FRK-Programm vom 17.08.2016 bis 25.08.2016

Mittwoch, 17.8.16:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms von Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr 15 „Die Charlie-Grünhorn-Show“, Talk mit Gästen aus Kultur, Gesellschaft und Politik.

18 Uhr „Handmade“, Handgemachte Musik und Veranstaltungstips, Heute: Three from one – Ein Interpret, drei Songs.

20 Uhr „Memories“, Hits aus Ost und West.

21 Uhr „Tanzparkett“; Heute: US-Swing der klassischen Phase, Folge 2/ 2016.

22 Uhr „Die Thomas-Hellmann-Show“.

24 Uhr „Nachtstudio“.

2 Uhr „Nachtprogramm“, Herbie-Hancock-Nacht, u.a. mit den LPs „Crossings”, “Head Hunters”, “Mwandishi”.

 

Donnerstag, 18.8.16:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

19 Uhr „Wanderzirkus Weltklang“; Heute: Einmal Bühne und zurück mit „Feelsaitig“ - Liedhandwerk und Folkrock aus Franken.
 
20 Uhr „Irie Ites“, Reggae und Dub.

22 Uhr „Borderline“; Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“, Indie-Pop, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Lange Queen-Nacht.

 

Freitag, 19.8.16:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“,  Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „Das Leben ist kein Parkplatz“.

18 Uhr „Themenwechsel“, u.a. „Frohburg“ – Lesung mit Guntram Vesper (Aufzeichnung aus der Buchhandlung Vietor vom 14.6.2016).

20 Uhr „Borderline extra“, Musik für Grenzgänger.

21 Uhr „Fast vorwärts“.

22 Uhr „Kabarett live“, Bernd Gieseking (Aufzeichnung vom „Sommer im Park“-Festival in Vellmar).

1 Uhr „Nachtprogramm“, Grateful Dead live 1970.

 

Samstag, 20.8.16:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Minimalcityradio“, Club Culture.

18 Uhr “Country Classics”.

19 Uhr „Nightshift“, Dark Wave und Gothic.

20 Uhr “LILI”, Libertäre Informationen lokaler Initiativen.

21 Uhr „Die Lange Rille“, 50 Jahre „Revolver“ – Das legendäre Beatles-Album erschien 1966.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Miles-Davis-Nacht, u.a. mit den LPs „Kind Of Blue“, „On The Corner“, “Bitches Brew“.

 

Sonntag, 21.8.16:

6 Uhr ,,Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr  Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Kinderradio“.

17 Uhr „Tanzparkett extra“.

18 Uhr “Freisprechanlage”.

19 Uhr „Lonesome Traveler“, Swing-Time: Wayne Hancock im Continental Club, Austin TX & Dark Vatter un sinne Combo - in Kassel.

20 Uhr “Devil’s Kitchen”, Hard Rock, Metal, Rock’n’Roll.

22 Uhr “Welcome To Hell”, Das Metalradio.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Little-Feat-Nacht, u.a. mit den LPs „Dixie Chicken“, „Time Loves A Hero“, „Sailin‘ Shoes“.

 

Montag, 22.8.16:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „Somaaliyay Toos“, (in somalischer Sprache).

18 Uhr „Endlich Montag!“; Das FRK-Wunschkonzert.

19 Uhr „Tom‘s Rock And Pop Specials", Songs und Songgeschichten.

20 Uhr „Fangschalltung“, Neue Musik und Improvisierte Musik.

22 Uhr „Ear Catcher“, Neue Platten und DVDs.

23 Uhr „Einheizradio”, Musik und Satirisches.

1 Uhr „Nachtprogramm“, Weather-Report-Nacht, u.a. mit den LPs „Sweetnighter“, „Heavy Weather“, „Mysterious Traveller“.

 

Dienstag, 23.8.16:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Campusradio“.

19 Uhr „Deutsch – Mein neues Hobby“.

20 Uhr „Liederleute“, Das Magazin für Musik und Politik.

21 Uhr „Dreamlands“.

22 Uhr „Only Vinyl“, Plattenspiele.

23 Uhr „Denkspiele”, Philosophische Reflexionen.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Miles Davis live, mit Konzertaufnahmen von 1955-1975.

 

Mittwoch, 24.8.16:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr 15 „Die Charlie-Grünhorn-Show“, Talk mit Gästen aus Kultur, Gesellschaft und Politik.

18 Uhr „Handmade”, Handgemachte Musik und Veranstaltungstips.

21 Uhr „Magic Moments“, Calypso Craze - Weil Mama immer gern ein Gitarrensolo bringt, weil Papa ganz genau so wie Belafonte singt.

22 Uhr „FRK spezial“.

24 Uhr „Nachtstudio“.

2 Uhr „Nachtprogramm“, Herbie-Hancock-Nacht, u.a. mit den LPs „Crossings”, “Head Hunters”, “Mwandishi”.

 

Donnerstag, 25.8.16:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

20 Uhr „Musica Latina“, Lateinamerikanische Musik (in spanischer und deutscher Sprache).

21 Uhr „Stadtlabor“, Heute: Solarstrom vom hauseigenen Dach für Mieter; mit den Gründern der prosumergy GbR Kassel.

22 Uhr „Borderline“, Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Input ist gleich Output“.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Lange Queen-Nacht.

Aktuelle Programminfos

Three from one

Heute greifen wir in der Radioshow „Handmade“ eine alte, liebgewonnene Tradition wieder auf - aus der Zeit, als das FRK noch aus der altehrwürdigen Salzmann Factory sendete.  Auf vielfache Nachfrage gibt es nun zum ersten Mal vom neuen Standort des FRK aus der Innenstadt in Kassel "3 from one". Zur Erinnerung: Es werden in der Sendung unter diesem Motto immer 3 Songs der Interpreten in Folge gespielt, um die Bandbreite ihres Schaffens zu verdeutlichen. Wir wünschen allen Hörerinnen und Hörern viel Vergnügen.

  • Sendetermin: „Handmade“, Mittwoch, 17. August 2016, 18 Uhr

 

US-Swing der klassischen Phase, Folge 2/ 2016

Wieder einmal widmet sich das „Tanzparkett“ der klassischen Swingzeit.
Eine Auswahl von Platten verschiedener Orchester aus dem Höhepunkt dieser Stilrichtung können Sie als zweite von zwei in diesem Sommer gebrachten Ausgaben in „unserer“ Stunde am Mittwochabend bzw. Donnerstagnachmittag hören.
Durch die Sendung begleitet Sie Peter Michael.
 
Note to English-speaking listeners:
 
Again, we will be dealing with the classical Swing Era.
In "our" hour on Wednesday evening and/ or Thursday afternoon respectively, you may hear this summer's second edition with a selection of records made by orchestras from the heyday of Swing.
Your host will be Peter K. Michael.

  • Sendetermin: „Tanzparkett“, Mittwoch, 17. August 2016, 21-22 Uhr
  • Wiederholung: Donnerstag, 18. August 2016, 13 Uhr.

 

Einmal Bühne und zurück mit „Feelsaitig“ - Liedhandwerk und Folkrock aus Franken

„Feelsaitig“ - dieser Name war und ist Programm: Gefühlvolle Songs auf verschiedenen Saiteninstrumenten, ein breites Stilspektrum von Folk über Rock bis zu engagierten Liedermacher-Balladen. Diese Band aus der fränkischen Wagner-Hochburg Bayreuth stand über ein Vierteljahrhundert lang für handgemachte Musik auf hohem Niveau und mit einer Botschaft. Ein verwegener Hauch von „Love & Peace“ durchweht das Oeuvre der Mannen um Sandy Wolfrum und Robert Wachsmann und es verwundert nicht, dass eines ihrer Alben den Titel „Flower Power“ trägt.
Aber die Folkrockfranken, die in englischer, deutscher und fränkischer Sprache sangen, wären nicht „Feelsaitig“, wenn ihr Engagement nur Lippenbekenntnis wäre. Verschiedene Initiativen wie Benefizkonzerte für eine frei fließende Donau und Auftritte in Moskau noch lange vor der Wende zeugen von echtem Willen, nicht nur von Hoffnung zu singen, sondern sie auch zu verbreiten.
Seit dem Tod des Bassisten und Sängers Hanzi Scharrer treten Wolfrum und Wachsmann nur noch gelegentlich als „Feelsaitig auf“, jedoch sind beide weiterhin unermüdlich und unplugged unterwegs in Sachen Musik. Soeben erschien ein neues Soloalbum von Sandy Wolfrum und die Sonderedition der zweiten „Feelsaitig“-LP „Folkpickings“ zu deren dreißigstem Jubiläum. Grund genug, sich einmal ausführlicher mit dem Werk dieser vielschichtigen Saitencombo auseinanderzusetzen. Zirkusdirektor Günther Klößinger hat ein buntes Programm aus alten „Feelsaitig“-Klassikern zusammengetragen, aber auch einige verborgene Schätze gehoben und natürlich wirft er auch einen Blick auf das Soloschaffen der Herren Sandy Wolfrum und Robert Wachsmann.
Am Mikro: Günther Klößinger

  • Sendetermine: „Wanderzirkus Weltklang“, Donnerstag, 18. August 2016, 19 Uhr
  • Wiederholung Weltklang: Freitag, 19. August 2016, 11 Uhr

 

Literaturpreisträger zu Gast in Kassel

Guntram Vesper gehört seit vielen Jahren zu den renommierten deutschen Schriftstellern. Seine Romane und Erzählungen werden von Kritik und Publikum gleichermaßen geschätzt. Daß er als Einwohner Göttingens auch eine ganz bgresondere Beziehung zu Kassel hat, versteht sich von selbst. Anfang der 90er Jahre hatte Guntram Vesper die Grimm-Professur an der Kasseler Universität inne; seine damaligen Vorlesungen im Eulensaal der Murhard-Bibliothek, bei denen es u.a. auch um die von ihm sehr geschätzte Gattung des Hörspiels ging, sind noch in guter Erinnerung.
Im Frühjahr 2016 erfuhr Guntram Vespers literarische Arbeit eine ganz besondere Würdigung: Sein aktueller Roman „Frohburg“ wurde mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Der umfangreiche, teils autobiographische Text wurde von der Kritik hochgelobt und entwickelte sich zu einem Bestseller. Im Juni war Guntram Vesper in der Buchhandlung Vietor in Kassel zu Gast und las aus „Frohburg“.

  • Sendetermin: „Themenwechsel“, Freitag, 19. August 2016, 18 Uhr

 

Gefühlte 30

Sehr unangenehm kann es werden, wenn man beim Blick in den Ausweis urplötzlich feststellt, daß bei der Altersangabe demnächst eine 5 an der ersten Stelle steht. 50jährige – das sind gesetzte Politiker, etablierte Wirtschaftsbosse oder sonstige „seriöse“ Herren im grauen Zwirn und mit ebenso grauen Schläfen. Mit denen will man normalerweise nichts zu tun haben – schon gar nicht will man sie als Generationsgenossen akzeptieren. Man selbst fühlt sich noch jung und frisch, eher wie 25 oder 30 – zumindest im Kopf. Vielen fällt es schwer, sich darauf einzustellen, daß man die Lebensmitte überschritten hat und aus der „werberelevanten Zielgruppe“ herausgefallen ist.
Bernd Gieseking ist das vor einigen Jahren auch passiert. Aber statt zu lamentieren, hat der Kasseler Kabarettist (der jetzt in Dortmund wohnt) aus der auch für ihn gewöhnungsbedürftigen Situation ein abendfüllendes Programm gemacht. Daß dieses auch vormittagsfüllend sein kann, bewies Bernd Gieseking beim diesjährigen „Sommer im Park“-Festival in Vellmar, wo er im Ramen einer Matineeveranstaltung seinen Altersgenossen höchst amüsante Tips und Hinweise zum Umgang mit dem Eintritt in den Kreis der „Jungsenioren“ gab.

  • Sendetermin: „Kabarett live“, Freitag, 19. August 2016, 22 Uhr

 

 

50 Jahre „Revolver“

Wirft man in diesen Wochen einen Blick auf die Titelbilder aktueller Ausgaben der maßgeblichen Musikzeitschriften, so stellt man eine gewisse Übereinstimmung fest: Nahezu alle Blätter würdigen den 50. Geburtstag des Beatles-Albums „Revolver“, das als einer der Gipfelpunkte in der Geschichte der Populärmusik (im weitesten Sinne) gilt. Viele Listen mit den „besten Platten aller Zeiten“ führen „Revolver“ an der Spitze – und das zu Recht: Die Song-Kollektion beeindruckt durch eine enorme musikalische Vielfalt, durch die Originalität der Arrangemehts sowie durch eine bis heute unerreichte kompositorische Qualität. Nicht umsonst bezeichnete Stardirigent Leonard Bernstein schon in den 60er Jahren Lennon/McCartney als „die besten Liedkomponisten seit Schubert“.
„Revolver“ stand lange Zeit ein wenig im Schatten populärerer Beatles-Alben wie „Sgt. Pepper“ oder „Abbey Road“. Die Platte enthält mit „Yellow Submarine“ und „Eleanor Rigby“ lediglich zwei echte „Hits“, dafür einiges an sperrigem Songmaterial, das mit dem damals typischen Beatles-Sound wenig zu tun hatte. Songs wie „Love You To“ und „Tomorrow Never Knows“ wiesen weit in die Zukunft, andere wie „For No One“ oder „Here, There And Everywhere“ bedienten sich stilistisch bei klassischen und barocken Formen, während “I’m Only Sleeping” und “She Said She Said” den Psychedelik-Boom der Jahre 67/68 vorwegnahmen. Heute gilt das Album allgemein als Meisterstück der „Fab Four“, dessen Nachwirkungen auch in der aktuellen Musikszene zu spüren sind.
In der Sendung werden wir das Album und seine Entstehungs- und Wirkungsgeschichte ausführlich vorstellen. Diverse Coverversionen gibt es ebenfalls zu hören..

  • Sendetermin: „Die Lange Rille“, Samstag, 20. August 2016, 21 Uhr

 

Swing-Time: Wayne Hancock im Continental Club, Austin TX & Dark Vatter un sinne Combo - in Kassel

Wayne "The Train" Hancock ist ein ausgefuchster Country/Rockabilly-Gitarrist und zugleich witzig-schräger Leader seiner kleinen Combo. Diesmal hören wir einige Live-Tracks von ihm aus dem legendären Continental Club in Austin/Texas, aufgenommen im März 2003. Der Frontmann wurde damals begleitet von Paul Skelton (git), Dave Biller (git), Eddie Rivers (straight steel) und Rick Ramirez (upright bass). Gäste waren Dan Enriquez (bs), Bob "Texaco" Stafford (Posaune) und die Sängerin Rebecca Snow. Das Ganze kommt sehr relaxed-swingend daher. "Juke Joint Swing" nennt Hancock seine Musik. Das liegt sicherlich auch an den streckenweise-akustischen Gitarrensounds. Etliche seiner Honky Tonker erinnern sehr an den guten alten Hank Williams. "Wayne Hancock has more Hank Sr. in him than either I or Hank Williams Jr.  He is the real deal", so Hank Williams III. Da darf dann auch der "Flatland Boogie" nicht fehlen. Co-Produzent dieser Aufnahmen war damals übrigens der fantastische Pedal Steeler Lloyd Maines, ein Jerry Jeff Walker-Compadre, der auch die Dixie Chicks, Joe Ely u.a. unterstützt.
 
Falls es sowas wie einen hessisch-heimischen SwingBoogieRockabilly-Sound gibt (ja, gibt´s!), dann darf "Dark Vatter un sinne Combo" an dieser Stelle keinesfalls fehlen! Dark Vatter Timo Israng, mit sinne Gitarre un Gesang, macht es uns aber wirklich "Hunnerdbrozenndich!". Kusseng Judy (Schlaggitarre/Gesang), Kusseng Olli (Schlagbass), Kusseng T. (Schlagzeug) sind die musikalisch versierten Begleiter. Da bleibt kein Auge/Ohr trocken! Krönendes Schmankerl (geht auch mit Ahler Wurscht) ist die umwerfend coole Ninne Soleil. Nordhessisches Lebengefühl pur - also mal so Rock & Roll-mäßig interpretiert: Nu awer vähl Vergniejen biem Middeschallern! Is halt "Gaageschnuddenrockenroll", gell. Un nidd vergesse: Dark Vatters Mondschein Schnaps (Vol. 100%dich). Ein Spitzenprodukt - the real moonshine. Moderation: Wolf Silaff. Welcome everybody. Schalded moh rinn, Schorsch un Änne ...   

  • Sendetermin: „Lonesome Traveler“, Sonntag, 21. August 2016, 19 Uhr

 

Calypso Craze - Weil Mama immer gern ein Gitarrensolo bringt, weil Papa ganz genau so wie Belafonte singt ..

Calypsomusik. Eine musikalische und nicht immer fröhliche Reise in die Karibik. Nach Trinidad und der Westindischen Inselwelt. Wir treffen den „King of Calypso“, Harry Belafonte, der diesen Titel so gar nicht mochte. Auch furchterregende Gestalten, die sich mit einem Augenzwinkern hinter ihren klangvollen Pseudonymen verstecken:  Atilla The Hun, Mighty Sparrow, The Lion, Macbeth The Great oder Lord Invader.  Letzterer hieß eigentlich Rupert Grant und sang schon 1944 „Rum & Coca Cola“. Der Song über die käufliche Liebe (Verwerfungen der Sexual-Ökonomie) der während des 2. Weltkrieges auf Trinidad stationierten US-Soldaten (working for the Yankee Dollar) , wurde textlich entschärft  und dann von den damals noch unbekannten Andrew Sisters aufgenommen und ein wahrer Million Seller.
Auch der Schauspieler Robert Mitchum erlag der Faszination des Calypso, den er bei  Dreharbeiten in Trinidad und Tobago kennen und lieben gelernt hatte. So sehr, dass er ein heute noch begehrtes und hinreißendes Album machte (Calypso – is like so, 1957, mit fake accent). Calypsoaufnahmen haben einen oft typischen Wortwitz, den doppelten Boden, das sogenannte double entendre (z.B. das oft gecoverte „Marry An Ugly woman“).
Nat King Cole, Ella Fitzgerald und Louis Jordan haben den Calypso, noch bevor es mit dem Rock’n’Roll so richtig losging, nach Amerika gebracht. Man mag es kaum glauben, aber die Calypsowelle schwappte Ende der 1950ziger Jahre auch bis nach Germany herüber. Die Adaptionen klingen skurril  („Mama kommt aus Kuba“ von Alice Babs zum Beispiel) und auch schon mal nach „Sarotti-Mohr“ und anderen Rassismen. Lust auf mehr? Dann steigt ein in‘s Banana Boat (Day-O) und schaltet euer Radio an.
Mehr Infos/Fotos und die Möglichkeit die Sendung nachzuhören findet ihr auf meinem Blog:
http://ralfs-radio-blog.blogspot.de [Idee und Moderation, Ralf Wenzel].

  • Sendetermin: „Magic Moments“, Mittwoch, 24. August 2016, 21 Uhr
  • Wiederholung: Donnerstag, 25. August 2016, 13 Uhr