FRK-Programm vom 24.08.2016 bis 01.09.2016

Mittwoch, 24.8.16:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr 15 „Die Charlie-Grünhorn-Show“, Talk mit Gästen aus Kultur, Gesellschaft und Politik.

18 Uhr „Handmade”, Handgemachte Musik und Veranstaltungstips.

21 Uhr „Magic Moments“, Calypso Craze - Weil Mama immer gern ein Gitarrensolo bringt, weil Papa ganz genau so wie Belafonte singt.

22 Uhr „FRK spezial“.

24 Uhr „Nachtstudio“.

2 Uhr „Nachtprogramm“, Herbie-Hancock-Nacht, u.a. mit den LPs „Crossings”, “Head Hunters”, “Mwandishi”.

 

Donnerstag, 25.8.16:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

20 Uhr „Musica Latina“, Lateinamerikanische Musik (in spanischer und deutscher Sprache).

21 Uhr „Stadtlabor“, Heute: Solarstrom vom hauseigenen Dach für Mieter; mit den Gründern der prosumergy GbR Kassel.

22 Uhr „Borderline“, Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Input ist gleich Output“.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Lange Queen-Nacht.

 

Freitag, 26.8.16:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Themenwechsel“, u.a. „Publikumsbeschimpfung“ von Peter Zudeick (Aufzeichnung aus dem Kulturbahnhof vom 20.5.2015).

20 Uhr „Borderline extra“, Musik für Grenzgänger.

22 Uhr „Aoxomoxoa“, Das Rock-Kaleidoskop.

 

Samstag, 27.8.16:

8 Uhr  Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr “Make Rave, Not Hate”, Make Love, Part 2.

17 Uhr “Melomania”, Elektronische Musik.

18 Uhr „Country Classics“, New Riders Of The Purple Sage: Gypsy Cowboy (1972).

19 Uhr “Long Distance Call”, Das Blues-Magazin, Heute: Chess-Legenden in London, Folge 2.

20 Uhr “Lili“, Libertäre Informationen lokaler Initiativen.

21 Uhr „Die Lange Rille“.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Miles-Davis-Nacht, u.a. mit den LPs „Kind Of Blue“, „On The Corner“, “Bitches Brew“.

 

Sonntag, 28.8.16:

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Kinderradio“, Heute: Radiodokumentation des Kindercampus am Gustav-Stresemann-Gymnasium in Bad Wildungen.

18 Uhr “Plattenladen”.

19 Uhr „Lonesome Traveler“, Der Willie und der Vatter: Der Outlaw und der Mundartdichter.

20 Uhr ,,Devil’s Kitchen“, Hard Rock, Metal, Rock’n’Roll.

22 Uhr „Welcome To Hell“, Das Metalradio.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Little-Feat-Nacht, u.a. mit den LPs „Dixie Chicken“, „Time Loves A Hero“, „Sailin‘ Shoes“.

 

Montag, 29.8.16:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „Jazzcafe“.

18 Uhr „Excentric Radio“, Weirdos Of Sound.

19 Uhr “Monkeymusicmovement”, Eine Stunde Rapmusik.

20 Uhr „Fangschalltung“, Neue Musik und Improvisierte Musik.

22 Uhr “Ear Catcher”, Neue Platten und DVDs.

23 Uhr „Forum experimentell“.

1 Uhr „Nachtprogramm“, Weather-Report-Nacht, u.a. mit den LPs „Sweetnighter“, „Heavy Weather“, „Mysterious Traveller“.

 

Dienstag, 30.8.16:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

19 Uhr „Frei hoch zwei“, Vorläufige Abschiedssendung.

20 Uhr „Liederleute“, Das Magazin für Musik und Politik.

22 Uhr „Only Vinyl“, Plattenspiele.

23 Uhr „Wortspiele“, Philosophische Reflexionen.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Miles Davis live, mit Konzertaufnahmen von 1955-1975.

 

Mittwoch, 31.8.16:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms von Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr 15 „Die Charlie-Grünhorn-Show“, Talk mit Gästen aus Kultur, Gesellschaft und Politik.

18 Uhr „Handmade“, Handgemachte Musik und Veranstaltungstips.

20 Uhr „Memories“, Hits aus Ost und West.

21 Uhr „Tanzparkett“; Heute: Cab Calloway, Folge 1/2016.

22 Uhr „FRK spezial“.

24 Uhr „Nachtstudio“.

2 Uhr „Nachtprogramm“, Herbie-Hancock-Nacht, u.a. mit den LPs „Crossings”, “Head Hunters”, “Mwandishi”.

 

Donnerstag, 1.9.16:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

19 Uhr „Wanderzirkus Weltklang“; Heute: Urgesteine, Pop-Ikonen und junge Wilde - Das Cropredy-Festival 2016.
 
20 Uhr „Irie Ites“, Reggae und Dub.

22 Uhr „Borderline“; Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“, Indie-Pop, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Lange Queen-Nacht.

Aktuelle Programminfos

Calypso Craze - Weil Mama immer gern ein Gitarrensolo bringt, weil Papa ganz genau so wie Belafonte singt ..

Calypsomusik. Eine musikalische und nicht immer fröhliche Reise in die Karibik. Nach Trinidad und der Westindischen Inselwelt. Wir treffen den „King of Calypso“, Harry Belafonte, der diesen Titel so gar nicht mochte. Auch furchterregende Gestalten, die sich mit einem Augenzwinkern hinter ihren klangvollen Pseudonymen verstecken:  Atilla The Hun, Mighty Sparrow, The Lion, Macbeth The Great oder Lord Invader.  Letzterer hieß eigentlich Rupert Grant und sang schon 1944 „Rum & Coca Cola“. Der Song über die käufliche Liebe (Verwerfungen der Sexual-Ökonomie) der während des 2. Weltkrieges auf Trinidad stationierten US-Soldaten (working for the Yankee Dollar) , wurde textlich entschärft  und dann von den damals noch unbekannten Andrew Sisters aufgenommen und ein wahrer Million Seller.
Auch der Schauspieler Robert Mitchum erlag der Faszination des Calypso, den er bei  Dreharbeiten in Trinidad und Tobago kennen und lieben gelernt hatte. So sehr, dass er ein heute noch begehrtes und hinreißendes Album machte (Calypso – is like so, 1957, mit fake accent). Calypsoaufnahmen haben einen oft typischen Wortwitz, den doppelten Boden, das sogenannte double entendre (z.B. das oft gecoverte „Marry An Ugly woman“).
Nat King Cole, Ella Fitzgerald und Louis Jordan haben den Calypso, noch bevor es mit dem Rock’n’Roll so richtig losging, nach Amerika gebracht. Man mag es kaum glauben, aber die Calypsowelle schwappte Ende der 1950ziger Jahre auch bis nach Germany herüber. Die Adaptionen klingen skurril  („Mama kommt aus Kuba“ von Alice Babs zum Beispiel) und auch schon mal nach „Sarotti-Mohr“ und anderen Rassismen. Lust auf mehr? Dann steigt ein in‘s Banana Boat (Day-O) und schaltet euer Radio an.
Mehr Infos/Fotos und die Möglichkeit die Sendung nachzuhören findet ihr auf meinem Blog:
http://ralfs-radio-blog.blogspot.de [Idee und Moderation, Ralf Wenzel].

  • Sendetermin: „Magic Moments“, Mittwoch, 24. August 2016, 21 Uhr
  • Wiederholung: Donnerstag, 25. August 2016, 13 Uhr

 

Publikumsbeschimpfung

Dr. Peter Zudeick, freier Journalist und Korrespondent für mehrere Rundfunkanstalten und Zeitungsredaktionen, sorgte mit seinem Programm „Das Pressevolk, der große Lümmel - Von Abschreibern, Ranwanzern, Blendern und Besserwissern“ bei einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stigtung für einen unterhaltsamen Abend.
Beschimpfungen haben eine entlastende Wirkung und außerdem Tradition im Alltag sowie in der Politik. Beschimpfungen sind ungerechte Übertreibungen - sie bringen nichts, außer einem Quäntchen Wahrheit, über das man befreit lachen kann. Deswegen kommen nicht nur die Vertreterinnen und Vertreter der Presse selbst, sondern auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger in diesem satirischen Format auf ihre Kosten.
Die Aufzeichnung entstand im Südflügel der Kasseler Kulturbahnhofs.

  • Sendetermin: „Themenwechsel“, Freitag, 26. August 2016, 18 Uhr

 

Country Classics: „Gypsy Cowboy“ (1972)

Begonnen haben die New Riders Of The Purple Sage einst als eine Art „Ableger“ der Grateful Dead. Im Laufe der Zeit mauserten sie sich jedoch zu einer eigenständigen Band und gehörten in der frühen 70ern zur Speerspitze der amerikanischen Country-Rock-Bewegung. Das Debüt-Album von 1971 gilt als Klassiker des Genres, Songwriter und Leadsänger John Dawson zählt zu den legendären Gestalten der kalifornischen Musikszene.
Weniger bekannt ist die dritte LP der Band, die Ende 1972 unter dem Titel „Gypsy Cowboy“ erschien. Das Album verkaufte sich nur mäßig und warf keine Hit-Singles ab. Dennoch kann die Platte aus heutiger Sicht als Meisterwerk gelten, enthält sie doch eine ganze Reihe erstklassiger Kompositionen, die typisch für die Ära sind und eine perfekte Synthese aus psychedelisch angehauchtem West-Coast-Rock und traditionellen Country-Klängen bilden. Zudem bestand die Gruppe damals aus hochkarätigen Musikern, unter denen – neben John Dawson – besonders der virtuose Steelgitarrist Buddy Cage herausragt. Das Album bietet reichlich wunderbarste Melodien und perfekten Harmoniegesang – also genau das, was gemeinhin als „Cosmic American Music“ bezeichnet wird. Um so bedauerlicher, daß „Gypsy Cowboy“ bis heute ein Schattendasein in der Diskographie der New Riders fristet und immer noch von kommerziell erfolgreicheren Platten wie „Powerglide“ oder „Panama Red“ überstrahlt wird. Wir wollen das ändern und stellen die LP ausführlich vor.

  • Sendetermin: „Country Classics“, Samstag, 27. August 2016, 18 Uhr

 

Oberliga-Stars des Chess-Labels in London, Teil 2

Ein Vierteljahrhundert lang (1950 - 1975) war das Chess-Label aus Chicago der Cadillac unter den Blues-Experten. Gegründet und betrieben wurde die Firma von einem umtriebigen Immigranten-Brüderpaar aus Europa, Leonard und Philipp Chess aus dem früheren polnischen Galizien. Sie waren clevere Geschäftsleute mit einem guten Riecher für Neues. Aber nicht nur Blues wurde da in der Windy City gemacht, auch der Rock & Roll wurde von dort aus revolutionär befeuert. Von Chuck Berry über Willie Dixon, bis Bo Diddley und Howling Wolf reicht eine lange Künstlernamenliste von den 1950er Jahren bis in die Dekaden neuester technisch-aufgeblasener Musikproduktionen.
Einige der Genannten hatten gegen Ende der 60er Jahre ihre Bedeutung für ein weißes europäisches Publikum und etliche Musikadepten auf der britischen Insel verstanden. Und sie kamen als willkommene Gäste zu den Festivals, auch nach Deutschland. Einige gingen (gerne) in die Londoner Studios, um dort ziemlich hippe Sachen einzuspielen  - und ließen sich selbstredend von ihren mittlerweile prominenten Brit-Kollegen begleiten. So jammten denn beispielsweise Muddy Waters, Chuck Berry und auch Howling Wolf mit Jagger, Richards, Wyman, Watts, Clapton, Winwood, Gallagher, Beck und etlichen anderen. Herausgekommen sind echte Album-Klassiker. Auszüge aus eben diesen sind in dieser Folge zu hören.

  • Sendetermin: „Long Distance Call“, Samstag, 27. August 2016, 19 Uhr

 

Der Willie & Der Vatter: Der Outlaw und der Mundartdichter

Mit "Outlaw" ist in diesem speziellen Falle Willie Nelson gemeint, die amerikanische Musikerlegende aus Texas. Von ihm hören wir in dieser Folge ein - gemessen an den Verkaufszahlen - allgemein unterschätztes, aber dennoch bemerkenswertes Album von 2001, das die Meisterschaft des Songwriters Nelson unterstreicht: Zeitlos gute Country Music. Es erschien unter dem Titel "Me and the Drummer: Tales out of Luck". Die Platte wurde ohne Willies legendären Band-Schlagzeuger Paul English eingespielt. Ein zunächst irreführender Titel also. Das Album ist aber in jedem Fall ein herausragendes Werk, das ursprünglich als Internet-Special Offer geplant war und – in der erweitereten Version -  Video- und Bilddateien enthält. Inhaltlich handelt es sich um Willies Rückbesinnung auf seine 60erJahre-Erfahrungen - als seinerzeit komplett unter-schätzter Songwriter innerhalb der Nashville-Szene. Luck, Texas übrigens ist nicht nur eine wunderschöne Ortsnamenkreation, sondern auch eine Filmkulissse und ein Veranstaltungsort, eigens für den Film/Album "Red Headed Stranger" ins Hill Country außerhalb von Austin gebaut. Zeitweise lebt Willie dort, spielt Golf und lädt, auch nach den Tornado-Zerstörungen von 2014, immer mal wieder zu Festivals ein (SxSW /Luck Reunion). Im Frühjahr diesen Jahres ging der Fuchs mit über 30 Acts auf gleich zwei Live-Bühnen ab ...
Auf "Tales out of Luck" gelang Willie mit fantastischen Mitmusikern, den Offenders (u.a. Johnny Gimble, Floyd Domino, Dave Zettner, Johnny Bush), ein faszinierender Spagat zwischen Country Music und Blues. Neben echten Honky Tonkern und Country Tear-Jerkern gibt’s einige hörenswerte "weiße" Blues-Songs. Der absolute Reißer ist sicherlich der "Rainy Day Blues". Alle Texte stammen von Willie selbst.  Unglaublich, wie der frühere Pedal Steeler Jimmie Day den richtigen Touch da reinbringt - neben Willies knarzigem Gesang und seiner lässig-halbfertig ausformulierten Spielweise (Django-Style) auf seiner verschrammelten Martin N 20 Gitarre (namens "Trigger"!).
Wie schön: Auch in den nordhessisschen Breitengraden gibt es Leute mit ausgeprägtem Musikfeeling. Als humorgetriebenen Mundart-Kreativen bezeichnet Moderator Wolf Silaff den Dark Vatter (Timo Israng) aus Kassel. Als „Dark Vatter und sinne Combo“ bringen sie in bester Rockabilly-Manier regional-akute Themen auf ihren Platten und den unbedingt sehenswerten Auftritten wirklich gekonnt rüber. Kein Zweifel, so viel steht fest: Würde Willie Nelson dieses Regional-Idiom für sich übersetzen können - er hätte ebensoviel Spaß (fun) an der ganzen Angelegenheit wie Waschbär-echte (Raccoon-approved) Nordhessen ...  

  • Sendetermin: “Lonesome Traveler”, Sonntag, 28. August 2016, 19 Uhr

 

Vorläufige Abschiedssendung

Das Magazin für freie Musik tritt aus beruflichen Gründen des Moderators in eine vorläufige Sendepause. Die letzte Sendung vor dieser Pause findet am heutigen Dienstag statt.

  • Sendetermin: „Frei hoch zwei“, Dienstag, 30. August 2016, 19 Uhr

 

Cab Calloway, Folge 1/ 2016

Den Jazzfans unter unseren Hörern den 1907 geborenen Cab Calloway (eig. Cabell Calloway III.) vorzustellen, hieße wohl Eulen nach Athen tragen.
 
Aber auch vielen, die Jazz allenfalls am Rande interessiert, dürfte er bekannt sein - durch seinen Auftritt im Film „Blues Brothers“ von 1979. Als wären die fünf Bühnenjahrzehnte dazwischen nicht gewesen, ist er auf der Leinwand mit seinem wohl größten Hit, seiner Erkennungsmelodie „Minnie The Moocher“, zu erleben, immer noch mit dem von ihm geprägten Stil des Scatgesangs mit dem für ihn so typischen „Hidey Hidey Ho“.
 
Auch in der nun gebrachten Sendefolge (vor vielen Jahren gab es auf diesem Sendeplatz schon einmal zwei Ausgaben über Cab Calloway, die allerdings andere Platten enthielten) wollen wir sowohl die Seite des Jazzers als auch die des Showmans Calloway beleuchten. Wir beginnen am Anfang seiner Plattenkarriere, als er im Jahre 1930 die Band „The Missourians“ übernommen hatte.
 
Der aus einem Akademikerhaushalt stammende Calloway straffte die Organisation des Orchesters und wurde sein Aushängeschild.
 
Sein exzentrischer Gesang und ebensolche Tanzeinlagen wirkten - und wirken bis heute - auf Generationen von Künstlern als Vorbild. Die „Tanzparkett“-Redaktion konnte sich davon bei einem Konzertbesuch im Frühjahr mit eigenen Augen und Ohren überzeugen.
 
Seine Bühnenkarriere währte bis zu seinem Tod im Jahre 1994. Auch ein Redaktionsmitglied unserer Sendung durfte ihn noch Anfang der 90er als hochbetagten, aber keineswegs zahm gewordenen Künstler bei einer Deutschlandtournee erleben.
 
Durchs Programm begleitet Sie Peter K. Michael.
 
Ein zweiter Teil folgt - ob unmittelbar am nächsten „Tanzparkett“-Sendeplatz oder später, wird noch festgelegt.

  1. Sendetermin: „Tanzparkett“, Mittwoch, 31.8.16, 21-22 Uhr
  • Wiederholung: Donnerstag, 01.9.16, 13 Uhr

 

Urgesteine, Pop-Ikonen und junge Wilde - Das Cropredy-Festival 2016

Auch im 49. Jahr ihres Bestehens ließ es sich die dienstälteste englische Folkrockband nicht nehmen, zu einem Festival der besonderen Art und Güte einzuladen. Und so versammelten sich ca. 18000 Freunde handgemachter Musik bei bestem Sommerwetter und ebensolcher Laune vor und auf der Bühne auf einer Viehweide im kleinen Dörfchen Cropredy/Oxfordshire.
Die musikalische Palette war bunt und breit gefächert - alte Hasen und junge Wilde des Folkrock gaben sich ein Stelldichein. Aber auch Singer/Songwriterkunst, Ska-orientierter Pop der 80er Jahre und hardrockender Hillbillysound verzauberte das Publikum.
Auch Zirkusdirektor Günther Klößinger ließ es sich wieder einmal nicht nehmen, dieser locker-folkigen Party eine Stippvisite abzustatten und anlässlich der neuesten Vorstellung in der weltmusikalischen Manege des Freien Radio Kassel über einige Highlights des Konzertprogramms zu berichten.
Am Mikro: Günther Klößinger

  • Sendetermine: „Wanderzirkus Weltklang“, Donnerstag, 1. September 2016, 19 Uhr
  • Wiederholung Weltklang: Freitag, 2. September 2016, 11 Uhr