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Auf Sendung seit ...
6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.
8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.
16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.
17 Uhr „IFS-Radio“.
18 Uhr „Themenwechsel“; Heute: Ausstellungseröffnung „Haben Juden nichts zu lachen?“ in der Caricatura; Erinnerung an Micha Brumlik; 60 Jahre „Pet Sounds“.
20 Uhr „Borderline extra“, Musik für Grenzgänger; Heute: Frühe Genesis-Aufnahmen mit Peter Gabriel, Teil 2.
21 Uhr „Fast vorwärts.
22 Uhr „Kabarett live“.
1 Uhr „Nachtprogramm“, Grateful-Dead-Nacht; Coverversionen im Live-Repertoire der Dead.
8 Uhr „Wiexderholungen vom VortagInternational Dawn Chorus Day 13“.
16 Uhr „Groove Couture“.
18 Uhr „Country Classics“; Heute: Die Mercury-Aufnahmen von Johnny Cash, Teil 2.
19 Uhr „Bigger Than HipHop“.
21 Uhr „Sweepstation extra“.
0 Uhr “Nachtprogramm“.
8 Uhr Wiederholung vom Vortag.
16 Uhr „Kinderradio“.
17 Uhr „Tanzparkett extra“.
18 Uhr „Freisprechanlage“.
19 Uhr „Lonesome Traveler“.
20 Uhr “Devil’s Kitchen”, Hard Rock, Metal, Rock’n’Roll.
22 Uhr “Welcome To Hell”, Das Metalradio.
0 Uhr „Nachtprogramm“; Aufzeichnungen vom Kasseler Range-Festival 2025.
6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“; Klassische indische Musik.
8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.
16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.
18 Uhr „Tom‘s Rock And Pop Specials", Songs und Songgeschichten.
20 Uhr „Fangschalltung“, Neue Musik und Improvisierte Musik.
23 Uhr „Einheizradio”, Musik und Satirisches.
1 Uhr „Nachtprogramm“; Zum Tod von Ozzy Osbourne; Black-Sabbath-Nacht; u.a. mit den LPs „Master Of Reality“, „Paranoid“, „Sabotage“.
6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.
8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.
16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.
18 Uhr „Analoge Menschen in einer digitalen Welt“; Jazz, Punk, Soul, Stoner, Psychedelik“.
20 Uhr „Liederleute“.
22 Uhr „Only Vinyl“, Plattenspiele.
0 Uhr „Nachtprogramm“, Zum Tod von Sly Stone; Lange Sly And The Family Stone-Nacht; u.a. mit den LPs „Stand“, „There’s A Riot Going On“, ”Life”.
6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.
8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.
16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.
19 Uhr „Handmade Classics”.
20 Uhr „Handmade“.
21 Uhr „Magic Moments“.
22 Uhr „Traforadio“.
0 Uhr „Handmade 25“, Die Lange Nacht zum Jubiläum.
6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.
8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.
16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.
17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).
18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.
19 Uhr „Elvis-Special mit Bodo“.
20 Uhr „Musica Latina“ (in spanischer und deutscher Sprache).
21 Uhr „Stadtlabor“; Thema: Adoption; Studiogast: Eva Dellit.
22 Uhr „Borderline“, Musik für Grenzgänger.
23 Uhr „Anorak City“, Britpop und Artverwandtes.
0 Uhr „Nachtprogramm“; The-Jam–Nacht; u.a. mit den LPs „In The City“; „The Gift“, „All Mod Cons“.
Jüdisches Leben ist kein Spaziergang – aber auch kein Tabu. Seit dem 7. Oktober 2023 sind Antisemitismus, Angst und Polarisierung wieder Alltag. In dieser Situation wird klar: Humor ist nicht automatisch befreiend. Er ist kein Luxus, sondern ein innerer Kompass. Er zeigt, wo etwas weh tut – und wo trotz Bedrohung noch Raum fürs Menschsein bleibt. Er kann trösten, aber auch provozieren und aufrütteln.
In der Ausstellung »Haben Juden nichts zu lachen?« zeigen jüdische und nicht-jüdische Künstlerinnen und Künstler, wie Cartoons in diesem Spannungsfeld wirken: Zwischen bitterer Ironie, schwarzem Witz und nachdenklicher Leichtigkeit entsteht ein Bild jüdischen Lebens, das weder verklärt noch von Resignation geprägt ist. Fragen wie »Für wen darf ich heute die Projektionsfläche sein?«, »Darf man [als Rechtsextremist] jetzt noch Synagogen anzünden oder ist das dann pro-palästinensisch?« oder »Wie kommt es, daß wir uns nie auf die Dinge konzentrieren, die uns verbinden – wie Falafel?« eröffnen Perspektiven auf Alltag, Identität, Angst und Hoffnung und zeigen: Humor ist auch kein Zeichen von Leichtfertigkeit, sondern ein Ausdruck von Widerstand und Menschlichkeit.
Gegliedert ist die Ausstellung in drei Bereiche: Eingangs werden jüdisches Leben, seine Bräuche und Traditionen beleuchtet, aber auch ein Alltag, der durch Stigmatisierung geprägt ist. Der zweite Bereich richtet den Blick auf Antisemitismus in Deutschland – auf Bedrohung, Vorurteile und Diskriminierung. Bereich drei versammelt unterschiedliche Blickwinkel auf Nahost und einen der komplexesten Konflikte der neueren Geschichte, die eines eint: Der Wunsch, daß die Zerstörung und das Leid der Zivilbevölkerung auf allen beteiligten Seiten ein Ende haben mögen.
»Haben Juden nichts zu lachen?« ist eine Kooperation der Caricatura mit dem Sara Nussbaum Zentrum für Jüdisches Leben und wird gefördert von der Hessischen Kulturstiftung. Im Lappan Verlag erscheint ein begleitendes Buch, das die Inhalte der Ausstellung dokumentiert und dauerhaft verfügbar macht.
Wir haben die Eröffnung am 8. Mai aufgezeichnet und senden Auszüge. Zu hören sind u.a. Oberbürgermeister Sven Schoeller, Gabriela Katz vom Sara-Nußbaum-Zentrum sowie die Medienwissenschaftlerin Lisa Wolfson.
Außerdem erinnern wir in der Sendung an den Frankfurter Professor und Autor Micha Brumlik, der im vergangenen November verstorben ist. Micha Brumlik war ein höchst vielseitiger Wissenschaftler, der oft hier in Kassel zu Gast war und dessen Vorträge wir im Freien Radio auch mehrfach gesendet haben. Als Vermittler zwischen den Religionen hat er sich immer wieder für Kooperationen zwischen Judentum und Christentum engagiert. Als Leiter des Fritz-Bauer-Instituts hat er sich intensiv mit der Geschichte des Holocaust auseinandergesetzt; die Zahl seiner Publikationen ist beeindruckend. In Erinnerung an Micha Brumlik senden wir zwei Vorträge, die er vor etwa 20 Jahren im damaligen Evangelischen Forum am Lutherplatz gehalten hat. Zum einen geht es um die Vertreibung der Deutschen nach 1945, zum anderen um die sogenannte „Bibel in gerechter Sprache“, die damals für heftige Diskussionen sorgte.
Musikalisch gratulieren wir in der Sendung dem legendären Album „Pet Sounds“ der Beach Boys, das viele für die beste Pop-Platte aller Zeiten halten, zum 60. Geburtstag.
- Carmen Thomas (*1946), dt. Journalistin, Hörfunk- Moderatorin WDR [Artikel aus der Zeit]
- Abmoderation der ersten Rundfunksendung in Deutschland vom 29. Oktober 1923 aus der Sendestelle Berlin Voxhaus
- Aus Italien
- Jürgen Schaepe (*1940), Medienpädagoge
- William Somerset Maugham (*25.01.1874 - †16.12.1965)
- Robert Lembke (*17.09.1913 - †14.01.1989)
- Vladimir Horowitz (*01.10.1903 - †05.11.1989)
- Albert Einstein (*14.03.1879 - †05.04.1955)

Das Freie Radio Kassel (kurz FRK) ist ein nichtkommerzieller lokaler Hörfunksender, der im Kasseler Stadtgebiet und den angrenzenden Gemeinden zu empfangen ist.
Die Sendefrequenzen sind: UKW 105,8 MHz (Antenne) bzw. DAB+ über Kanal 6A (FRK) .
Das Sendestudio hat sich seit Gründung in der historischen, denkmalgeschützten Kulturfabrik Salzmann im Kasseler Stadtteil Bettenhausen befunden und musste Anfang 2013 in die Innenstadt umziehen (Opernstraße2 ).
Das Freie Radio Kassel ist weitgehend ehrenamtlich organisiert und bietet Interessierten die Möglichkeit, eigenverantwortlich Radiobeiträge zu produzieren und zu senden. Inhaltliche Schwerpunkte sind zum einen die lokale und regionale Berichterstattung, zum anderen ein Musikprogramm, das sich deutlich von dem kommerzieller oder öffentlich-rechtlicher Sender unterscheidet.
Das Programm wird von lokalen Vereinen, Initiativen und sonstigen Gruppen sowie von Einzelpersonen erstellt, die in der inhaltlichen und formalen Gestaltung ihrer Sendungen weitgehend autonom sind. Das Freie Radio Kassel verfügt im Gegensatz zu vielen anderen Bürgermedien über ein festes Programmschema mit periodisch wiederkehrenden Sendungen. Das FRK versteht sich als "Einschaltradio", d.h., Hörer schalten gezielt ein, um bestimmte Sendungen zu verfolgen. Zu den Aufgaben des Freien Radios gehört darüberhinaus die Vermittlung von Medienkompetenz. Dies geschieht durch vielfältige medienpädagogische Projekte, die oft in Kooperation mit Schulen, Hochschulen, Jugendzentren und anderen Bildungsträgern durchgeführt werden.
Die Finanzierung des Senders erfolgt größtenteils über Mittel der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und Neue Medien (LPR Hessen). Diese verwendet einen Teil des ihr zufließenden Anteils an den Rundfunkgebühren zur Förderung nichtkommerzieller Medienprojekte.