FRK-Programm vom 12.01.2016 bis 19.01.2017

Donnerstag, 12.1.17:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

20 Uhr „Musica Latina“, Lateinamerikanische Musik (in spanischer und deutscher Sprache).

21 Uhr „Stadtlabor“, Livesendung mit Gästen zu Themen der Stadtentwicklung.

22 Uhr „Borderline“, Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Input ist gleich Output“.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Lange Queen-Nacht

 

Freitag, 13.1.17:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Themenwechsel“; Heute: Eröffnungsveranstaltung des Kasseler Friedensratschlags 2016, u.a. mit Dr. Erhard Crome, Konrad Ott, Sevim Dagdelen (Aufzeichnung aus der Ing.-Schule vom 3.12.16).

20 Uhr „Borderline extra“, Musik für Grenzgänger.

22 Uhr „Kabarett live”, Bernd Giesekings Jahresrückblick 2016 (Aufzeichnung aus dem Kulturbahnhof).

 

Samstag, 14.1.17:

8 Uhr  Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr “Sounds Like Electronic Music”; Deephouse, Techhouse, Techno.

18 Uhr „Country Classics“.

19 Uhr “Long Distance Call”, Das Blues-Magazin, Heute: Mr. Candyman – Mississippi John Hurt, Teil 1.

20 Uhr “Lili“, Libertäre Informationen lokaler Initiativen.

21 Uhr „Die Lange Rille“.

 

Sonntag, 15.1.17:

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Kinderradio“.

17 Uhr „Tanzparkett spezial“, Hallo hallo, hier Radio Wien – Folge 2.

19 Uhr „Lonesome Traveler“, Heute: John Prine – Some Humans Aren’t Human.

20 Uhr ,,Devil’s Kitchen“, Hard Rock, Metal, Rock’n’Roll.

22 Uhr „Welcome To Hell“, Das Metalradio.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Little-Feat-Nacht, u.a. mit den LPs „Dixie Chicken“, „Time Loves A Hero“, „Sailin‘ Shoes“.

 

Montag, 16.1.17:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Excentric Radio“, Weirdos Of Sound.

19 Uhr “Monkeymusicmovement”, Eine Stunde Rapmusik.

20 Uhr „Fangschalltung“, Neue Musik und Improvisierte Musik.

22 Uhr “Ear Catcher”, Neue Platten und DVDs.

23 Uhr „Forum experimentell“.

1 Uhr „Nachtprogramm“, Weather-Report-Nacht, u.a. mit den LPs „Sweetnighter“, „Heavy Weather“, „Mysterious Traveller“.

 

Dienstag, 17.1.17:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Postfaktisch“, Sendung des Engelsburg-Gymnasiums.

19 Uhr „Frei hoch zwei“.

20 Uhr „Liederleute“, Das Magazin für Musik und Politik.

22 Uhr „Only Vinyl“, Plattenspiele.

23 Uhr „Wortspiele“, Philosophische Reflexionen.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Miles Davis live, mit Konzertaufnahmen von 1955-1975.

 

Mittwoch, 18.1.17:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms von Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Die Charlie-Grünhorn-Show“, Talk mit Gästen aus Kultur, Gesellschaft und Politik.

19 Uhr „Memories“, Hits aus Ost und West.

20 Uhr „Jazzcafe“, Thema heute: Das Beste aus 20 Jahren "Verve & Blue Note - Today", Teil 1.

21 Uhr „Tanzparkett“; Heute: Jazz und Tanzmusik aus Schweden, Folge 2.

22 Uhr „Die Thomas-Hellmann-Show“.

24 Uhr „Nachtstudio“.

2 Uhr „Nachtprogramm“, Herbie-Hancock-Nacht, u.a. mit den LPs „Crossings”, “Head Hunters”, “Mwandishi”.

 

Donnerstag, 19.1.17:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

20 Uhr „Irie Ites“, Reggae und Dub.

22 Uhr „Borderline“; Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“, Indie-Pop, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Lange Queen-Nacht.

Programminfos vom 13.01.2017 bis 15.01.2017

Friedensratschlag 2016

Einen Monat nach der Wahl von Donald Trump zum künftigen US-Präsidenten stand dieses Thema natürlich auch auf der Tagesordnung des traditionellen Friedenratschlags, der – wie seit Jahren üblich – auch 2016 wieder Anfang Dezember in der Kasseler Ing.-Schule stattfand. Aber es ging bei der zweitägigen Fachkonferenz auch um andere weltpolitische Fragen – internationale Konflikte, mit denen sich die Friedensbewegung befassen muß, gibt es ja zur Zeit mehr als genug. Heute senden wir die Auftaktveranstaltung des Ratschlags, u.a. mit Referaten von Dr. Erhard Crome, Konrad Ott und Sevim Dagdelen.

  • Sendetermin: „Themenwechsel“, Freitag, 13. Januar 2017, 18 Uhr

 

Bernd Giesekings Jahresrückblick 2016

Bernd Gieseking spielt seinen kabarettistischen Jahresrückblick inzwischen seit 23 Jahren auf zahllosen Bühnen. Die Veranstaltung ist mittlerweile Kult: In Kassel war der Saal im Kulturbahnhof auch diesmal wieder mehrere Tage hintereinander ausverkauft.

  • Sendetermin: „Kabarett live“, Freitag, 13. Januar 2017, 22 Uhr

 

Mr. Candyman: Mississippi John Hurt

Falls ein Musik-Wißbegieriger aus unserer Generation den ersten Track („Pay Day“) aus dem Album "Today!" (1966) von Mississippi John Hurt zum ersten Mal hört, könnte er ihn glatt mit dem ebenfalls legendären Jerry Garcia (u.a. The Grateful Dead) verwechseln. Ja, so isses. Und das ist kein Zufall ...
Mississippi John Hurt (*1892 im Carroll County/MS, aufgewachsen in Avalon) gehörte mit zu den zahlreichen interessanten MusikerInnen, die im Zusammenhang mit dem sogenannten Folk Revival während der 1960er Jahre in den USA wiederentdeckt wurden. Er war ein weiterer großartiger Gitarrist und Stückeschreiber, der vorher viel zu lange quasi vergessen war; grad so wie Bukka White, Lightning Hopkins und John Lee Hooker. Bei den Newport Folk & Blues Festivals (ab 1959) stand er, plötzlich hoch-verehrt, im ungewohnten Rampenlicht.
Und der damals noch junge Jerry Garcia gehörte, genauso wie Bob Dylan und Joan Baez, zu den vielen aufmerksamen Bewunderern. Kein Wunder: Titel wie der "Spike Driver´s Blues", "Stagg-O-Lee", "Candyman", "Make Me A Pallet On Your Floor", "Corinna, Corinna" und etliche andere wurden da bereits von zahllosen Adepten in der ein oder anderen Variante übernommen, sowohl im Folk als auch im Country/Bluegrass oder im Blues- und Rockbereich. Plötzlich genoss ein lange Zeit vergessener Künstler zumindest einen kurzen Ruhm seines Schaffens. Mississippi John Hurt war nicht verbittert - er hatte den Blues von Anfang an gelebt.
Seine 1920/1930er Folk/Country & Blues-Schallplattenaufnahmen (Okeh Records) haben nichts an Aktualität und Bedeutung in der US-Musikhistorie verloren. Die Leute lieb(t)en sein virtuoses Fingerpicking-Gitarrenspiel, die Fähigkeit, eine Basslinie und gleichzeitig Melodie- und Rhythmusbegleitung zu spielen. Und sein dabei immer irgendwie leicht und und freundlich wirkender Gesang tat ein übriges. Plus: dieses verschmitzte Lächeln - ein Charmeur allemal.
Während seiner letzten drei Lebensjahre konnte Mississippi John Hurt seine steigende Popularität endlich genießen. Er spielte nun in berühmten Clubs, den angesagten Coffee Houses, an Hochschulen und in Konzerthallen. Im November 1966 starb Hurt an den Folgen eines Herzinfarkts. Farewell, Mr. Candyman.

  • Sendetermin: „Long Distance Call“, Samstag, 14. Januar 2017, 19 Uhr

 

„Hallo, hallo, hier Radio Wien!“ (Folge 2)

So meldete sich der Sprecher der RAVAG (Radio-Verkehrs-AG) aus dem Wiener Studio zwischen 1924 und dem „Anschluß“ 1938.
In dieser Sendefolge bringen wir in zwei Teilen eine Rundschau auf die Wiener Kleinkunst- und Kabarettszene der späten 20er bis späten 40er Jahre - also auch aus der Zeit, in der Wien 1000 Jahre lang Hauptstadt der sog. „Ostmark“ war, und auch als es hinterher, allerdings erheblich lädiert, als Hauptstadt Österreichs wiedererstand.
Auch die RAVAG tauchte nach einem Schattendasein als Nebensender („Reichssender Wien“) der RRG (ab 1939 des Großdeutschen Rundfunks) im April 1945 wieder aus der Versenkung auf - in einem besetzten Österreich, zunächst unter sowjetischer Leitung, später der Republik unterstellt. 1958 schließlich ging sie endgültig im heute noch bestehenden ORF auf.
Was nicht wiederkam, nicht wiederkommen konnte, war die alte Kabarett- und Kleinkunstkultur des ehemaligen Vielvölkerstaates Österreich-Ungarn. Sie hatte im kleinen Rumpfstaat mit seiner nun viel zu großen Hauptstadt zwischen den Kriegen noch immer ein heftiges Nachglimmen gezeigt, das mit dem Anschluß Österreichs an das Deutsche Reich endgültig unter dem Knobelbecher ausgetreten wurde (von einzelnen letzten Funken in der Nachkriegszeit abgesehen). Ganz gemäß Friedrich Torbergs These, das alte Österreich sei nicht 1918, sondern erst 1938 untergegangen ...
Die Akteure dieser Szene, die sich zu einem guten Teil aus dem jüdischen Humor speiste - naheliegend in einem Staat, in dem sowohl jüdische Bauern wie jüdische Berufsoffiziere eine Selbstverständlichkeit waren und dessen Hauptstadt allein mehr als halbsoviel jüdische Einwohner hatte wie das gesamte viel größere Deutsche Reich - waren entsprechend oft Juden oder politisch bei den neuen Machthabern mißliebig. Sie emigrierten - wenn ihnen das Schicksal hold war, wie z.B. Hermann Leopoldi oder Armin Berg. Letzterer allerdings konnte nach dem Krieg nicht wirklich wieder in Wien Fuß fassen. Etliche wurden in Konzentrationslagern ermordet (wie Fritz Grünbaum, Franz Engel und manch andere weniger bekannte Kabarettisten). Ein Wiederanknüpfen an das Gewesene konnte es nach 1945 somit fast nicht geben - schließlich war auch der Großteil des Publikums, das diese Art des Humors feiner Beobachtung goutiert hatte, zusammen mit den Künstlern (man muß es wohl so drastisch formulieren!) ausgerottet worden - oder zwischen Schanghai, Kapstadt, Sydney und Hollywood in alle Winde zerstreut.
Aber auch die Zeit des Anschlusses, als nur „arische“ Künstler Platten produzieren durften, sparen wir nicht aus - auch hier gibt es eine Menge interessanter Aufnahmen zu entdecken, die sich im „Altreich“ doch nicht so verkauften wie in der nun „ostmärkischen“ Heimat der Darbietenden. In der zweiten Sendung kommen am Schluß auch noch Aufnahmen aus der unmittelbaren Nachkriegszeit.
Nur wenige führten nun die alte Tradition fort, unter ihnen, aus dem Exil zurückgekehrt, Hermann Leopoldi sowie auch Karl Farkas (Fritz Grünbaums ehemaliger Doppelconférence-Partner, der als letzter Verteter der alten Garde 1971 sozusagen auf der Bühne starb) und der erst jüngst verstorbene Georg Kreisler. Die beiden letzteren sind allerdings nicht in unseren Sendungen vertreten.
Hermann Leopoldi starb 1959 an einem Herzinfarkt - mit einem Vertrag für Fernsehaufnahmen in der Tasche. Ein Klavierhumorist der alten Garde im Fernsehen - das sollte wohl einfach nicht mehr sein ...
Die 50er Jahre im Wiener Kabarett (Kreisler, Qualtinger, Bronner, Jaggberg usw.) wären ein Thema für eigene Sendungen - hier soll es um die Zeit davor gehen.
Einige Nummern sind immer noch (oder wieder!) sehr aktuell - so in der ersten Sendung Armin Bergs „Abbau von Österreich“ oder „Sparsam muß man sein“ - oder in der zweiten Folge Franz Engel mit „Von was leben die Leut‘?“
Aus seinem gemeinhin bekannten und untrennbar mit ihm verbundenen Repertoire an betulichen Wienerliedern sticht Hans Mosers erste Platte heraus: „Der Dr. Lueger hat mir die Hand gereicht“.
Moser steht hier ganz in der Kabaretttradition, aus der er eigentlich stammt. Gallebitter zeichnet er am Beispiel eines kleinen Greißlers die Verarmung des Mittelstands nach dem I. Weltkrieg nach, die nicht unwesentlich mithalf auf dem Weg in die Diktatur. Auch dies - leider - nicht ohne aktuelle Bezüge. Ein Schelm, wer Arges dabei denkt ...
Freuen Sie sich auf eine spannende Stunde Radio Wien im „Tanzparkett extra“ (Folge 1 lief am 8.1.).


In der zweiten Sendung bringen wir (Matrizennummer der Aufnahme jeweils in spitzen Klammern, dahinter Bestellnummer der Platte):
 
Hermann Leopoldi
Zieh‘ dich wieder an, Josefin‘! (Katscher - Rebner) <BM 516-1>
Seit der Emil die Marie kennt (Hirschfeld - Farkas - Hirschfeld) <BW 1961> Electrola EG 1327
 
Franz Engel
Man soll mit Pollaks nicht verkehren (A.M. Werau - W. Saliger - Fr. Engel) >WHA 427>
Von was leben die Leute? (Werau - O. Kanitz - A. Kaps) <WHA 428> Columbia DV 924
 
Hans Moser
Der Dr. Lueger hat mir die Hand gereicht (Katscher - Geyer) (aus: Essig und Öl) <WHA 483> Columbia DV 1634
 
Franz Schier
Das ABC der großen Liebe (Frank Filip - Fr. Schier) <Ve 3174>
Eine Lady war einst in Tirol (Lang - Meder) <Ve 3170> Odeon O-26348
 
Hermann Leopoldi und Betja Milskaja
Liselott (Schwabach - Engel-Berger - Engel-Berger) <CW 230-2>
Jedermann (Waldau - Leopoldi) <OW 318-2> His Master’s Voice BA 299
 
Armin Berg mit Karl Inwald am Flügel
Da kann man sehn, wie heut‘ die Frau‘n sind (Werau - Taufstein) <Ve 2229>
Ich glaub‘, ich bin nicht ganz normal (Berg - Taufstein) <BW 2460-2> Parlophon B. 47167
 
Franz Schier, Doppelklavier Schmitz & Smart
Wenn ich in der Nacht nicht schlafen kann (Hans Lang - Peter Herz) <W 85304-1> Odeon  A.169812
 
Hermann Leopoldi und Betja Milskaja
Weißt du, was schön wär, Mariechen? (Leopoldi - Haller) <OVH 32-1>
Ich bleib‘ in Wien (Leopoldi - Spahn) <OWX 197-2> His Master’s Voice AM 3974
 
ohne Milskaja
Wenn der Ungar lustig ist (Leopoldi - Hofer - Salpeter) <OVH 329>
Powidltatschkerln (Leopoldi - Skutajan) <OVH 388> His Master’s Voice BA 703
 
Aufnahmeort sämtlicher Platten ist Wien.
Durchs Programm führt Peter Michael.

  • Sendetermin: „Tanzparkett extra“, Sonntag, 15. Jänner 2017, 17 Uhr
  • Wiederholung Montag, 16. Jänner 2017, 9 Uhr

 

John Prine: "Some Humans Ain´t Human ... "

Yo, some more news from a goofy world. Der Lonesome Traveler hatte es bereits angesagt: Solange das mit der künftigen US-Weiterregierungsweise und den dafür aktuell ausgehandelten Protagonisten so weiter geht, gibt´s auf just diesem Sendeplatz fürderhin keine aktuelle amerikanische Country Music mehr. Ende der Durchsage. Promise. That´s it.
Glücklicherweise versuchen nach wie vor klarer denkende aufgeklärte Menschen in Nordamerika dem soeben vorherrschenden Trend etwas entgegenzusetzen. Well, eine unbedingte Minderheit sind sie nicht! Ein guter Grund, einer Stimme, die nach wie vor gegen den Strom schwimmt - pardon: singt -, mal wieder aufmerksam zu lauschen. Wolf Silaffs Tip heute in diesem Zusammenhang lautet: John Prine. Ein US-Singer/Songwriter der Extraklasse aus Chicago, der es bereits seit über drei Dekaden mit seinen Stücken auf den sprichwörtlichen Punkt bringt, wahrlich punkt-genau das jeweilige Thema trifft und dabei mit geradezu schriftstellerischer Formulierkunst die Dinge kritisch und zugleich gut verständlich beschreibt. Er zitiert dabei ein bisserl seltener intellektuell die antiken Klassiker als Bob Dylan, dafür kultiviert er aber selbst hoch-pfiffig und gelegentlich augenzwinkernd seine ganz eigene Erzählweise. Einer, der wahrlich Spannung heraufzaubern kann.
In dieser Folge präsentieren wir eine kleine Prise aus neueren Album-Produktionen des fantastischen Künstlers ("Fair & Square"/"Lost Dogs & Mixed Blessings"/"The Missing Years"). By the way, auch die frühen Klasse-Alben von John Prine gehören seit den 1980er Jahren in die Sammlung! Der Lonesome Traveler hat etliche tolle Konzerte des Künstlers erlebt - und ist ihm (inkognito) gar einmal in Irland begegnet.

  • Sendetermin: „Lonesome Traveler“, Sonntag, 15. Januar 2017, 19 Uhr

Live-Stream.

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