FRK-Programm vom 17.01.2018 bis 25.01.2018

Mittwoch, 17.1.18:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms von Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Hörbuch aktuell“.

19 Uhr „Memories“, Heute: Kriminalhörspielreihe „Maigret und seine größten Fälle“, Folge 3.

20 Uhr „Jazzcafe“, Heute: Mischmasch.

21 Uhr „Tanzparkett“, Heute: Gesangsgruppen im Stile der Revelers,
90 Jahre Comedian Harmonists (2).

22 Uhr „Die Thomas-Hellmann-Show“.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Eric Clapton live in den 60er und 70er Jahren.

 

Donnerstag, 18.1.18:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

19 Uhr „Bahnhof Damaskus“ (in arabischer Sprache).

20 Uhr „Irie Ites“, Reggae und Dub.

22 Uhr „Borderline“; Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“, Indie-Pop, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Monkees-Nacht; u.a. mit den LPs .“The Birds, The Bees And The Monkees“, „Headquarters“, “Good Times”

 

Freitag, 19.1.18:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“,  Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „Heimatlieder“; Sendung des Instituts für Sprachen.

18 Uhr  „Themenwechsel“, Heute: Klassiker österreichischer Literatur – Stefan Zweigs „Schachnovelle“, Vortrag von Dr. Sascha Kiefer (Aufzeichnung aus der Uni Kassel vom 7.12.17)

20 Uhr „Borderline extra“, Musik für Grenzgänger, Heute: Potlatch.

21 Uhr „Fast vorwärts“.

22 Uhr „Kabarett live“, Philipp Weber (Aufzeichnung aus Vellmar).

1 Uhr „Nachtprogramm“, Grateful-Dead-Nacht, Cornell University, Ithaka, 1977.

 

Samstag, 20.1.18:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Minimalcityradio“, Club Culture.

18 Uhr “Country Classics”.

19 Uhr „Nightshift“, Dark Wave und Gothic.

20 Uhr “LILI”, Libertäre Informationen lokaler Initiativen.

21 Uhr „Die Lange Rille“.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Grand-Funk-Railroad-Nacht; u.a. mit den LPs „Survival“, „Closer To Home“, “Phoenix“.

 

Sonntag, 21.1.18:

6 Uhr ,,Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr  Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Kinderradio“.

17 Uhr „Tanzparkett spezial“, Gesangsgruppen im Stile der Revelers
A-cappella-Gesangsgruppen, Folge 2 (Wdh. von 1998).

19 Uhr „Lonesome Traveler“, Heute: Time to dance - Sweet Soul Music, Teil 3.

20 Uhr “Devil’s Kitchen”, Hard Rock, Metal, Rock’n’Roll.

22 Uhr “Welcome To Hell”, Das Metalradio.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Replacements-Nacht; u.a. mit den LPs „Pleased To Meet Me“, „Tim“, „Let It Be“.

 

Montag, 22.1.18:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „Somaaliyay Toos“, (in somalischer Sprache).

18 Uhr „Endlich Montag!“; Das FRK-Wunschkonzert.

19 Uhr „Tom‘s Rock And Pop Specials", Songs und Songgeschichten.

20 Uhr „Fangschalltung“, Neue Musik und Improvisierte Musik.

22 Uhr „Ear Catcher“, Neue Platten und DVDs.

23 Uhr „Einheizradio”, Musik und Satirisches.

1 Uhr „Nachtprogramm“; Poco-Nacht; u.a. mit den LPs “Pickin‘ Up The Pieces“, „A Good Feeling To Know“, “Crazy Eyes”.

 

Dienstag, 23.1.18:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Campusradio”.

19 Uhr „Deutsch – Mein neues Hobby“.

20 Uhr „Liederleute“, Magazin für Musik und Politik.

21 Uhr „Dreamlands“.

22 Uhr „Only Vinyl“, Plattenspiele.

23 Uhr „Wortspiele”, Philosophische Reflexionen.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Harry-Nilsson-Nacht; u.a. mit den LPs „Pussy Cats“, „Harry Nilsson Sings Newman“, „A Little Touch Of Schmilsson In The Night“.

 

Mittwoch, 24.1.18:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Hörbuch aktuell“.

19 Uhr „Handmade Classics”.

20 Uhr „Handmade“.

21 Uhr „Magic Moments“.

22 Uhr „FRK spezial“.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Eric Clapton live in den 60er und 70er Jahren.

 

Donnerstag, 25.1.18:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

19 Uhr „Bahnhof Damaskus“ (in arabischer Sprache).

20 Uhr „Musica Latina“, Lateinamerikanische Musik (in spanischer und deutscher Sprache).

21 Uhr „Viaje Radial“, Rundreise durch Lateinamerika (in spanischer Sprache).

22 Uhr „Borderline“, Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Monkees-Nacht; u.a. mit den LPs .“The Birds, The Bees And The Monkees“, „Headquarters“, “Good Times”.

Programminfos vom 17.01.2018 bis 21.01.2018

Gesangsgruppen im Stile der Revelers

90 Jahre Comedian Harmonists (2)

Den Comedian Harmonists widmen wir aus Anlaß des 90. Gründungsjubiläums am 29.12. (und nicht, wie durch einen Tippfehler zu lesen war, am 27.!) eine Reihe über Gesangsgruppen im Stile der Revelers, in deren Nachfolge auch sie standen. In der zweiten Folge beleuchten wir die große Zeit der Comedian Harmonists, die Jahre zwischen 1931 und 1933.
Die große Wirtschaftskrise hatte die Welt im Würgegriff - gediegene Unterhaltung war gefragter denn je. Während die Schlangen an den Arbeitsämtern kilometerlang wurden, suchten diejenigen, die noch Arbeit und Geld hatten, Ablenkung.
Die Comedian Harmonists gehörten schon gut zwei Jahre nach ihrer Gründung zu den ganz Großen, gingen auf Tourneen bis nach Amerika und Australien, drehten Filme, verkauften Platten - und versteuerten pro Kopf und Jahr etwa 50.000 RM - in einer Zeit, in der ein Arbeiter im Monat etwa 200 RM heimtrug und ein erfolgreicher Schallplatten-Studiosänger fünf Mark pro Aufnahme in die Hand gedrückt bekam.
Wie immer, wenn etwas erfolgreich läuft, rief das Neider auf den Plan, und diese Neider waren bald straff organisiert. Schon ab 1930 saßen im preußischen Parlament Abgeordnete der NSDAP, die mit dem „unmännlichen Gejaule“ und dem „zersetzenden“ Gesangsstil von Gruppen wie den Comedian Harmonists aufräumen wollten. Offenbar zogen diese Kreise solch „kulturbolschewistischer Niggermusik“ lieber urgermanische Grunzlaute vor.
Noch überwog aber die Zustimmung - die Gruppe brauchte keine Reklame mehr: Eine kleine Pressenotiz mit den Auftrittsdaten reichte, um binnen kurzer Zeit die Säle restlos auszuverkaufen. Noch verkauften sich die Platten wie warme Semmeln.
Noch spielte es keine Rolle, daß drei der sechs Mitglieder Juden waren - das jedoch sollte sich bald ändern. Nach dem 30. Januar ‘33 wehte endgültig ein anderer Wind in der Kulturpolitik.
Doch dazu mehr im dritten Teil, der - passenderweise - am 31.01. folgen wird.

  • Sendetermin: „Tanzparkett“, Mittwoch, 17. Januar 2018, 21-22 Uhr
  • Wiederholung: Donnerstag, 18. Januar 2018, 13 Uhr

 

Stefan Zweigs „Schachnovelle“

Der Fachbereich Literaturwissenschaft der Kasseler Uni bietet in diesem Semester eine Veranstaltungsreihe zu den „Klassikern der österreichischen Literatur“ an. Neben zeitgenössischen Autoren wie Arno Geiger und Daniel Kehlmann werden auch Schriftsteller aus der glorreichen Vergangenheit behandelt – von Stifter über Canetti bis hin zu Werfel oder Meyrink.
In der heutigen Sendung ist ein Vortrag von Dr. Sascha Kiefer (Saarbrücken) über Stefan Zweigs legendäre „Schachnovelle“ zu hören. Zweig schrieb sein wohl berühmtestes Werk 1942, als er sein Heimatland bereits auf der Flucht vor den Nazis verlassen hatte. Die Geschichte um die beiden Schach-Genies, die sich während einer Schiffsreise am Schachbrett duellieren, kann als Allegorie auf die damaligen politischen Verhältnisse in Europa gedeutet werden. Aber auch andere Interpretationen sind möglich – Sascha Kiefer stellt einige vor.

  • Sendetermin: „Themenwechsel“, Freitag, 19. Januar 2018, 18 Uhr

 

Philipp Weber: No. 5 – Ich liebe ihn!

Philipp Webers neues Kabarettprogramm ist ein feuriger Schutzwall gegen jegliche Versuche der Manipulation. Eine heitere Gebrauchsanweisung für den freien Willen, selbstverständlich wie immer webermäßig lustig. Frei nach Immanuel Kant: „Habe den Mut, dich deines Zwerchfells zu bedienen“.

  • Sendetermin: „Kabarett live“, Freitag, 19. Januar 2018, 22 Uhr

 

Gesangsgruppen im Stile der Revelers

A-cappella-Gesangsgruppen, Folge 2 (Wdh. von 1998)

Schon vor fast 20 Jahren befaßte sich das Tanzparkett (im Gefolge der Verfilmung der Geschichte der Comedian Harmonists als Spielhandlung) in zwei Sendungen mit anderen Kopisten der Revelers (und auch der Comedian Harmonists).
Die Comedian Harmonists wurden damals nicht behandelt, weil nach dem großen Erfolg des Spielfilms von Josef Vilsmaier deren Platten tatsächlich immer wieder auch im „großen“ Rundfunk erklangen.
Diese Zeiten sind nun aber vorbei; daher würdigen wir mit einer Sendefolge am Tanzparkett-Hauptsendeplatz (Mittwoch 21 Uhr, Wdh. Donnerstag 13 Uhr) das 90. Jubiläum der Comedian Harmonists.
Daher bot sich die Wiederholung der zwei älteren Sendungen mit Gesangsgruppen am Sonntagnachmittag an.
Nachdem wir in der ersten Folge zwei Gruppen, den Abels und den Melody Gents, breiten Raum gelassen hatten, warfen wir am 04.11.98 einen Rundblick auf etliche der in den 30er und frühen 40er Jahren in Berlin bei der Plattenindustrie tätigen a-cappella-Gruppen.
Dabei sollten uns auch die Abels und ihre Nachfolgegruppen in Gestalt der Five Songs, der Kardosch-Sänger und des Schuricke-Terzetts wiederbegegnen.
Weiterhin hören Sie die Humoresk Melodios (und später die - was 1998 allerdings noch nicht klar war - aus ihnen hervorgegangenen Gesang-Melodios oder nur Melodios, die ebenso wie Schuricke und sein Terzett dem Revelers-Ideal bis 1943 treu bleiben sollten), dann die schon in der ersten Sendung kurz vorgestellten „Vier Wedding-Boys“ bzw. „Vier Richters“, mit Edmund Fritz’s Singing Babies und dem Radio-Quartett auch zwei Damengruppen - und ferner das damals recht populäre, heute aber praktisch vergessene Heyn-Quartett.
Das Thema a-cappella-Gruppen bleibt auch am Hauptsendeplatz der Reihe „Tanzparkett“ weiter spannend. Freuen Sie sich nach dem für den 31.01. vorgesehenen dritten Teil mit den Comedian Harmonists auf eine Ausgabe unserer Unterreihe „Der unbekannte Nachbar“ mit polnischen Aufnahmen - hier wird auch der Chor Dana vorkommen, der mit den Comedian Harmonists in einer Liga spielte und sie sogar im Berliner Varieté Wintergarten einmal vertrat.
Weitere Platten dieser Art werden wir nach Möglichkeit in unsere weiteren Sendefolgen aufnehmen, so auch Aufnahmen mit den Comedian-Harmonists-Nachfolgegruppen Meistersextett und Comedy Harmonists. Etwaige Sendetermine werden bekanntgegeben.

  • Sendetermin: „Tanzparkett extra“, Sonntag, 21. Januar 2018, 17-18 Uhr
  • Wiederholung: Montag, 22. Januar 2018, 9 Uhr

 

Time to dance - Sweet Soul Music, Teil 3

Heute bringen wie die zweite Folge eines Dreiteilers, der auf peppige Soundmanier an die späten 60er und frühen 70er erinnert – an eine Zeit, als endlich auch etliche schwarze KünstlerInnen ihren längst überfälligen Durchbruch in die internationalen Charts fanden. Zur musikhistorischen Vorgeschichte, zu Gospel und Rhythm’n’Blues, hören wir einiges in diesen Folgen; außerdem über wichtige Labels, ihre Manager - und all die unglaublich talentierten KünstlerInnen, die mit ihren explosiven Sounds gleichzeitig an die politischen Hintergründe erinnerten und gar eine Bewegung, ein Civil Rights Movement, musikalisch mit-perpetuierten. Die historische Pendelbewegung brachte damals aufstrebende KünstlerInnen als Superstars hervor.
Mit dabei sind alle wichtigen Interpreten der Soul-Ära - von Arthur Conley, Ike & Tina Turner, Ray Charles über Aretha Franklin, Wilson Pickett, Nina Simone, James Brown und Sam Cooke bis Percy Sledge, Martha Reeves u.v.a.  So, get on the dance floor - it´s Soul Music time again.

  • Sendetermin: “Lonesome Traveler”, Sonntag, 21. Januar 2018, 19 Uhr

Live-Stream.

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