So meldete sich der Sprecher der RAVAG (Radio-Vekehrs-AG) aus dem Wiener Studio zwischen 1924 und dem „Anschluß“ 1938.
Hören Sie in dieser Sendung den zweiten Teil einer Rundschau auf die Wiener Kleinkunst- und Kabarettszene der späten 20er bis späten 40er Jahre - also auch aus der Zeit, in der Wien 1000 Jahre lang Hauptstadt der sog. „Ostmark“ war und auch als es hinterher, allerdings erheblich lädiert, als Hauptstadt Österreichs wiedererstand.
Auch die RAVAG tauchte nach einem Schattendasein als Nebensender („Reichssender Wien“) der Reichsrundfunkgesellschaft RRG (ab 1939 des Großdeutschen Rundfunks) im April 1945 wieder aus der Versenkung auf - in einem besetzten Österreich, zunächst unter sowjetischer Leitung, später der Republik unterstellt. 1958 schließlich ging sie endgültig im heute noch bestehenden ORF auf.
Was nicht wiederkam - nicht wiederkommen konnte - war die alte Kabarett- und Kleinkunstkultur des ehemaligen Vielvölkerstaates Österreich-Ungarn, die im kleinen Rumpfstaat mit seiner nun viel zu großen Hauptstadt zwischen den Kriegen ein letztes Nachglimmen zeigte und mit dem Anschluß Österreichs an das Deutsche Reich endgültig erlosch (von einzelnen Funken in der Nachkriegszeit abgesehen).