FRK-Programm vom 17.05.2017 bis 25.05.2017

Mittwoch, 17.5.17:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Die Charlie-Grünhorn-Show“, Talk mit Gästen aus Kultur, Gesellschaft und Politik.

19 Uhr „Handmade Classics“, in memoriam Cap K.

20 Uhr „Handmade“.

21 Uhr „Magic Moments“.

22 Uhr „Die Thomas-Hellmann-Show“.

24 Uhr „Nachtstudio“.

2 Uhr „Nachtprogramm“, Herbie-Hancock-Nacht, u.a. mit den LPs „Crossings”, “Head Hunters”, “Mwandishi”.

 

Donnerstag, 18.5.17:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

19 Uhr „Bahnhof Damaskus“ (in arabischer Sprache).

20 Uhr „Musica Latina“, Lateinamerikanische Musik (in spanischer und deutscher Sprache).

21 Uhr „Viaje radial“; Rundreise durch Lateinamerika zu historischen und aktuellen Entwicklungen; in spanischer Sprache.

22 Uhr „Borderline“, Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Lange Queen-Nacht.

 

Freitag, 19.5.17:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Themenwechsel“; Heute: Staatstheater im Gespräch: GMD Patrik Ringborg und die Macher der Produktionen „Elektra“ und „Die Orestie“ (Aufzeichnungen aus dem Opernfoyer vom 8. und 9. Mai 2017).

20 Uhr „Borderline extra“, Musik für Grenzgänger, Heute: Nick Cave, Teil 2.

22 Uhr „Kabarett live”.

 

Samstag, 20.5.17:

8 Uhr  Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr “Sounds Like Electronic Music”; Deephouse, Techhouse, Techno.

18 Uhr „Long Distance Call“, Das Blues-Magazin; Heute: Different Shades of Blue(s).

19 Uhr “Nightshift”.

20 Uhr “Lili“, Libertäre Informationen lokaler Initiativen.

21 Uhr „Die Lange Rille“, Heute: Gitarrist Chris Jones - und die Zitronen Püppis.

 

Sonntag, 21.5.17:

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Kinderradio“, Medien machen Schule 2017, u.a. Interview mit den „Lochis“.

17 Uhr „Tanzparkett spezial“,Der unbekannte Nachbar - polnische Tanzplatten der Vorkriegszeit, Folge 4.

19 Uhr „Lonesome Traveler“, King Crimson – In The Court Of The Crimson King.

20 Uhr ,,Devil’s Kitchen“, Hard Rock, Metal, Rock’n’Roll.

22 Uhr „Welcome To Hell“, Das Metalradio.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Little-Feat-Nacht, u.a. mit den LPs „Dixie Chicken“, „Time Loves A Hero“, „Sailin‘ Shoes“.

 

Montag, 22.5.17:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Excentric Radio“, Weirdos Of Sound.

19 Uhr “Monkeymusicmovement”, Eine Stunde Rapmusik.

20 Uhr „Fangschalltung“, Neue Musik und Improvisierte Musik.

22 Uhr “Ear Catcher”, Neue Platten und DVDs.

23 Uhr „Forum experimentell“.

1 Uhr „Nachtprogramm“, Weather-Report-Nacht, u.a. mit den LPs „Sweetnighter“, „Heavy Weather“, „Mysterious Traveller“.

 

Dienstag, 23.5.17:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Postfaktisch“, Sendung des Engelsburg-Gymnasiums; Heute: Die zehnte Sendung – Jubiläum! (Achtung: zwei Stunden).

20 Uhr „Liederleute“, Das Magazin für Musik und Politik; .

21 Uhr „Dreamlands“.

22 Uhr „Only Vinyl“, Plattenspiele.

23 Uhr „Wortspiele“, Philosophische Reflexionen.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Miles Davis live, mit Konzertaufnahmen von 1955-1975.

 

Mittwoch, 24.5.17:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms von Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Die Charlie-Grünhorn-Show“, Talk mit Gästen aus Kultur, Gesellschaft und Politik.

19 Uhr „Memories“, Hits aus Ost und West.

20 Uhr „Jazzcafe“, Heute: Junger Jazz. Fokus "Piano".

21 Uhr „Tanzparkett“, Der unbekannte Nachbar - polnische Tanzplatten der Vorkriegszeit, Folge 5..

22 Uhr „FRK spezial“.

24 Uhr „Nachtstudio“.

2 Uhr „Nachtprogramm“, Herbie-Hancock-Nacht, u.a. mit den LPs „Crossings”, “Head Hunters”, “Mwandishi”.

 

Donnerstag, 25.5.17:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

19 Uhr „Bahnhof Damaskus“ (in arabischer Sprache).

20 Uhr „Irie Ites“, Reggae und Dub.

22 Uhr „Borderline“; Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“, Indie-Pop, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Lange Queen-Nacht.

Programminfos vom 11.05.2017 bis 18.05.2017

Der Titan – Gerhard Polt zum 75.

Als „Kabarett-Titan“ wird Gerhard Polt gelegentlich bezeichnet. Wohl mir Recht: Er gehört seit Jahren zu den absoluten Mega-Stars der deutschen Kabarett-Szene. Zu seinem 75. Geburtstag in dieser Woche wurde er allerorten groß gefeiert – auch das Freie Radio Kassel widmet ihm eine ausführliche Sondersendung.
Leider beschränkten sich die Gratulanten aus Presse, Funk und Fernsehen weitgehend auf die Erwähnung und Würdigung der allgemein bekannten Polt Klassiker, von „Nikolausi“ bis „Mei Ling“, von der „Anni“ bis zum „Erwin“. So grandios diese – teils über 30 Jahre alten – Kabinettstückchen auch sind: Gerhard Polt war auf der Bühne immer am besten, und er wurde in den letzten Jahren ständig besser, mit und ohne Biermösl Blosn. Daher wollen wir uns in dieser Geburtstags-Ausgabe von „Kabarett live“ dem Bühnen-Entertainer Gerhard Polt widmen. Wir bringen einige seiner allergrößten Live-Nummern, von denen er etliche bis heute im Repertoire hat: Der „CSU-Sammler“ ist ebenso dabei wie die „menschliche Sau“, der „Weber Max“ oder der „Nobelpreisträger“; ebenso wie Stücke aus seinen aktuelleren Programmen.

  • Sendetermin: „Kabarett live“, Freitag, 12. Mai 2017, 22 Uhr

 

Truck Stop in den 70ern

40 Jahre ist es her, daß die Hamburger Band Truck Stop von englischen auf deutschsprachige Songs umstellte – und damit den Grundstein für ihre bis heute anhaltende Karriere als erfolgreichste deutsche Country-Band legte. Hits wie „Der wilde wilde Westen“ und „Ich möcht so gern Dave Dudley hörn“ zählen zu den Klassikern des Deutsch-Country; die frühen deutschsprachigen LPs wurden Bestseller und lösten hierzulande einen regelrechten Country-Boom aus. Leider sind die legendären Aufnahmen aus den späten 70er und frühen 80er Jahren bisher größtenteils nicht auf CD erhältlich gewesen. Nun aber hat sich die Plattenfirma doch noch erbarmt und eine 3-CD-Edition mit Songs aus dieser Ära herausgebracht (wenn auch eine ordnungsgemäße CD-Ausgabe der kompletten Originalalben weiterhin aussteht). Wir stellen die Box vor und schwelgen in Erinnerungen an die große Zeit der „Elbe-Cowboys“, als Country plötzlich auch in Deutschland hoffähig wurde und ein breites Publikum ansprach – zumindest zeitweise. Folge 1 unseres Specials im Rahmen der „Country Classics“ befaßt sich mit den ersten beiden deutschsprachigen Truck-Stop-LPs „Zu Hause“ (1977) und „Auf Achse“ (1978).

  • Sendetermin: „Country Classics“, Samstag, 13. Mai 2017, 18 Uhr

 

 

Die Hausorchester der Deutschen Grammophon

Folge 1: Efim Schachmeister

Mit dieser Sendung starteten wir vor einigen Jahren eine kleine Reihe, in der wir die vier Hausorchester der Deutschen Grammophon von kurz nach dem ersten Weltkrieg bis (in einem Falle) noch nach dem Ende der Weimarer Republik vorstellten. An unserem Extra-Sendeplatz am Sonntagnachmittag können Sie diese Sendungen nun nochmals hören.
Im weiteren Verlauf der Reihe wandten wir den Blick auf die Ensembles von Pinkas „Paul Godwin“ Goldfein, Hermann „Ben Berlin“ Bick und Ilja Livschakoff.
Für das ständig erweiterte Repertoire der Deutschen Grammophon spielten die Hausorchester von Salonmusik und Operetteneinlagen über Tagesschlager bis hin zu zeitgemäß angejazzter Tanzmusik alles ein, wonach die Plattenkäufer verlangten.
Wir beginnen in dieser Sendung mit der ersten Kapelle, die bei dieser Firma ab 1921 fest engagiert war.

Es handelt sich um das Orchester von Efim Schachmeister.

Schachmeister wurde als Kind rumänischer Juden am 22.7.1894 in Kiew geboren. Von 1910 bis 1913 studierte er das Geigenspiel am Sternschen Konservatorium in Berlin und war ab 1915 Mitglied der Zigeunerkapelle Popescu. 1921 wurde er von der Grammophon als Leiter der Hauskapelle engagiert, daneben spielte er mit seinem Orchester zum Tanz in so vornehmen Lokalen wie dem Hotel Excelsior oder der Barberina auf, auch war er zum „Schwof“, wie die Berliner sagten, im Palais de Danse und dem Pavillon Mascotte zu hören.
Seine stark vom rumänischen Stil geprägte Spielweise war virtuos, mit ausgeprägten Handvibrati selbst in den obersten Lagen des Instruments, ein Markenzeichen, an dem man ihn auch auf anonym eingespielten Aufnahmen zumeist zweifelsfrei erkennt.
Wegen der obengenannten verschiedenartigsten Anforderungen, die das Tagesgeschäft - hierzu gehörten auch jazzige Tagesschlager und die neuesten US-Nummern -an die Kapelle stellte, befanden sich in ihren Reihen zeitweise so versierte Jazzmusiker wie Louis de Vries (tp), Henri van den Bossche (tb), Adam Gelbtrunk (p) und Mike Danzi (bj).
Schachmeisters Zusammenarbeit mit der Grammophon endete im Jahre 1930. Er nahm fortan für die kleineren Firmen Ultraphon und Pallas auf.
Nach der Machtergreifung der NSDAP 1933 emigrierte er nach Buenos Aires, wo er am 6.10.1944 im Alter von nur 50 Jahren starb.

Durch das Programm führt Thomas A. Sosna.

In spitzen Klammern: Matritzennummer, Gr ... : Bestellnummer

Wir bringen:

California, here I come (Jolson)
ca. Juni 24

Am Abend, am Abend (Fred Raymond)
März 26
Gr 20462 <308 bf>

Alaska (Scotto)
März 27
Gr 20890

Pharaon (Alchansky)
ca. April 27
Gr 20906

Wenn die liebe Tante mit dem guten Onkel (Hirsch - Müller - Förster)
Refraingesang Fritz Berger, Sept. 27 Gr 21101 <1188 bk>

Wenn im Frühling die Bäume blühn ()
Man schenkt sich Rosen, wenn man verliebt ist (Egen - Doelle - Rotter) Gr 21178
Süß ist das Geheimnis unserer Liebe ()
Refraingesang Carl de Vogt, ca. Dez. 27

Hoppla, wir tanzen! (Potpourri, Zusammenstellung: Geisler)
Refraingesang Carl de Vogt, ca. Dez. 27 Gr 19759

Baby mine (Carlo de Fries)
Ice-Cream (Johnson - Moll - King)
März 28

Ja, bei den Hottentotten (Fall - Beda)
Refraingesang Robert Koppel, Mai 28
Gr 21473

Rose-Marie (Friml)
ca. Sept. 28
Gr 21767 <755 bn IV>

Ramona (Blues) (Wayne)
ca. Sept. 28
Gr 21841

Stotterer-Fox (Weiß - Herz)
Refraingesang Helmuth Wernicke, ca. April 30
Gr 22928

Aufnahmeort aller Platten ist Berlin.

  • Sendetermin: „Tanzparkett extra“, Sonntag, 14. Mai 2017, 17-18 Uhr
  • Wiederholung: Montag, 15. Mai 2017, 9 Uhr

 

50 Jahre Jimi Hendrix - "Are you experienced ... ?!"

So, are you?! Gute Güte, ein halbes Jahrhundert ist das nun schon her, als unseren noch grünen unerfahrenen Ohren solcherlei Sounds den Eingang in die dahinterliegenden Hirnschalenregionen aufs allerkreativste stimulierten. Und genau da gibt´s wahrhaftig noch ganz andere Welten. Good Lord - das war ein Erweckungserlebnis!
Das Album war noch gar nicht in allen damals öffentlich zugänglichen Ländern der Welt käuflich zu erwerben, da war die Vinyl-Scheibe schon "Kult" und stand hier und dort gar ganz fix auf dem Index, grad so wie die zahllosen Bücher weltweit, die nun zentrales Thema der aktuellen dOCUMENTA 14 sind. Die Erstveröffentlichung des Hendrix-Klassikers datiert vom 12. Mai 1967 (Polydor (D) # 825 416). So - here we go: In dieser Folge hören wir erinnerungshalber nochmal das Original im Freien Radio, plus einige Bonus Tracks. Der Vollständigkeit halber: Diesmal ohne Jingle und ohne Moderation - der Lonesome Traveler möchte damit eben auch die kulturhistorische Wichtigkeit dieses Albums unterstreichen.
Jimi wurde bei diesen Aufnamen begleitet von Noel Redding (bs) und Mitch Mitchell (dr). Die Experience war eine künstlich und nicht ganz ohne Druck erzeugte Konstellation des damaligen Hendrix-Managers Chas Chandler, der als (auch guter) Bassist bei den legendären Animals des Eric Burdon begonnen hatte.
Die Scheibe hat, wie Elvis Presley und Chuck Berry (ein paar Tage früher), die Welt verändert. Musikalisch, kulturell-gesellschaftlich und trendmäßig formte sie den "Life Style" der westlich orientierten Hälfte der Menschheit. Jimi Hendrix, der elektrifizierte große Bluesmann mit seiner weißen links-gedrehten Fender Stratocaster und mit seiner abgefahrenen Spielweise und experimentell-mutigen Effekt-Spielereien hat Türen geöffnet. Mit seinen frühen Aufnahmen hat Jimi vorbildhafte musikalische Meilensteine gesetzt. Er war zugleich ein genialer Künstler und eine mehrschichtig ausgenutzte Persönlichkeit. Mit keinem anderen Rock-Künstler wurde posthum soviel Schindluder getrieben wie mit Jimi Hendrix. In den Jahren nach seinem frühen Tode (18. September 1970 in London – gerade mal 27jährig) offenbarte sich das makabre Kalkül des Rockbusiness auf gerade perverse Weise, vergleichbar nur mit "King" Elvis ...
Trotz seines kurzen Lebens gilt Jimi Hendrix als einer der einflußreichsten Musiker und Gitarristen überhaupt. In der Liste der "100 größten Gitarristen aller Zeiten" des Musikfachblatts ROLLING STONE rangiert Jimi Hendrix bis heute auf Platz 1.

  • Sendetermin: „Lonesome Traveler“, Sonntag, 14. Mai 2017, 19 Uhr

Live-Stream.

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