FRK-Programm vom 11.01.2018 bis 18.01.2018

Mittwoch, 10.1.18:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Hörbuch aktuell“.

19 Uhr „Handmade Classics”.

20 Uhr „Handmade“.

21 Uhr „Magic Moments“.

22 Uhr „Resonanz“.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Eric Clapton live in den 60er und 70er Jahren.

 

Donnerstag, 11.1.18:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

19 Uhr „Bahnhof Damaskus“ (in arabischer Sprache).

20 Uhr „Musica Latina“, Lateinamerikanische Musik (in spanischer und deutscher Sprache).

21 Uhr „Stadtlabor“.

22 Uhr „Borderline“, Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Monkees-Nacht; u.a. mit den LPs .“The Birds, The Bees And The Monkees“, „Headquarters“, “Good Times”.

 

Freitag, 12.1.18:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „Heimatlieder“, Sendung des Instituts für Sprachen..

18 Uhr „Themenwechsel“, Rainer Werning; Warum herrscht auch 60 Jahre nach Ende des Koreakriegs kein Frieden auf der Halbinsel? (Aufnahme vom Friedensratschlag 2017).

20 Uhr „Borderline extra“, Musik für Grenzgänger; Heute: Cold Blue Music.

22 Uhr „Kabarett live“.

1 Uhr „Nachtprogramm“, Grateful-Dead-Nacht, Cornell University, Ithaka, 1977.

 

Samstag, 13.1.18:

8 Uhr  Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr “Sounds Like Electronic Music”; Deephouse, Techhouse, Techno.

18 Uhr „Long Distance Call“, Das Blues-Magazin; Heute: Blues Guitar Trendesetter: T-Bone Walker.

19 Uhr “Nightshift”.

20 Uhr “Lili“, Libertäre Informationen lokaler Initiativen.

21 Uhr „Die Lange Rille“, Heute: David Qualey, Mike Auldridge.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Grand-Funk-Railroad-Nacht; u.a. mit den LPs „Survival“, „Closer To Home“, “Phoenix“.

 

Sonntag, 14.1.18:

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Kinderradio“.

17 Uhr „Tanzparkett spezial“, Heute: A-Capella-Gesangsgruppen, Folge 1.

18 Uhr „One, Two, Three, Four“; Rock’n‘Roll, Punk’n’Roll und Rockabilly von Chuck Berry bis zu den Ramones.

19 Uhr „Lonesome Traveler“, Heute: Time to dance - Sweet Soul Music, Folge 2.

20 Uhr “Devil’s Kitchen”, Hard Rock, Metal, Rock’n’Roll.

22 Uhr “Welcome To Hell”, Das Metalradio.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Replacements-Nacht; u.a. mit den LPs „Pleased To Meet Me“, „Tim“, „Let It Be“.

 

Montag, 15.1.18:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache..

18 Uhr „Excentric Radio“, Weirdos Of Sound.

19 Uhr “Monkeymusicmovement”, Eine Stunde Rapmusik.

20 Uhr „Fangschalltung“, Neue Musik und Improvisierte Musik.

22 Uhr “Ear Catcher”, Neue Platten und DVDs.

23 Uhr „Forum experimentell“.

1 Uhr „Nachtprogramm“, Poco-Nacht; u.a. mit den LPs “Pickin‘ Up The Pieces“, „A Good Feeling To Know“, “Crazy Eyes”.

 

Dienstag, 16.1.18:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr: Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Postfaktisch“, Sendung von Schülern des Engelsburg-Gymnasiums.

19 Uhr „Frei hoch zwei“, Heute: Das Label Stoned Wave.

20 Uhr „Liederleute“; Magazin für Musik und Politik.

22 Uhr „Only Vinyl“, Plattenspiele.

23 Uhr „Wortspiele“, Philosophische Reflexionen.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Harry-Nilsson-Nacht; u.a. mit den LPs „Pussy Cats“, „Harry Nilsson Sings Newman“, „A Little Touch Of Schmilsson In The Night“.

 

Mittwoch, 17.1.18:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms von Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Hörbuch aktuell“.

19 Uhr „Memories“, Heute: Kriminalhörspielreihe „Maigret und seine größten Fälle“, Folge 3.

20 Uhr „Jazzcafe“, Heute: Mischmasch.

21 Uhr „Tanzparkett“, Heute: Gesangsgruppen im Stile der Revelers,
90 Jahre Comedian Harmonists (2).

22 Uhr „Die Thomas-Hellmann-Show“.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Eric Clapton live in den 60er und 70er Jahren.

 

Donnerstag, 18.1.18:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

19 Uhr „Bahnhof Damaskus“ (in arabischer Sprache).

20 Uhr „Irie Ites“, Reggae und Dub.

22 Uhr „Borderline“; Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“, Indie-Pop, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Monkees-Nacht; u.a. mit den LPs .“The Birds, The Bees And The Monkees“, „Headquarters“, “Good Times”.

Programminfos vom 11.01.2018 bis 18.01.2018

Heimatlieder

Das Institut für Sprachen gestaltet mit Teilnehmern aus aller Welt eine bunte Musikshow im Freien Radio Kassel. In dieser Sendungsreihe laden wir die Zuhörer  zu einer musikalischen Reise in ferne Länder ein. Die Sprachschüler präsentieren dabei populäre Songs ihres jeweiligen Landes und erzählen persönliche Geschichten, die sie mit den Liedern verbinden. Die Anekdoten wie auch die Lieder reichen von lustigen Erzählungen aus dem Alltag bis zu nostalgischen Erinnerungen aus der eigene Kindheit. Eine berührende und unterhaltsame Hörstunde ist garantiert!

  • Sendetermin: „Heimatlieder“, Freitag, 12. Januar 2018, 17 Uhr

 

Frieden auf der koreanischen Halbinsel?

Unerfreuliche Nachrichten erreichen uns immer wieder aus Nordkorea: Armut, Hunger, Unterdrückung, eine diktatorische Regierung mit einem fetten, kleinen Lausbub an der Spitze, der gern mit Atombomben spielt und gelegentlich unliebsame Anverwandte hinrichten läßt. Hinzu kommt der seit Jahrzehnten andauernde Konflikt mit dem Nachbarn Südkorea – eine dauerhafte friedliche Lösung scheint nicht möglich. Schon gar nicht, seit in den USA ein mindestens ebenso fetter, kleiner und dazu noch dementer Lausbub die Rolle des Präsidenten spielt.
Aber wie kam es zu der augenblicklichen Situation? Sind die Verhältnisse tatsächlich so klar, daß eine eindeutige Zuschreibung „Südkorea – gut, Nordkorea – böse“ möglich ist? Prof. Rainer Werning, Politologe und Südostasien-Experte, erläuterte im Rahmen seines Vortrags beim Friedensratschlag 2017 die Lage – jenseits der im Westen üblicherweise veröffentlichten Meinung.

  • Sendetermin: „Themenwechsel“, Freitag, 12. Januar 2018, 18 Uhr

 

Blues Guitar Trendsetter: T - Bone Walker

Den derzeitigen Entwicklungen in dieser Welt mal wieder angemessen, bringen wir heute eine Erinnerung an einen sogenannten klassischen Blues-Mann der Alten Schule. T-Bone Walker (*1910 Linden/TX, +1975 Los Angeles) war ein Innovator der elektrifizierten Blues-Gitarre und der ultimativen Bühnenshow der 40/50er Jahre. Er ist eine personifizierte Säule des  R & B  und des Rock & Roll außerdem. "Mr. Stormy Monday" Walker war in Bezug auf Songwriting und Gitarrentechnik ein Trendsetter für viele folgende Adepten - der bekannteste ist sicherlich Clarence "Gatemouth" Brown. Aber auch Chuck Berry und Jimi Hendrix haben bei ihn "abgekupfert". Great sounds guaranteed!

  • Sendetermin: „Long Distance Call“, Samstag, 13. Januar 2018, 18 Uhr

 

Gesangsgruppen im Stile der Revelers

A-cappella-Gesangsgruppen, Folge 1 (Wdh. von 1998) 

Schon vor fast 20 Jahren befaßte sich das Tanzparkett (im Gefolge der Verfilmung der Geschichte der Comedian Harmonists als Spielhandlung) in zwei Sendungen mit anderen Kopisten der Revelers (und auch der Comedian Harmonists).
 
Die Comedian Harmonists wurden damals nicht behandelt, weil nach dem großen Erfolg des Spielfilms von Josef Vilsmaier deren Platten tatsächlich immer wieder auch im "großen" Rundfunk erklangen.
Diese Zeiten sind nun aber vorbei; daher würdigen wir mit einer Sendefolge am Tanzparkett-Hauptsendeplatz (Mittwoch 21 Uhr, Wdh. Donnerstag 13 Uhr) das 90. Jubiläum der Comedian Harmonists.
 
Daher bot sich die Wiederholung der zwei älteren Sendungen mit Gesangsgruppen am Sonntagnachmittag an.
 
In der ersten Folge stellten wir 1998 die Abels vor, eine Revelers-Kopistengruppe, die sich etwa zeitgleich mit den Comedian Harmonists gegründet hatte und am Anfang durchaus auf Augenhöhe mit ihnen war.
Personelle Änderungen und verschiedene andere Einflüsse ließen die Abels unter immer anderen Bezeichungen (Abels Sänger, Five Songs, Kardosch-Sänger, Spree-Revellers) und in wechselnden Zusammensetzungen mit neuer Leitung auftreten, so daß das Publikum sie aus den Augen verlor, obwohl Nachfolgegruppen bis 1943 existierten und auftraten - zuletzt als das heute noch bekannte Schuricke-Terzett, das letztlich das Gesangsideal der Revelers in Deutschland bis ins fünfte Kriegsjahr hochhielt.
 
Im zweiten Teil der Sendung stellen wir die Melody Gents vor - eine Studiogruppe der Lindström-Schallplatte, über die recht wenig bekannt ist.
Von der Lindström-Hauptmarke Odeon waren die Comedian Harmonists zur Electrola gewechselt. Die Lindström zog also in der Phase des größten Erfolgs der Comedian Harmonists die Melody Gents aus dem Hut - allerdings nur für das preiswerte Gloria-Etikett.
Die Melody Gents traten oft mit Orchesterbegleitung vors Mikrophon, und das Niveau entsprach im Gegensatz zu dem der Abels nicht ganz dem der Comedian Harmonists, die nur in Ausnahmefällen als Refraingruppe auf Platten zu hören waren, sondern sich ganz auf ihre Stimmen und ihren Pianisten verließen.
Das Repertoire überschnitt sich gleichwohl; die Lindström versuchte eben wenigstens ein paar Krümel vom großen Kuchen des A-cappella-Plattenmarktes zu erhaschen, nachdem sie die größten Stars dieses Sektors in Deutschland hatte ziehen lassen ...

  • Sendetermin: „Tanzparkett extra“ , Sonntag, 14.01.18, 17-18 Uhr
  • Wiederholung: Montag, 15.01.18, 9 Uhr

 

Time to dance - Sweet Soul Music, Teil 2

Heute bringen wie die zweite Folge eines Dreiteilers, der auf peppige Soundmanier an die späten 60er und frühen 70er erinnert – an eine Zeit, als endlich auch etliche schwarze KünstlerInnen ihren längst überfälligen Durchbruch in die internationalen Charts fanden. Zur musikhistorischen Vorgeschichte, zu Gospel und Rhythm’n’Blues, hören wir einiges in diesen Folgen; außerdem über wichtige Labels, ihre Manager - und all die unglaublich talentierten KünstlerInnen, die mit ihren explosiven Sounds gleichzeitig an die politischen Hintergründe erinnerten und gar eine Bewegung, ein Civil Rights Movement, musikalisch mit-perpetuierten. Die historische Pendelbewegung brachte damals aufstrebende KünstlerInnen als Superstars hervor.
Mit dabei sind alle wichtigen Interpreten der Soul-Ära - von Arthur Conley, Ike & Tina Turner, Ray Charles über Aretha Franklin, Wilson Pickett, Nina Simone, James Brown und Sam Cooke bis Percy Sledge, Martha Reeves u.v.a.  So, get on the dance floor - it´s Soul Music time again.

  • Sendetermin: “Lonesome Traveler”, Sonntag, 14. Januar 2018, 19 Uhr

 

Das Label Stoned Wave

In der zweiten Januarausgabe von frei hoch² präsentiert euch der neue Moderator Ulf Kramer einige Tracks von Stoned Wave. Definitiv schräger Sound. Aber nicht nur. Ein Kurzmix sowie gezielte Infos runden die Stunde áuf und ab.

  • Sendetermin: „Frei hoch zwei“, Dienstag, 16. Januar 2018, 19 Uhr



Gesangsgruppen im Stile der Revelers

 

90 Jahre Comedian Harmonists (2)

Den Comedian Harmonists widmen wir aus Anlaß des 90. Gründungsjubiläums am 29.12. (und nicht, wie durch einen Tippfehler zu lesen war, am 27.!) eine Reihe über Gesangsgruppen im Stile der Revelers, in deren Nachfolge auch sie standen. In der zweiten Folge beleuchten wir die große Zeit der Comedian Harmonists, die Jahre zwischen 1931 und 1933.
Die große Wirtschaftskrise hatte die Welt im Würgegriff - gediegene Unterhaltung war gefragter denn je. Während die Schlangen an den Arbeitsämtern kilometerlang wurden, suchten diejenigen, die noch Arbeit und Geld hatten, Ablenkung.
Die Comedian Harmonists gehörten schon gut zwei Jahre nach ihrer Gründung zu den ganz Großen, gingen auf Tourneen bis nach Amerika und Australien, drehten Filme, verkauften Platten - und versteuerten pro Kopf und Jahr etwa 50.000 RM - in einer Zeit, in der ein Arbeiter im Monat etwa 200 RM heimtrug und ein erfolgreicher Schallplatten-Studiosänger fünf Mark pro Aufnahme in die Hand gedrückt bekam.
Wie immer, wenn etwas erfolgreich läuft, rief das Neider auf den Plan, und diese Neider waren bald straff organisiert. Schon ab 1930 saßen im preußischen Parlament Abgeordnete der NSDAP, die mit dem „unmännlichen Gejaule“ und dem „zersetzenden“ Gesangsstil von Gruppen wie den Comedian Harmonists aufräumen wollten. Offenbar zogen diese Kreise solch „kulturbolschewistischer Niggermusik“ lieber urgermanische Grunzlaute vor.
Noch überwog aber die Zustimmung - die Gruppe brauchte keine Reklame mehr: Eine kleine Pressenotiz mit den Auftrittsdaten reichte, um binnen kurzer Zeit die Säle restlos auszuverkaufen. Noch verkauften sich die Platten wie warme Semmeln.
Noch spielte es keine Rolle, daß drei der sechs Mitglieder Juden waren - das jedoch sollte sich bald ändern. Nach dem 30. Januar ‘33 wehte endgültig ein anderer Wind in der Kulturpolitik.
Doch dazu mehr im dritten Teil, der - passenderweise - am 31.01. folgen wird.

  • Sendetermin: „Tanzparkett“, Mittwoch, 17. Januar 2018, 21-22 Uhr

Wiederholung: Donnerstag, 18. Januar 2018, 13 Uhr

Live-Stream.

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