio hat sich seit Gründung in der historischen, denkmalgeschützten Kulturfabrik Salzmann im Kasseler Stadtteil Bettenhausen befunden und musste Anfang 2013 in die Innenstadt umziehen (Opernstraße2 ).
Das Freie Radio Kassel ist weitgehend ehrenamtlich organisiert und bietet Interessierten die Möglichkeit, eigenverantwortlich Radiobeiträge zu produzieren und zu senden. Inhaltliche Schwerpunkte sind zum einen die lokale und regionale Berichterstattung, zum anderen ein Musikprogramm, das sich deutlich von dem kommerzieller oder öffentlich-rechtlicher Sender unterscheidet.
Das Programm wird von lokalen Vereinen, Initiativen und sonstigen Gruppen sowie von Einzelpersonen erstellt, die in der inhaltlichen und formalen Gestaltung ihrer Sendungen weitgehend autonom sind. Das Freie Radio Kassel verfügt im Gegensatz zu vielen anderen Bürgermedien über ein festes Programmschema mit periodisch wiederkehrenden Sendungen. Das FRK versteht sich als "Einschaltradio", d.h., Hörer schalten gezielt ein, um bestimmte Sendungen zu verfolgen. Zu den Aufgaben des Freien Radios gehört darüberhinaus die Vermittlung von Medienkompetenz. Dies geschieht durch vielfältige medienpädagogische Projekte, die oft in Kooperation mit Schulen, Hochschulen, Jugendzentren und anderen Bildungsträgern durchgeführt werden.
Die Finanzierung des Senders erfolgt größtenteils über Mittel der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und Neue Medien (LPR Hessen). Diese verwendet einen Teil des ihr zufließenden Anteils an den Rundfunkgebühren zur Förderung nichtkommerzieller Medienprojekte.