FRK-Programm vom 29.09.2016 bis 06.10.2016

Donnerstag, 29.9.16:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholung des Programms vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

19 Uhr „Wanderzirkus Weltklang“; Neues aus der Scheibenwelt - CD-Tipps im Herbst 2016.
 
20 Uhr „Irie Ites“, Reggae und Dub.

22 Uhr „Borderline“; Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Anorak City“, Indie-Pop, Britpop und Artverwandtes.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Lange Queen-Nacht.

 

Freitag, 30.9.16:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“,  Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „Das Leben ist kein Parkplatz“.

18 Uhr „Themenwechsel“, u.a. Vortrag "Welthandel und Fluchtursachen" von Dr. Boniface Mabanza (Aufnahme aus dem Haus der Kirche vom 15.9.16).

20 Uhr „Borderline extra“, Musik für Grenzgänger.

21 Uhr „Fast vorwärts“.

22 Uhr „Kabarett live“, Axel Pätz (Aufzeichnung aus Vellmar).

1 Uhr „Nachtprogramm“, Grateful Dead live 1970.

 

Samstag, 1.10.16:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Minimalcityradio“, Club Culture.

18 Uhr “Country Classics”.

19 Uhr „Nightshift“, Dark Wave und Gothic.

20 Uhr “LILI”, Libertäre Informationen lokaler Initiativen.

21 Uhr „Die Lange Rille“, u.a. mit Nagelritz, Carolina Stefani, Embryo.

0 Uhr „Nachtprogramm“; Miles-Davis-Nacht, u.a. mit den LPs „Kind Of Blue“, „On The Corner“, “Bitches Brew“.

 

Sonntag, 2.10.16:

6 Uhr ,,Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr  Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Kinderradio“.

17 Uhr „Tanzparkett extra“.

18 Uhr “Matchplan”, Analysen rund ums runde Leder.

19 Uhr „Lonesome Traveler“, Heute: "I sail my ship alone" - Zum Geburtstag von Jerry Lee Lewis.

20 Uhr “Devil’s Kitchen”, Hard Rock, Metal, Rock’n’Roll.

22 Uhr “Welcome To Hell”, Das Metalradio.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Little-Feat-Nacht, u.a. mit den LPs „Dixie Chicken“, „Time Loves A Hero“, „Sailin‘ Shoes“.

 

Montag, 3.10.16:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „Somaaliyay Toos“, (in somalischer Sprache).

18 Uhr „Endlich Montag!“; Das FRK-Wunschkonzert.

19 Uhr „Tom‘s Rock And Pop Specials", Songs und Songgeschichten.

20 Uhr „Fangschalltung“, Neue Musik und Improvisierte Musik.

22 Uhr „Ear Catcher“, Neue Platten und DVDs.

23 Uhr „Einheizradio”, Musik und Satirisches.

1 Uhr „Nachtprogramm“, Weather-Report-Nacht, u.a. mit den LPs „Sweetnighter“, „Heavy Weather“, „Mysterious Traveller“.

 

Dienstag, 4.10.16:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

18 Uhr „Campusradio“.

19 Uhr „Deutsch – Mein neues Hobby“.

20 Uhr „Liederleute“, Das Magazin für Musik und Politik.

21 Uhr „Kreuzweise“, Das Schweizer Musikmagazin.

22 Uhr „Only Vinyl“, Plattenspiele.

23 Uhr „Wortspiele”, Philosophische Reflexionen.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Miles Davis live, mit Konzertaufnahmen von 1955-1975.

 

Mittwoch, 5.10.16:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr 15 „Die Charlie-Grünhorn-Show“, Talk mit Gästen aus Kultur, Gesellschaft und Politik.

18 Uhr „Handmade”, Handgemachte Musik und Veranstaltungstips.

21 Uhr „Magic Moments“.

22 Uhr „Andres Radio“.

24 Uhr „Nachtstudio“.

2 Uhr „Nachtprogramm“, Herbie-Hancock-Nacht, u.a. mit den LPs „Crossings”, “Head Hunters”, “Mwandishi”.

 

Donnerstag, 6.10.16:

6 Uhr „Maharishi Gandharva Ved“, Klassische indische Musik.

8 Uhr Wiederholungen vom Vortag.

16 Uhr „Radyo Kassel“, in türkischer Sprache.

17 Uhr „ILF Eritrea“ (in Tigrinia).

18 Uhr „Kulturthemenwechsel“.

20 Uhr „Musica Latina“, Lateinamerikanische Musik (in spanischer und deutscher Sprache).

21 Uhr „Viaje Radial“, Rundreise durch Lateinamerika (in spanischer Sprache).

22 Uhr „Borderline“, Musik für Grenzgänger.

23 Uhr „Input ist gleich Output“.

0 Uhr „Nachtprogramm“, Lange Queen-Nacht.

Aktuelle Programminfos

Fletcher Henderson - Pianist, Arrangeur, Bandleader

Aufnahmen aus den 20er Jahren

Schon vier Sendungen hat die Reihe „Tanzparkett“ dem Orchesterleiter Fletcher Henderson gewidmet. Das allerdings ist bereits etliche Jahre her. Inzwischen sind unsere Sammlungen wieder um einige Platten reicher, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.
Bis auf eine, die für die Brunswick entstand, handelt es sich dabei um akustische Aufnahmen. Einige, weil sie vor der Einführung des elektrischen Aufnahmeverfahrens im Jahre 1925 entstanden, andere, obwohl neueren Datums, weil sie auf den preiswerten Columbia-Unteretiketten erschienen, die eine noch 1923 neubeschaffte akustische Aufnahmeapparatur amortisieren helfen sollten. Der musikalischen Qualität der Platten tut dieser technische Anachronismus jedoch keinen Abbruch.
Henderson gebührt das Verdienst, die erste Bigband des Jazz geleitet zu haben. Der frühe Jazz war eine Angelegenheit von Kleingruppen, meist fünf oder sieben Mann stark. Henderson erweiterte als erster Orchesterchef das Klangbild, indem er zusätzliche Instrumente und Musiker einsetzte.
Der studierte Chemiker Henderson hatte wegen seiner Hautfarbe keine Anstellung in seinem Fach gefunden. So begann der 1897 in Georgia geborene Schulrektorssohn in New York, seinem Studienort, eine Karriere als Pianist, die ihn zur Schallplatte führte, zunächst zum von Schwarzen für Schwarze geschaffenen Etikett Black Swan, dessen Repertoireleiter er wurde. Später war er für verschiedene Plattenfirmen im Studio tätig und trat im New Yorker „Club Alabam“ und später im „Roseland“ auf. Er durchlief und beeinflußte als Bandleader und Arrangeur die Entwicklung vom alten Jazz bis zum Swing. Nach Auflösung seiner festen Truppe im Jahre 1939 arbeitete er als Arrangeur und Pianist für Benny Goodman. Bis zu einem Schlaganfall im Jahre 1950, der eine weitere Berufsausübung vereitelte, absolvierte Henderson jedoch weiterhin Bühnenauftritte und Plattenaufnahmen. 1952 starb er in New York.
Unsere Sendung behandelt eine Auswahl seiner klassischen Aufnahmen der „wilden 20er“.
Durchs Programm begleitet Sie Peter K. Michael.

  • Sendetermin: „Tanzparkett“, Mittwoch, 28. September 2016, 21 - 22 Uhr
  • Wiederholung: Donnerstag, 29.September 2016, 13 Uhr

 

Neues aus der Scheibenwelt - CD-Tipps im Herbst 2016

Totgesagte leben länger - trotz des anhaltenden Booms von Musikdownloads für Menschen, denen die Klangqualität eines Handys zum Musikgenuss ausreicht, glitzern doch noch immer frische Silberlinge im wunderbaren Universum des Weltklangs. Auch in diesem Herbst gibt es wieder viele Perlen zu entdecken, von denen Zirkusdirektor Günther Klößinger einige aus dunklen Tiefen des Ozeans globaler Klänge gefischt hat, um sie dem staunenden Publikum in der weltmusikalischen Manege des „Freien Radio Kassel“ zu präsentieren.
Folgt unserem Wanderzirkus also auf seinem Weg durch die funkelnde Welt silberner Scheiben voller wundersamer Klänge. Übrigens: Der Einsatz einer echten Stereoanlage lohnt sich bei dieser Musik in jedem Fall, und wenn schon ein Handy zum Einsatz kommen sollte, dann nur, um guten Freunden diese tollen CDs weiterzuempfehlen.
Am Mikro: Günther Klößinger

  • Sendetermine: „Wanderzirkus Weltklang“, Donnerstag, 28. September 2016, 19 Uhr
  • Wiederholung Weltklang: Freitag, 29. September 2016, 11 Uhr

 

Welthandel und Fluchtursachen

Die öffentliche Kritik an TTIP und CETA, den geplanten Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit den USA und Kanada, ist groß. Was die meisten Menschen hierzulande nicht wissen: Die EU zwingt auch vielen anderen Ländern Freihandelsverträge auf. Vor zwei Jahren haben die Staatschefs der Wirtschaftsgemeinschaft der Westafrikanischen Staaten einem sogenannten Wirtschafts-Partnerschafts-Abkommen (Economic Partnership Agreement/EPA) zugestimmt, das sie nötigt, ihre Märkte für Importe zu öffnen und Konzernen Zugang zu ihren Rohstoffen zu gewähren. Dabei gibt es die begründete Befürchtung, daß die EPAs die Entwicklung der betroffenen Länder stark behindern und noch mehr Menschen in die Armut treiben werden.

Boniface Mabanza zeigte in seinem Vortrag, wie die Entwicklung des Welthandels dazu geführt hat, daß Menschen in ihren Ländern keine Perspektive mehr sehen. Referent Dr. Boniface Mabanza ist Koordinator der Arbeitsstelle Südliches Afrika   (Heidelberg) und freiberuflicher Dozent für Entwicklungspolitik, aktiv in zahlreichen Netzwerken der Afrikanischen Diaspora.

  • Sendetermin: „Themenwechsel“, Freitag, 30. September 2016, 18 Uhr

 

Nagelritz meets Embryo

Aus der alten Hansestadt Bremen gesegelt kommt Dirk Langer alias „Nagelritz“ nach Kassel. Er wird mit seinem modernen Seemannsgarn á la Joachim Ringelnatz mal wieder das Theaterstübchen-Publikum (am Donnerstag, 6. Oktober ab 20 Uhr, Jordanstr. 11) mit auf Große Fahrt abschleppen.
Am Vorabend bereits (Mi., 5. Oktober) begibt sich der singende Seebär mit Akkordeon und Gitarre auf Kneipentour durch Kassel - 5 Kurzauftritte in 5 Lokalitäten während der Komischen Nacht in der dOCUMENTA-Stadt. Von ihm hören wir in der Langen Rille die Alben "Nagelritz sing(k)t der Liebe auf den Grund" plus "Für meine verlassenen Bräute" - maritim-schräger Spaß ist garantiert.
Aus München (und dem Rest der Welt) kommt das seit 1969 aktive Musikkollektiv Embryo mit der aktuellen "it do"-Produktion (Trikont). "Real Krautrock based in Germany, connected worldwide" (Definition John Peel). Embryo ist nicht so sehr ein Musikstil, als vielmehr eine Haltung. Es geht um die ernsthafte Auseinandersetzung mit traditioneller Musik. Dahinter verbirgt sich ein soziales Anliegen: die Welt durch Musik zusammen zu bringen.

Diese Folge der Langen Rille wird die fantastische Kasseler Sängerin Carolina Stefani mit ihren ebenfalls internationalen Liedern umrahmen.
Moderation: Wolf Silaff (The Lonesome Traveler).

  • Sendetermin: „Die Lange Rille“, Samstag, 1. Oktober 2016, 21 Uhr    

 

"I sail my ship alone" - Zum Geburtstag von Jerry Lee Lewis

Der Meister aller bösen, weißen, alten Männer - so umschrieb DIE ZEIT anläßlich Jerry Lee Lewis´ Geburtstag den "Killer" im September des Vorjahres. Well, die Zeit sie rast - wir rocken mit: Auch dem diesjährigen Jubiläum des "Wild Man of Rock & Roll" gönnen wir gern eine weitere Sendung. Rock ’n’ Roll ist Religion, die Sünde ist auch ein Weg zu Gott: Jerry Lee Lewis feiert seinen 81. Geburtstag. Hören wir ihm einfach zu beim Singen am Klavier - eine Hymne an den Orpheus des White Trash. Eines seiner letzten großartigen Alben heißt "Mean Old Man" - und im Titelsong erläutert er, wie immer mit dem passenden Nachdruck: „Wenn ich wie ein fieser Alter aussehe, dann deshalb, weil ich einer bin.“ Jerry Lee Lewis bleibt sich und seinem Thema treu: Jerry Lee Lewis. Nun ja, und Gott. In der Reihenfolge. Wobei er manchmal nicht so genau weiß, wer wer ist.
White Trash ist er, aus dem tiefsten Louisiana, wo die Weißen die Schwarzen hassen, aber ihre Musik lieben, und umgekehrt. Jedenfalls war das in den 30/40er und 1950er-Jahren so - wo die Bibel unhinterfragbare Wahrheit ist und der Teufel in den heißen Nächten umhergeht und die Menschen zu Sex, Whiskey und Blues verführt. Wie sein Cousin Jimmy Swaggart sollte Lewis Prediger werden, flog aber aus dem Seminar, weil er eine Gospelhymne im Boogie-Woogie-Rhythmus spielte. „Heute spielen sie in den Kirchen alle so“, erzählte er seinem Biografen. „Der Unterschied ist: Ich weiß, daß ich für den Teufel spiele - die nicht.“ Happy Birthday, Jerry Lee, einer der letzten echten großen Rock & Roller. Ob der rund 10 Jahre ältere schwarze "Mr. Rock & Roll" Chuck Berry seinem mild-gehaßt-geliebten Kollegen wohl gratulieren wird ... We´ll see.
In dieser Folge erinnert Wolf Silaff gerne noch einmal an die wilden und großen, aber auch an die eher mittelprächtigen Zeiten des unglaublichen Künstler-Phänomens. Glücklicherweise hat der Moderator den furiosen Meister der schwarzen und weißen Tasten einige Male in seinem unsteten Leben "live" erlebt - unvergeßbare Auftritte in Europa und auch in Amerika! Neben den Alben von Elvis und Chuck  Berry war das dritte selbst vom Munde abgesparte, bei Heini Weber in der Wilhelmsstraße stolz erstandene, selbstverständlich das von Jerry Lee Lewis. Und dann kamen die ersten heimlichen Nachtfahrten (noch "minderjährig" - aber mit Tolle) nach Hamburg, auf die Reeperbahn in den Star-Club.

  • Sendetermin: „Lonesome Traveler“, Sonntag, 2. Oktober 2016, 19 Uhr

Live-Stream.

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